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Freiwilligen Feuerwehr Nottuln - Löschzug Nottuln
 
   
 

 
 

Presseberichte 2009


Westfälische Nachrichten

13.10.2009

Baggerfahrer kratzt an Weltkriegs-Granate

Nottuln - "Achtung! Eine Bombe. Es brennt!" Mit einem Riesensatz sprang gestern früh ein Baggerfahrer in Nottuln von seinem Gerät. Bei Erdarbeiten auf einer Baustelle hatte er - wie sich später herausstellte - eine noch scharfe Phosphor-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg zu Tage gefördert.




Und angeknackst. Damit wurde der weiße Phosphor im Innern des Zylinders der Luft ausgesetzt. Und reagierte sofort. Die Arbeiter flüchteten von der Baustelle. Ein Mann handelte besonnen instinktiv richtig, indem er die stark giftigen weißen Dämpfe mit ein paar Schüppen Erde erstickte.

In Minuten-Abständen erreichten Vertreter der Ordnungsbehörde, der Feuerwehren Nottulns und Darups, der Kreispolizei-Behörde und des Rettungsdienstes die Unglücksstelle. Einsatzleiter Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup ließ Kampfmittel-Räumdienst informieren. Und zum Glück waren die Bombenentschärfer aus Arnsberg gerade in Münster, erreichten über die A 43 nach kurzer Zeit den Fundort.

Bombenexperte Heinz-Dieter Berchem ließ das Terrain weitläufig absperren und begab sich ganz allein an die lebensgefährliche Aufgabe, den Fund zu identifizieren und sicherzustellen.

Nach einer kleinen Ewigkeit (dabei waren es nur wenige Minuten) rief er seinen Kollegen Leo Wissing, der ihm half, das Kriegsrelikt in einen luftdichten, metallbeschichteten Sack zu packen, um es sicher abzutransportieren und später ordnungsgemäß zu entschärfen. Berchem warnte: "Der weiße Phosphor reagiert bei Kontakt mit Sauerstoff sofort. Und das kann tödlich sein."


Westfälische Nachrichten

24.09.2009

Neunmal Leistungsspannge für die Jugendfeuerwehr Nottuln

Nottuln - Am vergangenen Samstag starteten 12 Jugendfeuerwehrleute aus Nottuln gemeinsam mit ihren Betreuern Jörg Potthast und Markus Bils nach Everswinkel. Zusammen mit 37 Jugendfeuerwehren aus ganz Nordrhein Westfalen nahmen Sie dort am Erwerb der Leistungsspange teil.

Die Leistungsspange wird durch den deutschen Feuerwehrverband an Jugendliche vergeben, die zwischen 15 und 18 Jahren alt sind und sich in der Jugendfeuerwehr engagieren. Zwar wird die Leistungsspange persönlich verliehen, zum Erhalt muss jedoch die aus neun Jugendfeuerwehrleuten bestehende Gruppe als Ganzes Aufgaben in fünf Disziplinen erfüllen. Bereits frühzeitig lernen die jungen Brandbekämpfer dadurch, dass wie im richtigen Feuerwehrleben auch die Einsätze nur durch Teamarbeit zu bewältigen sind.

Im feuerwehrtechnischen Teil mussten die Nottulner Teilnehmer einen Löschangriff mit 3 C-Rohren und einer Wasserentnahme vom offenen Gewässer vornehmen. Anschließend verlegten sie 120 m Schlauchleitung in nur 60 Sekunden. Daneben standen theoretische Fragen aus dem Feuerwehrbereich, aber auch aus Sport und Gesellschaft auf dem Programm. Ihre sportliche Leistungsfähigkeit stellte die Gruppe mit einem Staffellauf über 1500 m und durch Kugelstoßen unter Beweis. Die Nottulner Teilnehmer lösten die Aufgaben nicht nur mit Bravour, sondern konnten in vielen Teildisziplinen auch die höchstmöglichen Punktzahlen erreichen.

Ein toller Erfolg für die Nottulner Jugendfeuerwehr, die in diesem Jahr übrigens auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Am Samstagnachmittag konnten dann alle Mitglieder der Wettkampfgruppe ihre Leistungsspange aus den Händen des Landesjugendfeuerwehrwartes Andreas Psiorz entgegennehmen. Die erfolgreichen Teilnehmer sind Jan Elpers, Christian Englisch, Jan Philip Gerding, Johannes Gorke, Bernd Laakmann, Jann Schnier, Dominik Schwaf, Hendrik Warmeling und Thorben Wienkamp.



Westfälische Nachrichten

14.09.2009

Jahresabschlußübung der Gem. Nottuln in Darup

Nottuln/Darup - "Achtung! F3 - Feuer auf Bauernhof." Mit dieser Meldung der Leitstelle startete am Samstag um 16 Uhr die große Herbstabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nottuln in Darup.Alarm für die Löschzüge Darup und Nottuln. Um 16.02 Uhr wurde die Alarmstufe auf Feuer F4 erhöht, was so viel bedeutet: Mehrere Personen sind in Gefahr. Für alle Löschzüge der Gemeinde wurde der Gesamtalarm ausgerufen. Sofort rückten auch die Löschzüge Schapdetten und Appelhülsen aus. Sie erhielten die Lageinformation, dass bei Bauarbeiten auf der Tenne des Hofes Schoppmann ein Feuer ausgebrochen sei und fünf Arbeiter vermisst würden.


Was die zahlreichen Zuschauer und Zaungäste dann sahen, war durchaus beeindruckend. Mit Sirenengeheul rückten die Tanklöschfahrzeuge (TLF) des Daruper Löschzuges auf den Hof vor.Ruck, zuck wurde ein Schnellangriff für die Atemschutztruppe vorbereitet und wurden die Schlauchverbindungen für die Wasserversorgung gesteckt. Fast zeitgleich zapften Tanklöschfahrzeuge des Nottulner und Appelhülsener Zuges auf dem Areal gelegenen Hydranten an, speisten die bereits im Einsatz befindlichen Tanklöschfahrzeuge und bekämpften den angenommenen Wohnhausbrand von der Wiese, dem Garten und der Gebäuderückseite her. Das DRK fuhr mit zwei Rettungstransportwagen vor und entlud seine Ausrüstung für die Erstversorgung. Unterstützung kam von Löschzug Schapdetten an der eingerichteten Verletztensammelstelle.

Alles verlief zügig, aber ohne jegliche Hektik. "Eine verletzte Person gefunden, ansprechbar und leicht verletzt", krächzte es aus den Funkgeräten der Einsatzleitung. Dies teilten die Daruper Oberfeuerwehrmänner Daniel Warmeling und Michael Bils mit, die mit schweren Pressluftatemgeräten zur Menschenrettung und Brandbekämpfung bereits in den Melkstall vorgedrungen waren. "Abtransport und Übergabe an den Rettungsdienst", ordnete Gruppenleiter Ludger Thiemann an. Heinz Hidding vom Löschzug Nottuln schickte derweil mit Sebastian Rapior und Simon Warmeling die zweite Atemschutztruppe über die Tenne ins Gebäude. Als Einsatzreserve stand die dritte Gruppe mit Jörg Heller und Christian Plogmaker bereit. Innerhalb von sieben schweißtreibenden Minuten waren alle Vermissten gefunden und zur Erstversorgung an die DRK-Teams übergeben.

"Alle Ziele sind erreicht worden. Kleine Defizite im Funkbereich werden in der Nachbesprechung angemerkt", zog Johannes Greve, stellvertretender Wehrführer und Planer der Übung, bereits vor Ort ein positive Übungsbilanz. "Die Zusammenarbeit hat bravourös geklappt. Die Einsatzführer können stolz auf ihre Mannschaften sein", geizte auch Wehrführer Bernd Daldrup bei der Manöverkritik im Landgasthaus Egbering nach dem Dank der Gemeinde durch den stellvertretenden Bürgermeister Heinz Rütering nicht mit lobenden Worten. Er appellierte an Rat und Verwaltung, zur Sicherung eines dauerhaften Brandschutzes weiterhin die notwendigen Mittel bereitzustellen. Kreisbrandmeister Donald Niehues schloss sich der positiven Kritik an. Er verwies allerdings darauf hin, dass immer häufiger Feuerwehrleute auch auf massive Vorbehalte bei ihren Arbeitgebern stießen, die sie im Einsatzfall freistellen müssen.


Westfälische Nachrichten

08.09.2009

Franz Josef Frey Pokal in Ascheberg

Die Jugendfeuerwehr Nottuln nahm auch dieses Jahr an der Ausspielung des Franz Josef Frey Prokales in Ascheberg teil.

Trotzdem zum Teil sehr schlechtem Wetters, konnte die Jugendfeuerwehr zwar ihren ersten Platz nicht Verteidigen, jedoch einen erfolgreichen 6. Platz belegen. Sieger in diesem Jahr wurde die Jugendfeuerwehr aus Lüdinghausen. Hier ein paar Einblicke:



Westfälische Nachrichten

28.07.2009

30 Schweine verenden bei Tiertransporter-Brand

Nottuln - Beim Brand eines Tiertransporters auf der Autobahn 43 in Nottuln sind in der Nacht zum Dienstag etwa 30 Schweine verendet. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Autobahnpolizei auf rund 100 000 Euro. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Polizei vermutet als Ursache einen technischen Defekt. Der Tiertransporter (Zugmaschine und Anhänger jeweils mit Schweinen beladen) befuhr die A43 in Richtung Wuppertal. Kurz vor der Ausfahrt Nottuln entwickelte sich im Bereich der hinteren Anhängerachse ein Brand. Geistesgegenwärtig lenkte der Fahrer den Transporter auf die Ausfahrt Nottuln, so dass die um 1.05 Uhr ausrückende Feuerwehr Appelhülsen keine Probleme hatte, den Einsatzort schnell zu erreichen.

"Als wir eintrafen, waren schon Flammen zu sehen", schilderte Appelhülsens Löschzugführer, Oberbrandmeister Achim Glombitza, die Situation. Zusätzlich zu den 18 Appelhülsener Wehrleuten, die mit zwei Fahrzeugen vor Ort waren, wurde vorsichtshalber noch der Löschzug Nottuln nachalarmiert, der mit drei Fahrzeugen und rund 15 Männern ausrückte.

Zwar gelang es der Feuerwehr, den Brand schnell zu löschen, dennoch konnte der Tod der 30 Tiere nicht verhindert werden. Wegen der Hitze kühlte die Feuerwehr die Tiere, die sich auf der Ladefläche der Zugmaschine befanden, mit Wasser. Auch half sie später beim Umladen der Schweine. Erst gegen 4 Uhr morgens konnten die Wehrleute den Heimweg antreten.


Westfälische Nachrichten

23.07.2009

Blitzeinschlag vernichtete in Nottuln ein mit Reet gedecktes Wohnhaus

Nottuln - Ein Blitz während eines schweren Gewitters, das in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag über dem Münsterland tobte, hat ein mit Reet gedecktes Haus an der Appelhülsener Straße in Brand gesetzt und vernichtet.



Der Alarm für die Feuerwehr, so Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup, lief um 0.37 Uhr auf: "Feuer drei, Gebäude brennt". Aber schon eine Minute später meldete die Leitstelle in Coesfeld dann: "Feuer vier - Vollbrand". Alle vier Löschzüge aus Nottuln, Appelhülsen, Darup und Schapdetten rückten aus. Aus Coesfeld wurde zusätzlich die Drehleiter angefordert. Vor Ort waren Kreisbrandmeister Donald Niehues, Gemeindebrandinspektor Heinz Hidding, der den Einsatz leitete, bis ihn Bernd Daldrup später ablöste.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwieriger, als der Laie vermuten mag. Das Reet brennt nämlich keineswegs wie Zunder. Vielmehr fraß sich das Feuer in das Reet hinein. Und da dieses gegen Regen imprägniert ist, "mussten wir Unmengen von Wasser auf das Dach geben, um einen Effekt zu erzielen", berichtet Daldrup. Erst als im Dach die ersten Löcher durch das Feuer entstanden waren, sei man mit Hilfe des Drehleiterwagens aus Coesfeld von oben besser an die Brandherde herangekommen. Endgültig in den Griff bekamen die Wehrleute das Feuer schließlich als sie unter schwerem Atemschutz und mit Unterstützung eines Baggers die Reetschichten vom Dach herunterrissen, um so die Schwelfeuer zu löschen. "Nach etwa einer Stunde hatten wir das Feuer unter Kontrolle", berichtet Bernd Daldrup. Die letzten Brandnester seien dann gegen 4 Uhr gelöscht gewesen.



Insgesamt waren rund 65 Feuerwehrleute mit 13 Fahrzeugen im Einsatz. Personen waren zurzeit des Blitzeinschlags nach Auskunft der Wehr nicht im Gebäude. Die Bewohner waren im Urlaub. Das Haus allerdings dürfte unbewohnbar geworden sein, vermutet Daldrup. Dachstuhl und Decke seien durch das Feuer zerstört, die untere Etage durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden.

Zur genauen Schadenshöhe konnte der Feuerwehrchef nichts sagen. Die Brandursache aber steht unzweifelhaft fest. "Unser Brandexperte hat gerade eben bestätigt, dass die Ursache eindeutig der Blitzeinschlag war", erklärte Polizeipressesprecher Martin Pollmann am frühen Donnerstagnachmittag auf Nachfrage unserer Zeitung. Eine Brandstiftung könne in diesem Fall definitiv ausgeschlossen werden.


Westfälische Nachrichten

21.06.2009

Leistungsnachweis 2009 in Bösensell

Nottuln - Der Löschzug Nottuln, der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln hat auch in diesem Jahr wieder an dem Leistungsnachweis des Kreises Coesfeld erfolgreich teilgenommen.

Dieses Jahr fand er am 21.06.2009 in Bösensell statt. Aufgabe war ein Löschangriff nach FwDV 3, im Falle des Löschzuges Nottuln,ein Schaumangriff. Weiterhin musste ein Hindernisslauf, eine Fragerunde mit ca. 30 feuerwehr- technischen Fragen und drei Knoten und Stiche absolviert werden. Teilnehmer waren Heinz Hidding (Gruppenführer), Michael Brinkmann (Maschinist), Sven Vieth, Sven Hüls,Tim Hake, Nils Hake,Tobias König, Oliver Poppe, Gil Beckord und Rene Bühn.



Westfälische Nachrichten

13.06.2009

Gartenhaus völlig abgebrannt

Nottuln - Am Samstagabend gegen 20.30 Uhr, während auf dem Stiftsplatz die Menschen in fröhlicher Erwartung auf Olaf Henning, den Stargast des St.-Antoni-Jubiläums warteten, stiegen plötzlich dicke, schwarze Qualmwolken am Himmel auf.



Auf einem Grundstück an der Martinistraße in Nottuln-Süd brannte ein großes Gartenhaus in voller Ausdehnung. Auch sofort eintreffende Feuerwehr-Löschzüge konnten nicht verhindern, dass das Haus mit allem Inventar sowie eine angrenzende überdachte Veranda bis auf ein paar verkohlte Balken nieder brannten. Personen kamen nicht zu schaden, berichtete die Polizei Coesfeld, die für die weiteren Ermittlungen die Brandstelle beschlagnahmte.


Westfälische Nachrichten

03.06.2009

Frontalzusammenstoß am Daruper Berg: drei Schwerverletzte

Nottuln/Darup - Drei Personen wurden am Mittwoch schwer verletzt, als zwei Autos auf dem Daruper Berg (B525) frontal zusammenprallten.



Aus bisher ungeklärter Ursache geriet das Auto eines 24-jährigen Nottulners auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem Ford einer aus Darup kommenden Coesfelderin zusammen. Dies teilte Einsatzleiter Polizeihauptkommissar Rolf Werenbeck-Ueding mit. Die 46-Jährige und ihr 14-jähriger Sohn mussten aus dem Auto herausgeschnitten werden. An beiden Autos entstand Totalschaden. Die Coesfelderin wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße war ab 16.47 Uhr gut zwei Stunden lang gesperrt. Der Unfall ereignete sich kurz vor der Baustelle auf dem Daruper Berg.


Westfälische Nachrichten

31.03.2009

Ein motiviertes junges Team

Nottuln - Sie sind jung, sie sind motiviert. Bürgermeister Peter Amadeus Schneider hat keine Zweifel, dass die derzeit 16 Jugendlichen in der Nottulner Jugendfeuerwehr dem anerkannt guten Ruf der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln gerecht werden.

Am Montagabend traf Schneider mit den Jugendlichen zu einem intensiven Meinungsaustausch im Schulungsraum des Feuerwehrgeräte hauses zusammen. Mitgebracht hatte der Bürgermeister nicht nur ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendwehr, sondern auch einen Scheck der Provinzial Versicherung zur Unterstützung der Ausbildung.

Die derzeit 16 Mann starke Jugendfeuerwehr Nottuln wird von Hauptbrandmeister Jörg Potthast geleitet. Ihm zur Seite stehen die beiden Oberbrandmeister Achim Glombitza und Markus Bils, die sich in der Ausbildung der jungen Leute engagieren. In der Regel treffen sich die Jugendlichen alle 14 Tage montags zu einem Dienstabend, berichtete der stellvertretende Wehrführer Bernd Daldrup. Die Teilnahme an der Jugendfeuerwehr ist ab einem Alter von 14 Jahren möglich. Interessierte Jugendliche können sich für weitere Informationen bei der Wehrführung oder direkt beim Jugendfeuerwehrleiter Jörg Potthast, 02502/227879, melden.

Die Feuerwehr Nottuln steht aber nicht nur Jugendlichen offen. Auch 18-Jährige, die sich für die Arbeit der Feuerwehr interessieren, sind willkommen. Bernd Daldrup weist darauf hin, dass bei der Nottulner Wehr die Möglichkeit besteht, eine sechsjährige Mitgliedschaft als Ersatz für den Wehrdienst zu absolvieren. Interessenten wenden sich an die Feuerwehrleitung.




Westfälische Nachrichten

10.01.2009

Verdacht auf Brandstiftung

Nottuln/Schapdetten - Gibt es einen Feuerteufel auf Gemeindegebiet? Am Samstagabend musste die Feuerwehr Schapdetten gegen 20.30 Uhr unter Leitung von Hauptbrandmeister Winfried Homann zu einem Brand auf der Leopoldshöhe ausrücken.



Dichter weißer Qualm drang aus allen Fensterritzen und Türen. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz drangen die Männer zum Brandherd vor. Der lag im Büro des Hauses. Neben den Schapdettenern waren auch die Löschzüge aus Appelhülsen und Nottuln am Einsatzort. Brandinspektor Udo Henke übernahm die Einsatzleitung.

Obwohl der Brand schnell gelöscht werden konnte, wurden Brandsachverständige der Kriminalpolizei hinzugezogen. Der Verdacht auf Brandstiftung wurde geäußert, da ein Kellerfenster aufgestanden hatte, obwohl die Bewohner bei Ausbruch des Feuers nicht anwesend waren. Zudem erinnerte man sich schnell, dass erst letzte Woche ganz in der Nähe ein Holzstapel plötzlich in Brand geraten war.


Westfälische Nachrichten

05.01.2009

Jägerhof Sendes: Fritteuse setzt Küche in Brand

Nottuln - Ein Feuer in der Küche der bekannten Gaststätte Jägerhof Sendes an der B525 hat am Montagabend einen Großeinsatz der Feuerwehren aus Nottuln und Darup ausgelöst. Menschen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Der Jägerhof bleibe sicherlich vier bis sechs Wochen geschlossen, meinte gestern Martin Sendes auf Anfrage unserer Zeitung. "Wir müssen erst eine Komplettrenovierung durchführen."



Das Feuer ist nach derzeitigem Sachstand vermutlich durch eine Fritteuse in der Küche ausgelöst worden. "Als wir ankamen, herrschte in der Küche schon ein Vollbrand", schilderte Brandinspektor Christof Langner, stellvertretender Nottulner Löschzugführer und Einsatzleiter am Montagabend. Gegen 18.20 Uhr war sowohl die Nottulner Feuerwehr als auch die Daruper Wehr alarmiert worden. Die Nottulner rückten mit vier Fahrzeugen und rund 25 Wehrleuten, die Daruper mit drei Fahrzeugen aus. Zwei Einsatztrupps der Nottulner Wehr gingen unter schwerem Atemschutz gegen das Feuer vor. Ein ebenfalls mit Atemschutz ausgerüsteter Trupp der Daruper hielt sich in Bereitschaft, brauchte aber nicht mehr einzugreifen.

Mit Schaum wurde der Brand schnell gelöscht, gleichwohl hatte sich bis dahin schon der klebrige Rauch im ganzen Haus verteilt und alle Räume und das Mobiliar in Mitleidenschaft gezogen. "Das Gebäude war von oben bis unten versaut", beschrieb ein Feuerwehrmann die Auswirkungen des Brandes. Die Feuerwehr setzte daher einen Hochdrucklüfter ein, um das Gebäude schnell rauchfrei zu bekommen.

Um der Gefahr versteckter Brandnester vorzubeugen, öffneten Feuerwehrleute auch die in der Küche befindliche Zwischendecke, schilderte Christof Langer. Mit der eigens aus Dülmen herangeschafften Wärmebildkamera wurde daraufhin die Küchendecke, aber auch alle anderen Räume des Gebäudes kontrolliert. "Es wurden aber keine weiteren Brandnester entdeckt", war Brandinspektor Langner erleichtert. Nach zwei Stunden schließlich konnten die Nottulner und Daruper Wehrleute wieder den Heimweg antreten.

 
 
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