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Freiwilligen Feuerwehr Nottuln - Löschzug Nottuln
 
   
 

 
 

Presseberichte 2011


Westfälische Nachrichten

28.09.2011

Sendener gerät mit Fuß zwischen Druckwalzen

Nottuln - Die Feuerwehr der Gemeinde Nottuln ist am Mittwochmorgen zu einem Arbeitsunfall bei der Firma Maltzahn an der Oststraße ausgerückt.

Wie die Polizei Coesfeld mitteilte, war um 9.45 Uhr ein 29-jähriger Mitarbeiter aus Senden aus noch ungeklärter Ursache mit einem Fuß zwischen zwei Druckwalzen geraten. "Hierbei verletzte er sich schwer", berichtete die Polizei.

Mit der Alarmmeldung "Person in Notlage" rückten die Löschzüge aus Appelhülsen, Nottuln und Darup zum Einsatzort aus. Nach Auskunft von Hauptbrandmeister Hartmut Blakert, der zusammen mit dem stellvertretenden Wehrführer Johannes Greve die Einsatzleitung hatte, geriet die Bergung des Verletzten zu einem komplizierten Unterfangen. So mussten die schweren Druckwalzen gelockert, teilweise ausgebaut und mit Hebekissen der Feuerwehr fixiert werden.

Nach knapp einer Stunde war der schwer verletzte Mann geborgen. Er wurde mit dem Rettungswagen in die Uni-Kliniken Münster gebracht. Der ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber, der sich für alle Fälle vor Ort bereithielt, wurde nicht benötigt.


Westfälische Nachrichten

21.09.2011

Wohnung wird ein Raub der Flammen

Nottuln - Am Mittwoch (21. September) kurz nach Mittag wurde ein Großalarm für die Feuerwehrlöschzüge Nottuln, Darup und Appelhülsen ausgelöst. "Wohnungsbrand! Menschenleben in Gefahr!", lautete die Alarmmeldung der Kreisleitstelle.


Aus einer Parterre-Wohnung des Hauses Eckenhovener Weg 33, hier hat die Gemeinde Sozialwohnungen eingerichtet, drangen dichte Qualmwolken.

Die Feuerwehrmänner gingen von beiden Seiten gegen den Brandherd vor. Zum Glück hatte sich keine Person in der Wohnung aufgehalten. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte der Wohnungsinhaber einen Topf Reis auf dem Herd kochen wollen und dann das Haus verlassen, ohne den Herd vorher auszuschalten.

Die Wohnung brannte nahezu völlig aus. Weil der Sachschaden beträchtlich ist, sind Kripo-Brandermittler mit der genauen Ursachenforschung beschäftigt.


Westfälische Nachrichten

13.09.2011

Schweißtreibende Übung der Blauröcke

Nottuln/Schapdetten - Um Punkt 16 Uhr am Samstagnachmittag geben die Piepser der Männer der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln Alarm: Brand auf dem Hof Schulze Hauling, verletzte Personen befinden sich im Inneren des historischen Bauernhofgebäudes! Nur fünf Minuten später rollt der erste Feuerwehrwagen auf das Gelände, nach zehn Minuten ist der Hofplatz von Feuerwehrleuten und Sanitätern gefüllt, und die ersten Trupps mit Atemschutzmasken betreten den Stall des Hofes. Eine Frau schreit um Hilfe, eine andere ruft: "Feuer! Tun Sie doch was!"


Zwar ist dies nur eine Übung, doch die Feuerwehrmänner arbeiten schnell und konzentriert. Verletzte, in Wirklichkeit DRK-Aktive, werden geborgen und von Sanitätern versorgt, die Schläuche füllen sich mit Wasser, Atemschutzmasken und Äxte werden verteilt.

Nach nicht mal einer Stunde war der ganze Spuk dann auch schon vorbei, und Wehrführer Bernd Daldrup zog ein positives Resümee: "Die einzelnen Aufgaben sind schnell erkannt und gelöst worden", sagte er und bewertete die Übung insgesamt als "gelungen". Die Personenrettung und die Brandbekämpfung seien gut durchgeführt worden.

Ein besonderes Problem sei die Wasserversorgung gewesen. Da die Stever kaum Wasser führte, musste eine Schlauchleitung zum nächsten Hydranten gelegt werden, und der steht im 800 Meter entfernten Schapdetten. Aber auch diese Aufgabe sei zufriedenstellend erledigt worden. Einzig die Funkkommunikation sei verbesserungswürdig.

Von vielen Seiten gab es Lob für die professionelle Durchführung der Übung. Matthias Honisch, stellvertretender Rotkreuzleiter vom DRK Nottuln, empfand den Einsatz als "entspannt" und äußerte sich positiv zur Zusammenarbeit zwischen dem Roten Kreuz und der Feuerwehr. Auch stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Boldt-Hübner dankte den Feuerwehrleuten für den engagierten Einsatz.


Nach der schweißtreibenden Arbeit bei hohen Temperaturen fand sich die ganze Mannschaft im Saal des Hotels "Zur Alten Post" wieder, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen und einige Jubilare zu ehren. So bekam Joachim Kruse die Urkunde für 25 Jahre Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr, Hubert Gorke und Rainer Niemann sogar für 35 Jahre Dienst, genauso wie Nottulns Löschzugführer Ulrich Jenning, der nicht persönlich zugegen war.

Das Ehrenzeichen der Gemeinde Nottuln erhielten Linus Lödding und Heinrich Frieling für 40 Jahre Engagement, darüber hinaus wurde Ferdinand Heimann mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Coesfeld für die langjährige Brandschutzerziehung geehrt. Heimann wurde am Samstag außerdem zusammen mit Reinhold Großehagenbrock ehrenvoll aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

Stellvertretender Bürgermeister Heinz Rütering freute sich in seiner abschließenden Ansprache, "dass die Bürger Nottulns wissen, dass die Feuerwehr für ihre Sicherheit da ist."


Westfälische Nachrichten

17.08.2011

Feuerwehrübung in der Jugendherberge

Nottuln - Montagabend in der Nottulner Jugendherberge: In der Küche wird das Abendessen vorbereitet - plötzlich ist dichter Qualm zu sehen. "Feuer! "Alles raus!" Herbergsvater Christoph Berghaus gibt "Hausalarm". Gleichzeitig ruft er die Feuerwehr. Minuten später rollen die ersten Löschzüge aus ihren - glücklicherweise - nahe gelegenen Depots.

Vor Ort übernimmt Brandinspektor Uli Jenning die Einsatzleitung - der Übung der Feuerwehr Nottuln. Die Jugendherbergsleitung hat sofort nach dem ersten Alarm das komplette Gebäude räumen lassen. Mehr als 36 junge Feriengäste stehen draußen auf den umliegenden Wiesen und schauen sich die Übung an. Das Szenario lautet zu diesem Zeitpunkt: Möglicherweise sind noch Gäste in ihren Zimmern und dort von Rauch eingeschlossen; sie müssen gesucht und gerettet werden.


Einsatzleiter Jenning schickt die ersten Teams mit schwerem Atemschutz in die verqualmten Gänge. Ein Gerätewart stoppt und notiert die Zeiten der Teams. Schließlich müssen die Männer hinter den dicken Plastikmasken mit ihrer Atemluft genauestens haushalten.

Dabei geraten sie - im Ernstfall - mitunter selbst in Lebensgefahr. Zwei Jugendliche haben sich in ihrer Not aufs Dach gerettet. Um sie zu bergen, reichen die Steckleitern der Wagen nicht aus. Über Funk bitten die Männer vor Ort ihre Kollegen in Dülmen um Amtshilfe, die Motor- Drehleiter wird angefordert. Und die kommt! Mit zwei erfahrenen Brandmeistern, Michael Strauch und Oberbrandmeister Ulrich Koners, schiebt sich das schwere Fahrzeug durch die enge Einfahrt rückwärts vor und stoppt zentimetergenau vor dem Eingang.

Schnell fährt Koners die 30-Meter-Hydraulik-Leiter mit seinem Kollegen Strauch im Rettungskorb in die Höhe, parkt sie unmittelbar vor den jungen Leuten auf dem Dach. Ebenso schnell sind alle wieder am Boden. Gerettet! Hier haben inzwischen die Nottulner Feuerwehrmänner den Küchenbrand gelöscht. Mit starken Gebläsen pusten sie den stickigen Qualm aus Gängen und Zimmern. Knapp eine Viertelstunde später gibt die Einsatzleitung Entwarnung. Zufrieden, dass alles geklappt hat.

Schließlich war es nur eine Übung. Wenn auch eine der besonderen Art. Denn es galt ja, ungewöhnlich viele Menschen in Sicherheit zu bringen. Und weil in diesem Fall auch die Verantwortlichen des Hauses spontan und richtig reagierten, gelang das Zusammenspiel der Kräfte perfekt.

Und der kleine Noel, ein dreijähriger Junge in eigener Feuerwehr-Kluft mit Helm, auf der die wichtige Notfallnummer 112 zu lesen ist, sagt bestimmt: "Ich auch, ich bin auch ein Feuerwehrmann."


Westfälische Nachrichten

20.06.2011

Alarmübung mit Explosionen und Flammen

Nottuln - Montagabend, 18.55 Uhr: Bei den Nottulner Feuerwehrmännern springen plötzlich die Alarmmelder an: "Hier ist die Einsatzleitstelle. Feuer 3 in Nottuln, Appelhülsener Straße 1, Person vermisst!" An der angegebenen Adresse, einem roten Einfamilienhaus neben Lidl, schlagen schon die Flammen aus einem Fenster im Obergeschoss. Ein Mann schreit um Hilfe. Zwei junge, rußverschmierte und scheinbar unter Schock stehende Frauen taumeln, in eine Qualmwolke eingehüllt, nach draußen. Eine dumpfe Explosion lässt den Boden zittern. Schreie! Kaum zu glauben, dass es sich "nur" um eine Übung handelt. Denn das Szenario wirkt überzeugend realistisch. Auch für die Nottulner Feuerwehrleute, die ohne vorherige Kenntnis alarmiert werden.


"Im Haus müssen noch mehr Personen sein. Mindestens acht", stammeln die ersten "Geretteten". Da zerreißt ein weiterer Donnerschlag die Luft. Die Situation droht zu eskalieren. Weitere Feuerwehrmänner aus Nottuln und Darup rücken an. Die Brandmeister Tim Hake, Michael Brinkmann und Frank Gesterkamp (Darup) teilen sich die Einsatzleitung. Später übernimmt Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup. DRK-Sanitäter nehmen sich der Verunglückten an, die Polizei sperrt die Appelhülsener Straße und leitet den Verkehr durch das Industriegebiet um. So haben die Retter freie Hand. Das Deutsche Rote Kreuz ist inzwischen mit 17 Einsatzkräften vor Ort. Zugführer Christian Boländer übernimmt die Leitung über den "Patientenablageplatz". Drei Rettungswagen stehen für den Transport der Verletzten bereit, während Notarzt Ingo Schäfer die Verletzungen diagnostiziert und Sofortmaßnahmen anordnet. Ein Gerätewagen-Team lädt Tragen, Verbandsmaterial und weitere Technik aus und baut sogar eine Lichtanlage mitten auf die Appelhülsener Straße, falls der Einsatz bis in die dunkle Nacht andauert. Matthias Honisch, stellvertretender Rotkreuzleiter vom DRK Nottuln, beobachtet und protokolliert sorgfältig.

Genaue Beobachter sind neben Wehrführer Bernd Daldrup auch die Brandinspektoren Heinz Hidding, Johannes Grewe und Uli Jenning sowie Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser, denn schließlich sollen die Erkenntnisse aus dieser Übung dazu beitragen, die Arbeit der Feuerwehr zu optimieren. Und die Männer geben alles bei dieser wohl spektakulärsten Alarmübung der letzten Jahre. Seit Januar hat Feuerwehrmann Gil Beckord (vor zwei Jahren noch bei der Jugendfeuerwehr) dieses Szenario minutiös geplant und entwickelt. Alles sollte so realistisch wie möglich sein. Die Aufgabe: "Bei Arbeiten an der Heizungsanlage des Hauses ist eine Gasflasche explodiert. Weitere Gasflaschen und ein großer Heizöltank befinden sich in unmittelbarer Nähe . . ."


Die vielen Explosionen und Flammen sind eine perfekte Inszenierung der beiden Appelhülsener Pyrotechniker Stephan und Theo Rendels. Das wissen aber zunächst nur die aufmerksamen Beobachter im Hintergrund. Die geben sich später insgesamt zufrieden: "Unsere Nottulner Kameraden sind professionell vorgegangen. Die Koordination untereinander klappte bis auf Kleinigkeiten perfekt. Das war eine Übung auf sehr hohem Niveau. Nottuln kann stolz auf seine Wehrmänner sein." Übrigens: Ein Luftbild-Experte hat den Einsatz mit seiner fliegenden Kamera gefilmt. Mit der Auswertung der Aufnahmen will man zukünftige Einsätze noch effizienter und auch sicherer machen.


Westfälische Nachrichten

15.06.2011

"Wasser marsch" zu Pfingsten

Nottuln- Ein "kleines Familienfest" nannte der Nottulner Löschzugführer Ulrich Jenning im WN-Gespräch das Feuerwehrfest am Pfingstsonntag. Ein großes Spektakel für Jung und Alt wurde es. Den Höhepunkt bildete dabei sicherlich die Schauübung der Feuerwehr.

Dieses Mal musste ein brennender Container gelöscht werden. Zum Einsatz kam dabei das neue Fahrzeug, das im vergangenen Herbst angeschafft worden war und das über eine neuartige Vorrichtung verfügt, die mit wenig Löschmitteleinsatz sehr viel Schaum produziert. Nach nur wenigen Minuten waren die lodernden Flammen gelöscht, stieg nur noch weißer Rauch auf. Aufgabe erfüllt!

Aber auch vor und nach der Übung gab es viel zu sehen an der Feuerwache an der Appelhülsener Straße. Besonders eindrucksvoll waren die Einsatzfahrzeuge aus den Jahren 1976 bis 2010, bei denen sich jeder mal hinters Steuer setzen durfte.

Zu Gast waren die THW-Abteilungen aus Havixbeck und Dülmen, die unter dem Motto "Suchen und retten" zum einen Bergungsgerät, zum andern eine Suchhundestaffel präsentierten.

Warum die Feuerwehr jedes Jahr wieder ein so großes Schauspiel veranstaltet? "Wir wollen zeigen, was wir machen und was wir können", antwortete Löschzugführer Jenning. Außerdem wolle man für die Jugendfeuerwehr werben und die Neuerungen des letzten Jahres vorzeigen. Traditionsgemäß endete der Tag mit dem "Tanz im Spritzenhaus".



Westfälische Nachrichten

07.06.2011

"Eine super Fahrt" - Jugendfeuerwehr zu Gast in Frankreich

Nottuln - Die nun 27 Jahre währende Partnerschaft zwischen Nottuln und St.-Amand-Montrond ist um eine weiteres Mosaikteilchen reicher: Erstmals hat die Nottulner Jugendfeuerwehr die Partnerstadt besucht und an einem Fest zum 30-jährigen Bestehen der französischen Jugendfeuerwehr teilgenommen. Auf Erwachsenen-Ebene gibt es schon seit langem enge Kontakte zwischen beiden Feuerwehren. Nun ist auch die Jugend mit im Boot.

Die Premierenfahrt über das lange Christi-Himmelfahrts-Wochenende war ein voller Erfolg. "Es war eine super Fahrt. Unsere Erwartungen wurden übertroffen", berichten Löschzugführer Uli Jenning und Jugendfeuerwehrwart Jörg Potthast im WN-Gespräch. Noch in St. Amand wurde eine Gegeneinladung ausgesprochen. 2012 wird die französische Jugend in Nottuln erwartet. Zehn Nottulner Jugendfeuerwehrleute nahmen an der Fahrt teil. Neben Uli Jenning und Jörg Potthast fuhren als Betreuer auch die Feuerwehrmänner Christian Feldmann und Sebastian Wolters sowie als Dolmetscher Komiteevorsitzender Alain Tessonneau und Dominik Jenning mit.

Auf der Hinfahrt legten die Nottulner einen Zwischenstopp in Paris ein. In St. Amand selbst wurde ihnen ein herzlicher Empfang bereitet. Serge Courteboeuf, stellvertretender Wehrführer von St. Amand, hatte alles bestens vorbereitet. Untergebracht waren die Nottulner in einem Feuerwehr-Ausbildungszentrum im Nachbarort Sancoins.

Am zweiten Tag (Freitag) besichtigten die Jugendlichen das moderne Feuerwehrzentrum von St. Amand mit seinen vielen Neufahrzeugen. "Der Stand der Technik ist ähnlich wie bei uns", stellten Jenning und Potthast fest. Zudem gab es eine Kanutour auf dem Fluss Cher. Zwischendurch trainierten die Nottulner mit der französischen Jugendwehr für den Leistungswettkampf. "Der Löschangriff nach französischen Regeln war schon Neuland für uns", schildert Jörg Potthast.

Dass die Nottulner sich mit ihrem Können gleichwohl nicht zu verstecken brauchen, war am nächsten Tag zu sehen. In deutsch-französisch gemischten Teams nahmen sie am Leistungswettkampf teil und ernteten viel Applaus. Auch die Preisrichter waren beeindruckt. Hätten die Nottulner nicht außer Konkurrenz teilgenommen, wäre ihnen ein Platz unter den drei Besten sicher gewesen, lobte die Jury. Beeindruckend war aber nicht nur der Wettkampf, sondern auch der Festakt. Mit Stolz und auch ein wenig Pathos hat St. Amand seine Jugendfeuerwehr gefeiert. Und für die Nottulner hieß es am nächsten Morgen, sich auf den Heimweg zu begeben. Schon jetzt freuen sich die Jugendlichen auf das Wiedersehen in 2012.


Westfälische Nachrichten

25.04.2011

Feuer am Karfreitag

Nottuln - In Uphoven hat die Feuerwehr am späten Karfreitagabend Schlimmeres verhindert, als Unbekannte viel zu frühzeitig und unrechtmäßiger Weise ein "Osterfeuer" entzündeten.

Um 23.30 Uhr, so die Polizei, verschafften sich die Täter Zutritt zu einer durch Elektrozaun gesicherten Wiesenfläche, die unmittelbar an Pferdeställe angrenzt. Sie entzündeten zwei Meter hoch aufgeschichtetes Strauchwerk, das am Sonntag als Osterfeuer genutzt werden sollte. Durch den Funkenflug drohte das Stallgebäude, in dem Ponys sowie Stroh und Heu untergebracht waren, in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

Die Feuerwehr löschte den Brand. "Gesundheitsschädigungen der Tiere, die sich während des Feuers im Stall aufhielten, können aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht ausgeschlossen werden", teilt die Polizei mit. Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden. Hinweise nimmt die Polizei in Dülmen unter der Rufnummer 02594/7930 entgegen.


Westfälische Nachrichten

04.04.2011

Erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang "Absturzsicherung"

Nottuln/Billerbeck - Drei Kameraden der Feuerwehr Nottuln haben erfolgreich an einem Multiplikatorenlehrgang zum Thema Absturzsicherung teilgenommen. Ziel dieses Lehrgangs war es, möglichst in einer kleinen Gruppe Spezialwissen rund um das Thema Absturzsicherung zu bekommen, damit diese Kameraden nun als Multiplikatoren der Nottulner Wehr ihr Wissen in den jeweiligen Löschzügen weiter vermitteln können. Der Lehrgangsleiter Markus Reineke, selbst hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr Münster beschäftigt, sowie die Wehrführung von der Feuerwehr Billerbeck freuen sich, dass Stefan Bücker, Holger Focke und Franz Wolters (FF - Billerbeck), Sven Hüls, Rene Hensmann und Michael Feldmann (FF - Nottuln), sowie Berthold Becker, Dirk Merschformann (FF - Rosendahl) den Lehrgang erfolgreich beenden konnten.



Westfälische Nachrichten

04.04.2011

Feuer 4 am Kastanienplatz,
Gesamtalarm der Feuerwehr Nottuln

Nottuln - Ein allein gelassener Topf auf einer heißen Herdplatte in einer Wohnung am Kastanienplatz löste stern Mittag in Nottuln einen Großalarm aus.<

Denn als die Herdplatte glühte, schmolz der Aluminiumtopf und löste sich auf. Dadurch drang schwarzer Qualm ins Treppenhaus. Anwohner riefen über 112 die Feuerwehr. Um 12.14 Uhr alarmierte die Feuerwehr-Leitstelle in Coesfeld sämtliche Feuerwehrmänner der Gemeinde: "Feuer 4 in Nottuln, Kastanienplatz 2. Menschenleben in Gefahr!" An der Einsatzstelle übernahm Brandinspektor Christoph Langner die Leitung der rund 40 Wehrmänner aus Nottuln, Appelhülsen und Darup. Unter schwerem Atemschutz drangen Trupps in die verqualmte Wohnung im zweiten Obergeschoss. Hier hatte eine Nachbarin die glühende Herdplatte bereits abgeschaltet. Und damit hatte auch das Kokeln aufgehört.

Den Wehrmännern blieb nur übrig, das Fenster zu öffnen und die Wohnung zu lüften. Das ging alles so schnell, dass die Kameraden, die unten auf dem Gehweg Schläuche zur Wasserversorgung ausrollen wollten, diese gleich wieder einpacken konnten. Ein Notarzt und das Team eines Rettungswagens kümmerten sich um die 78 Jahre alte Dame, die - inzwischen heimgekommen - bei einer Nachbarin beruhigt werden konnte. Verletzungen hatte sie keine. Nahezu zeitgleich trafen auch Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup und Kreisbrandmeister Donald Niehues ein. Zufrieden, dass der angenommene Großbrand ein gutes Ende gefunden hatte.


Westfälische Nachrichten

01.02.2011

Feuerwehr: Zwei Einsätze am Morgen

Nottuln - Am Montagmorgen wurde der Löschzug Nottuln der Freiwilligen Feuerwehr gleich zweimal binnen kürzester Zeit zu Einsätzen gerufen.

Als der Melder morgens um 6.59 Uhr erklang und die Kameraden sich auf den Weg zur Wache machten, ahnten sie noch nicht, was sich genau hinter dem Einsatzstichwort "Technische Hilfeleistung 2 - Sonstiges" verbarg. Während der Anfahrt stellte sich dann heraus, dass die Kriminalpolizei um Amtshilfe gebeten hatte, berichtete die Feuerwehr. Als die Nottulner Wehrmänner nach einer Stunde wieder einrückten, folgte bereits um 8.28 Uhr die nächste Alarmmeldung - wieder mit dem Stichwort "Technische Hilfeleistung 2". Diesmal allerdings, so berichtet die Feuerwehr, befand sich eine hilflose Person in einer verschlossenen Wohnung. Die Nottulner Feuerwehrleute öffneten die Haustür und übergaben den Patienten an den Rettungsdienst und der Polizei.


Westfälische Nachrichten

31.01.2011

Generalversammlung 2011 "Arbeitsintensives Jahr: 93 Einsätze"

Nottuln - Auf ein recht arbeitsintensives Jahr mit insgesamt 93 Einsätzen blickten am Samstagabend die Feuerwehrmänner des Löschzuges Nottuln zurück. Sie führten unter Leitung ihres Löschzugführers Ulrich Jenning und seines Stellvertreters Christof Langner ihre jährliche Generalversammlung durch.

Die Nottulner Feuerwehrleute mussten im Jahr 2010 zu 93 Einsätzen ausrücken. Darunter waren schwere Verkehrsunfälle und Gebäudebrände mit Personenrettung, aber auch kleinere Einsätze wie Ölspurenbeseitigung oder das Entfernen von umgestürzten Bäumen auf Straßen. 2009 brauchten die Wehrleute "nur" zu 73 Einsätzen ausrücken.

Hervorgehoben wurde im Jahresrückblick als besondere Hilfeleistung der mehrtägige Einsatz in Gronau und Laer. Hier unterstützen die Kameraden der Feuerwehr Nottuln die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung der dramatischen Hochwasserlage in den Kreisen Steinfurt und Borken.

Auch die fachliche Ausbildung kam nicht zu kurz. Im Jahr 2010 wurden 23 Lehrgänge besucht. Darüber hinaus opferten die Feuerwehrleute viele Stunden ihrer Freizeit für die regelmäßigen Übungsabende, die der Aus- und Weiterbildung dienen. Auch das jährliche Pfingstfest der Feuerwehr wurde in der Rückschau angesprochen. Es soll auch 2011 wieder stattfinden.

Löschzugführer Ulrich Jenning sprach zum Abschluss des offiziellen Versammlungsteils allen Kameraden seinen Dank für die große Einsatzbereitschaft auf. Der Abend klang dann mit einem gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus aus.


Westfälische Nachrichten

24.01.2011

Generalversammlung der Jugendfeuerwehr 2011

Nottuln - Zur Generalversammlung der Jugendfeuerwehr am Montag konnte Jugendfeuerwehrwart Jörg Potthast zahlreiche Gäste begrüßen. Neben Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup und seinem Stellvertreter Johannes Greve waren auch die Zugführer und Stellvertreter der Löschzüge Nottuln, Appelhülsen und Darup anwesend. Unter den zahlreich erschienenen Jugendfeuerwehrleuten befand sich mit Sofie Mersmann erstmals in der Geschichte der Nottulner Nachwuchsfeuerwehr auch eine junge Frau.

In einem erfrischenden Vortrag ließ Schriftführer Jan Phillip Gerding wichtige Veranstaltungen aus 2010 noch einmal Revue passieren. Besonders der Berufsfeuerwehrtag im September, bei dem der 24-Stunden-Alltag an einer Berufsfeuerwehrwache nach- gestellt wird, war ein Highlight für die jugendlichen Teilnehmer. Wegen des großen Erfolges soll er in diesem Herbst wiederholt werden. Aber auch die erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungen zur Jugendflamme der Stufen 1 und 2, an denen sich die Jugendfeuerwehr Nottuln zum ersten Mal beteiligte, blieb in guter Erinnerung.

Zum neuen Schriftführer wurde Nils Appelhans gewählt. Sein Vorgänger Jan Phillip Gerding wurde durch die Versammlung zum neuen Gruppenführer bestimmt. Er übernimmt das Amt von Jan Elpers, der im Juni 2011 in den aktiven Dienst des Löschzuges Nottuln wechselt.

Danach folgte der ausführliche Kassenbericht von Jörg Potthast und dessen anschließende Entlastung, die von den Kassenprüfern Marcel Hinkerohe und Jan Elpers beantragt wurde. Als Kassenprüfer für 2011 bestimmte die Versammlung Max Fröndhoff und Marcel Hinkerohe.

Im Anschluss stellte Jörg Potthast das geplante Programm für 2011 vor, welches er gemeinsam mit seinen Ausbilderkollegen Gil Beckord, Marcus Bils, Christian Feldmann, Sebastian Mersmann und Sebastian Wolters erarbeitet hatte. Unter anderem sind eine Teilnahme am Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager in Olfen, ein Besuch der Partnerfeuerwehr in Frankreich und die Teilnahme am Leistungsspangen-Wettbewerb in Leverkusen geplant.

Abschließend bedankte sich der Jugendwart bei allen Jugendlichen für die rege Teilnahme. Ein besonderes Lob stellte er Marcel Hinkerohre, Laurenz Rumphorst und Luis Lammers aus, die 2010 bei allen Terminen der Jugendfeuerwehr Nottuln anwesend waren. Lobende Worte fand auch Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup: Aufgrund der zahlreichen Aktivitäten und der vielen Erfolge sei man sicher, mit der Jugendfeuerwehr eine solide Basis für die spätere Mitarbeit in der aktiven Feuerwehr gelegt zu haben.


Westfälische Nachrichten

17.01.2011

Verbandsversammlung 2011 "Für unsere Feuerwehren ist immer Geld da"

Nottuln - Noch sind Frauen in der Männerwelt des Feuerwehrverbandes Nottuln mit den Löschzügen Nottuln, Appelhülsen, Darup und Schapdetten eine so kleine Minderheit, dass Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup sie am Montagabend zur Verbands- versammlung namentlich begrüßen konnte: Jana Zumbrink aus Schapdetten und die "Neue", Sophie Mersmann aus Appelhülsen. 117 der insgesamt 200 Feuerwehrkameraden hatten sich zur 22. Verbandsversammlung in der Mensa des Gymnasiums eingefunden.

Wehrführer Daldrup dankte den Kameraden der vier Löschzüge, den 51 verdienten Mitgliedern der Ehrenabteilung und den nun zwölf Jugend-Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft. Sie mussten 2010 bei insgesamt 176 Einsätzen zu 57 Bränden, 96 technischen Hilfeleistungen und 23 Fehlalarmen ausrücken - 28 Einsätze mehr als im Vorjahr.

Der Wehrführer: "Diese Vielzahl von Einsätzen hat gezeigt, dass die fachliche Zusammenarbeit der Löschzüge auf einem soliden Fundament steht." Aber: "Im Bereich der Toleranz und des Respektes untereinander ist noch einiges an Aufbauarbeit zu leisten. Um unsere Aufgaben vernünftig und fachgerecht zu erfüllen, ist Teamgeist und Teamarbeit gefordert. Die Zeiten der Einzelkämpfer sind vorbei."

Auch Bürgermeister Petera Amadeus Schneider bat um Geschlossenheit: "Nottuln hat vier Ortschaften und vier Wehren. Wer diese vier Löschzüge sichern will, muss die Kooperation untereinander unterstützen." Dann versprach er: "Auch wenn die finanzielle Situation der Gemeinde schwierig geworden ist, für unsere Feuerwehren ist immer Geld da." Auch für das neue Fahrzeug, das 2012 nach Darup kommen soll.

Kreisbrandmeister Donald Niehues wünschte allen Kameraden bei ihren oftmals gefährlichen Einsätzen: "Kommen Sie gut durch das Jahr 2011."

Die Genehmigung des Protokolls der vorjährigen Verbandsversammlung von Rainer Niemann fand ebenso Einstimmigkeit wie der Kassenbericht von Christoph Sunke. Die Kassenprüfer Hendrik Böing und Heinz Jürgen Nolte bescheinigten eine "sauber und korrekt geführte Kasse". Neue Kassenprüfer sind Ludger Thiemann, Daniel Warmeling und Winfried Homann (Vertreter).

Jörg Potthast, der als Teamleiter mit der Ausbildung der Jungfeuerwehren beschäftigt ist, bedankte sich bei allen für ihre großartige Motivation.

Neben der Auflistung von zahlreichen Lehrgängen in der Aus- und Weiterbildung durch den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Johannes Greve unterbrachen zwei Ehrungen der besonderen Art die Regularien: Zum einen wurde Oberbrandmeister Karl Hensmann für seine 60-jährige Mitgliedschaft gefeiert, zum anderen Hauptbrandmeister Antonius Frieling (Darup) aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst verabschiedet und in die Ehrenabteilung versetzt. Stephan Gesterkamp aus Appelhülsen, der zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Nottuln ernannt werden sollte, fehlte wegen Krankheit.

Schließlich wurden alle "Beförderten" noch einmal namentlich aufgerufen und belobigt: die Feuerwehrmann-Anwärter Phil Brintrup, Dirk Gehrmann, Martin Leufke, Andreas Reckmann (Darup). Die Feuerwehrmänner und -anwärter Jonas Zumbrink und Sven Appelhans (Schapdetten), die Oberfeuerwehrmänner Sebastian Rapior (Nottuln) und Rene Hensmann (Appelhülsen), die Unterbrandmeister Karsten Hollenhorst, Florian Holthaus und Sebastian Mersmann (Appelhülsen), Michael Bils, Daniel Warmeling (Darup), Brandmeister Patrick Castelle (Appelhülsen), Hauptbrandmeister Christian Kemming (Schapdetten), Frank Gesterkamp (Darup), Brandinspektor Clemens Lenfers (Appelhülsen) und schließlich Johannes Greve (Darup), der am 15. November 2010 zum Brand-Oberinspektor und am 6. Dezember zum Gemeindebrandinspektor befördert worden war.



Feuerwehr Havixbeck

08.01.2011

Havixbeck & Nottuln üben den richtigen Umgang mit der CAFS-Anlage

Nottuln/Havixbeck - Die Freiwillige Feuerwehr Havixbeck veranstaltete am Samstag eine Fortbildung unter der Leitung von Löschzugführer Christian Menke zum Thema "Löschen mit CAFS". Neben den freiwilligen Feuerwehrkameraden aus Havixbeck nahmen auch die Kameraden der Nachbarfeuerwehr Nottuln an der Übung teil. Sie reisten mit ihrem Löschgruppenfahrzeug LF 20/16 mit CAFS-Anlage an. CAFS bedeutet "Compressed Air Foam System" - kurz übersetzt Druckluftschaum-System. Die Schaumerzeugung findet direkt im Löschfahrzeug statt. Diese moderne Löschtechnik erlaubt es den Einsatzkräften, Brände mit deutlich weniger Wasser in merkbar kürzerer Zeit zu löschen sowie Brand- und Löschwasserschäden zu reduzieren. Ebenso besteht eine hohe Kühlwirkung. Regelmäßig treffen sich die Havixbecker Kameraden in Kleingruppen, um diese spezielle Löschtechnik zu üben. Das Havixbecker Fahrzeug LF 20-16 ist seit knapp zwei Jahren im Dienst. Es wird allradbetrieben und hat einen 2000 Liter Wasservorratstank an Bord. Ebenso befinden sich in einem extra Tank 120 Liter Schaummittel. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einer besonderen Druckluftschaumanlage, welche es erlaubt, mit einem hohen Luftanteil im Wasser-Schaum-Gemisch, Feuer zu löschen. Die eingebaute Fahrzeugpumpe kann bis zu 2000 Liter Wasser pro Minute fördern. Eine weitere herausnehmbare Tragkraftspritzenpumpe leistet bis zu 800 Liter Wasser pro Minute. Insgesamt 9 Personen werden mit dem LF 20/16 zur Einsatzstelle befördert. Die Übungsteilnehmer vertieften besonders den Umgang mit der computergesteuerten Fahrzeugpumpe und den speziellen Löschangriff mit CAFS. Die Nottulner und Havixbecker Einsatzkräfte lobten die gute Zusammenarbeit der Löschzüge und verbuchten den Übungstag als vollen Erfolg.


 
 
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