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Freiwilligen Feuerwehr Nottuln - Löschzug Nottuln
 
   
 

 
 

Presseberichte 2012


Westfälische Nachrichten

28.10.2012

Training in der Flammenhölle - Diese Hölle hat sich gelohnt

Nottuln - Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup zeigte sich am Ende der Drei-Tage-Hölle seiner Männer sichtlich zufrieden: "Die 7000 Euro, die uns das gekostet hat, haben sich unbedingt gelohnt."

Über Hölle und Höllenfeuer gibt es sicherlich genügend Legenden und Spekulationen. Diejenigen aber, die sich darin neuerdings bestens auskennen dürften, sind die Feuerwehrmänner der Löschzüge aus Nottuln, Appelhülsen, Darup und Schapdetten. Zumindest diejenigen Männer, denen ihre Gesundheitszertifikate den Einsatz unter Atemschutzgeräten erlauben. Denn ihnen stand die Hölle jetzt für drei Tage lang weit offen.



Genauer gesagt, handelte es sich dabei um einen Spezialcontainer, in dem mit brennendem Propangas eine gewaltige Flammenwalze erzeugt wird. Eine Flamme, die in der Spitze mit 840 Grad Celsius durch den Container blies und im Durchschnitt immer noch 650 Grad Gluthitze verbreitete.

Peter Kraft und Jürgen Tautz, die beiden Bochumer Feuerwehrprofis, erklärten jedem der rund 74 Nottulner Atemschutzgeräteträger genau, welche Vorsichtsmaßnahmen sie unbedingt einhalten müssen, wenn sie mit der Flammenhölle in Kontakt kommen. Realistisch sollten die Wehrmänner erfahren, welchen Risiken sie bei Bränden in Innenräumen begegnen können und wie sie damit umzugehen haben.

Und so machten sich die Feuerwehrmänner paarweise daran, in ihren schwer entflammbaren Schutzanzügen, Helmen und Stiefeln, unter Druckluftmasken in den Container zu kriechen. Immer dabei ein Druckwasserspritzrohr mit Löschwasserverbindung nach draußen zu den Kameraden. Mit einem Blick auf die Manometer ihrer Sauerstoffgeräte konnten sie zudem ihren Chefs, Uli Jenning und Johannes Grewe, jederzeit Meldung machen, wie viel Atemluft ihnen im Notfall noch bleiben würde.

Im Container war es anfangs schwarz wie die Nacht. Nur ein winziges Feuerchen am Ende des etwa sechs Meter langen Containers warf eine wenig bedrohliche Helligkeit in diese Dunkelheit. Dann - mit einem Mal - brauste die Feuerlanze hoch, weit über die Köpfe hinaus. Jetzt galt es, schnell zu reagieren: ducken, das Strahlrohr öffnen und "Wasser marsch".

"Die Männer müssen lernen, zum einen mit der Gefahr im Inneren umzugehen, zum anderen mit möglichst wenig Wasser die Flammen zu löschen", erklärte einer der beiden Feuerwehr-Profis das Übungsziel, und rieb dabei über eine schmerzende Brandblase auf dem Handrücken. "Denn so manch Betroffener weiß aus bitterer Erfahrung: Was die Flammen nicht schaffen, vernichtet das Löschwasser!"

Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup zeigte sich am Ende der Drei-Tage-Hölle seiner Männer sichtlich zufrieden: "Die 7000 Euro, die uns das gekostet hat, haben sich unbedingt gelohnt."


Westfälische Nachrichten

22.10.2012

Einsatz um Mitternacht - 70 Strohballen ein Raub der Flammen

Nottuln - Drei Stunden dauerte in der Nacht die Bekämpfung eines Strohballenbrandes in Nottuln.

Gut drei Stunden lang hatte die Nottulner Feuerwehr in der vergangenen Nacht alle Hände voll zu tun, um einen Strohballenbrand auf einem Feld nahe der Gaststätte Waltering (Draum/Uphoven) zu löschen. Rund 70 auf einem Acker zwischengelagerte Strohballen wurden ein Raub der Flammen.



Nach Auskunft der Polizei Coesfeld von Dienstagmorgen (23. Oktober) bemerkte kurz vor Mitternacht ein Zeuge die brennenden Strohballen. Die alarmierten Feuerwehrlöschzüge Nottuln und Darup rückten gegen Mitternacht zum Einsatzort aus, wo auf einer Fläche von fünf mal 15 Metern die gelagerten Strohballen brannten.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Johannes Greve, stellvertretender Wehrführer und Daruper Löschzugführer, bekämpften die rund 20 Feuerwehrleute das Feuer. Erst nach rund drei Stunden waren die letzten Brandnester gelöscht, konnten die Wehrleute wieder einrücken.

Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 1500 Euro geschätzt.


Westfälische Nachrichten

22.10.2012

Brand auf Pferdezuchtbetrieb in Uphoven

Im Feuer sind mehr Pferde verendet als zunächst gedacht

Nottuln - Der Brand auf dem Pferdehof in Uphoven hat am Freitagabend mehr Tiere das Leben gekostet, als zunächst angenommen und berichtet. Die Feuerwehr der Gemeinde Nottuln barg insgesamt zwölf Pferde aus dem betroffenen Stallgebäude, wie Wehrführer Bernd Daldrup gestern im Gespräch mit unserer Zeitung mitteilte.

"Das war nicht schön anzusehen." Ein Tier musste vom Tierarzt erschossen werden, weil es sehr schwer verletzt war. Damit dürfte der ohnehin erhebliche Schaden noch deutlich höher liegen, als in ersten Schätzungen am Freitagabend angenommen.



Schwierige Wasserversorgung vor Ort

Die Feuerwehr, die um kurz nach 16 Uhr alarmiert worden war, hatte vor allem mit der Wasserversorgung vor Ort zu kämpfen. "Das war durchaus kritisch und für uns der aufwendigste Teil der Arbeit", erklärt Daldrup. Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, habe man einen Pendelverkehr von der Brandstelle zum nächsten Hydranten (an der Gaststätte Kruse) einrichten müssen.

Um den Pendelverkehr aufrecht erhalten zu können, habe man ein weiteres Tanklöschfahrzeug der Dülmener Feuerwehr zur Unterstützung angefordert, erklärte der Wehrführer. Technische Hilfe leistete außerdem das THW Dülmen, das am späteren Abend die Brandstelle ausleuchtete, um den Wehrleuten die Arbeit zu ermöglichen. Kurz nach 21 Uhr, so Daldrup, habe man die Brandstelle gesichert und abgesperrt und sei der Einsatz beendet gewesen.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an

"Insgesamt waren 43 Kameraden im Einsatz", berichtet Bernd Daldrup. Diese Personalstärke sei zwar in Ordnung gewesen, "aber überbesetzt waren wir auch nicht". Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, ein Ergebnis liegt aber noch nicht vor.


Westfälische Nachrichten

19.10.2012

Sechs Pferde verenden bei Großbrand auf Nottulner Pferdezuchtbetrieb

Nottuln - Mehrere verendete Pferde, zwei leicht verletzte Personen und ein ausgebrannter Stall - das sind die Folgen eines Feuers, das gestern am späten Nachmittag auf einem Pferdezuchtbetrieb in der Bauerschaft Uphoven ausgebrochen war.

Zu einem Großeinsatz mussten deshalb nicht nur die Löschzüge aus Nottuln, Appelhülsen, Schapdetten und Darup ausrücken. Auch die Feuerwehr Dülmen war nachalarmiert worden und hatte einige Wehrleute zur Unterstützung geschickt.



Nach Auskunft von Oberkommissarin Britta Lindner, die als Sprecherin der Kreispolizeibehörde Coesfeld vor Ort fungierte, war der Brand um 16.28 Uhr gemeldet worden. Der Hofbesitzer habe in der Nähe der Stallungen Schweißarbeiten durchgeführt. Nach deren Ende habe er plötzlich das Feuer in der Stallung entdeckt. Er habe, so die Polizei, versucht, die dort untergebrachten Zuchtstuten und ihre Fohlen zu befreien.

Unterstützt wurde er dabei von einem zufällig vorbeikommenden Gast. Beide Männer wurden dabei verletzt. Der Gast zog sich eine leichte Rauchvergiftung zu, der Hofbesitzer erlitt Verbrennungen im Gesicht, an der Hand und im Schulterbereich. Er habe sich auf eigenen Wunsch nicht ins Krankenhaus bringen lassen, sondern habe vor Ort bleiben wollen, teilte Lindner weiter mit.

Am frühen Abend ging die Polizei davon aus, dass sechs oder sieben Tiere nicht mehr rechtzeitig aus dem brennenden Gebäude gerettet werden konnten und verendeten. Mindestens ein weiteres Tier musste vom hinzugezogenen Tierarzt erschossen werden, weil es zu lange im Rauch gestanden hatte. Der Wert der Tiere, so teilte die Polizei mit, liege nach einer ersten Schätzung bei rund 300 000 Euro. Genaueres werde man aber erst später wissen. Der Sachschaden am Gebäude war kurz nach dem Brand noch nicht zu beziffern.

Beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge der Löschzüge hatten der Besitzer und sein Helfer bereits die meisten Pferde aus ihren Stallungen auf angrenzende Koppeln treiben können. Die Wehrleute löschten das Gebäude und zogen das dort gelagerte Stroh, das immer wieder aufflammte, auf die benachbarten Weiden. Eine großflächige Photovoltaik-Anlage auf einer benachbarten Scheune konnte dank des raschen Löschangriffs - ersten Einschätzungen vor Ort zufolge - gerettet werden.

Die Polizei wird jetzt die Ursache des Brandes zu ermitteln versuchen. Die Frage, ob möglicherweise die Schweißarbeiten mit dem Ausbruch des Feuers zu tun haben, ist dabei völlig offen.


Westfälische Nachrichten

07.10.2012

Zwei Brände in der Landwirtschaft - Feuerwehr im doppelten Einsatz

Nottuln - Zu zwei Einsätzen in der Landwirtschaft mussten die Feuerwehrleute am Mittwoch und Donnerstag ausrücken.

Am Mittwochabend gegen 22 Uhr hatte ein Zeuge brennende Strohballen auf einem abgeernteten Acker an der Daruper Straße gemeldet. Unter Einsatzleitung von Brandmeister Michael Brinkmann zog die Feuerwehr Nottuln die insgesamt 13 Großballen, die in voller Ausdehnung brannten, zunächst auseinander und löschte sie dann. Es entstand ein Schaden von rund 300 Euro. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Die Feuerwehr war bis 3 Uhr früh im Einsatz, vier Fahrzeuge und rund 30 Mann waren vor Ort.



Am Donnerstagmittag ging es weiter: Auf einem Hof in der Bauerschaft Horst hatte der Landwirt um 11.11 Uhr Qualm in der Scheune entdeckt. Circa 60 Heuballen hatten Feuer gefangen. Vermutlich hatten sich diese selbst entzündet, teilt die Polizei mit. Hinweise auf eine Brandstiftung oder einen technischen Defekt lägen nicht vor.

Die Löschzüge aus Nottuln, Appelhülsen und Darup unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup konnten durch ihren gezielten, schnellen Löschangriff verhindern, dass die Scheune oder sonstige Hofgebäude groß zu Schaden kamen. Um die schwelenden und brennenden Ballen abzulöschen, mussten die Feuerwehrmänner sie mit Gabelstaplern aus der Halle fahren und auf dem gegenüberliegenden Feld mit Schaum ablöschen. Der Sachschaden wird auf 1500 Euro geschätzt. Hier waren neun Fahrzeuge und 30 Wehrleute im Einsatz.


Westfälische Nachrichten

02.10.2012

Lenkfehler führt zu schwerem Verkehrsunfall auf der A 43

Nottuln - Vermutlich aufgrund eines Lenkfehlers kam es am Samstag gegen 12.45 Uhr zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der A 43 im Bereich Nottuln in Fahrtrichtung Wuppertal.

Nach Zeugenaussagen kam ein mit hoher Geschwindigkeit fahrender PKW nach einem Überholmanöver plötzlich von der Fahrbahn ab, fuhr geradewegs in ein dortiges Maisfeld und überschlug sich. Der 29-jährige Fahrer aus Dülmen befand sich allein im Fahrzeug. Er wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde von der Feuerwehr geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht.

Zwei Zeuginnen aus Rheine (29 und 20 Jahre alt) erlittten einen Schock. Es entstand ein Sachaschaden von ca. 20.000 Euro. Während der Unfallaufnahme entstand zeitweise ein Stau bis zur Anschlussstelle Senden. Aufgrund der Landung des Rettungshubschraubers musste die Autobahn in Richtung Wuppertal für etwa eineinhalb Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die AS Nottuln ab- und umgeleitet.


Westfälische Nachrichten

14.09.2012

Nachtübung - Erschwerte Bedingungen

Nottuln - Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK absolvierten in der Bauerschaft Uphoven eine Nachtübung im unwegsamen Gelände.

In der Realität wäre es ein Horror-Szenario gewesen, was sich die beiden Nottulner Feuerwehrmänner Dr. Jörg Potthast und Gil Beckord für den späten Freitagabend als Übung ausgedacht hatten:

Auf einem schmalen, asphaltierten Wirtschaftsweg, nass und mit Erntedreck und Laub bedeckt, hoch über dem Hof von Paul Leiermann in Uphoven, hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. In einer Kurve, unmittelbar hinter einem Wendehammer, waren zwei Pkw zusammengekracht. Der eine stand quer auf der Fahrbahn und versperrte jegliches Weiterkommen. Schwer verletzt war der Fahrer hinter dem Lenkrad eingeklemmt. Eine Beifahrerin war herausgeschleudert worden und lag, ebenfalls erheblich verletzt, im Graben. Der andere Unfallwagen war über die Böschung gerutscht und an die 40 Meter weiter unten im Wald gelandet. Und das alles in totaler Dunkelheit!



Kurz nach 20 Uhr lief diese Meldung in Kurzfassung über den Notruf 112 bei der Rettungsleitstelle des Kreises in Coesfeld auf. Sekunden später klingelten bei den DRK-Stationen die Melder. Gleichzeitig rückten die Lösch- und Rüstfahrzeuge der Feuerwehren in Nottuln, Darup und Schapdetten aus. Doch nur ganz wenige wussten von der "Übung". Und die warteten bereits an der Unfallstelle im Wald. Von der Feuerwehr Nottuln Löschzugführer Uli Jenning und sein Stellvertreter Christof Langner, von der Appelhülsener Wehr warteten Brandinspektor Achim Glombitza und sein Stellvertreter Clemens Lenfers auf ihre Leute, während aus Schapdetten Winfried Homann und ein Fünfer-Trupp ausrückte. Wegen des geplanten großen Einsatzes von Rettungssanitätern einschließlich Notärzten - neben den Aktiven des DRK Nottuln nahmen auch Helfer anderer DRK-Ortsverbände teil - war vom DRK Coesfeld Daniel Lanatowitz, verantwortlich für die "realistische Notfalldarstellung", nach Uphoven gekommen. So war die schmale Zufahrt zur Unfallstelle schnell mit Einsatzwagen total verstopft.

Lichtmasten wurden hochgefahren. Wehrmänner sicherten das Schrotauto vor Feuer und möglichen Explosionen. Andere schnitten die Dach- und Türholme auf, damit der Fahrer geborgen und medizinisch versorgt werden konnte. Mit Wärmeschutzfolien wurden die Verletzten eingewickelt.

Beeindruckend war die Zusammenarbeit aller Kräfte trotz der Dunkelheit. Besonders als es galt, die vier Verletzten aus dem Wagen tief unten im Wald zu bergen. Hier steckten die Feuerwehrmänner Leitern zusammen, die bis unten reichten. Auf diesen zogen die Männer dann die Unfallopfer auf einer Art Schlitten hoch.

Zum Glück war alles nur eine Übung. Doch belegte sie - und darin waren sich alle Beobachter einig - den hohen Leistungsstand der heimische Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK.


Westfälische Nachrichten

08.09.2012

Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr

Nottuln - Eine gelungene Jahreshauptübung absolvierte die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nottuln im Martinistift. Dort wurde ein Brand simuliert, bei dem Menschen im Gebäude eingeschlossen waren.

Der erste Alarm ging um 15.57 Uhr los. "Martinistift Nottuln, starke Rauchentwicklung im 1. OG von Wohngebäude 23, einer geschlossenen Abteilung, Fenster können nicht geöffnet werden." Zwei Minuten später meldet die Kreisleitstelle an sämtliche Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Nottulns "Feuer im Martinistift. Menschenleben in Gefahr."



So lautete am Samstagnachmittag die Vorgabe für die Jahreshauptübung der Nottulner Löschzüge. Vorbereitet worden war diese von Clemens Lenfers und Achim Glombitza, den beiden Appelhülsener Löschzugsführern.

Im Sekundenabstand treffen die Rettungsfahrzeuge aus Nottuln, Darup, Appelhülsen und Schapdetten im Stift ein. Genau nach Plan parken sie ein. Sofort beginnen die Feuerwehrtrupps mit dem, was sie während vieler Ausbildungsstunden gelernt haben.

Leitern werden ans Haus geschleppt und gemeinsam hochgestemmt. Einige Wehrleute werden mit schwerem Atemschutz ausgestattet, um dann schnellstmöglich in die verqualmten Räume vordringen zu können. Andere legen Schläuche zu den nächsten Hydranten.

Bald schon prasseln dicke Wasserstrahlen in den tiefblauen Himmel. Ein Feuerwehrmann registriert auf einer Tafel mit mehreren Stoppuhren die genaue Zeit, die von den Kameraden mit Atemschutz im Einsatz abgearbeitet wird und ruft sie per Funk rechtzeitig zurück.

Zahlreiche Beobachter haben sich in der Nähe versammelt: der stellvertretende Kreisbrandmeister Karl Pollecker, Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup, Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser, die komplette Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr, die stellvertretenden Bürgermeister Wolf Haase und Heinz Rütering sowie einige Ratsvertreter, die DRK-Leiterinnen Agnes Schürkötter und Maria Sklenak sowie Heinrich Bolle, pädagogischer Geschäftsführer des Martinistifts. und der kaufmännische Geschäftsführer Andreas Schmitz.

Später bei der Manöverkritik waren sich die Fachleute einig: "Eine gute, gelungene Übung." Dann sprach der Chef der Coesfelder Einsatzzentrale Georg Kersting über die neuen Navigationsgeräte für alle Einsatzfahrzeuge.

Und Bernd Daldrup durfte seinem Vater Heinrich für dessen 6o-jährige Treue zur Freiwilligen Feuerwehr die Glückwünsche der Kameraden übermitteln. Geehrt wurde auch Henrik Böing, der 25 Jahre aktiv dabei ist.


Westfälische Nachrichten

31.08.2012

A 43 wegen Lkw-Brand kurzzeitig gesperrt

Nottuln - Ein unbeladener Zwölf-Tonner-Lkw ist am Donnerstagabend auf der A 43 zwischen Nottuln und Dülmen-Nord in Brand geraten.


Ein unbeladener Zwölf-Tonner-Lkw ist am Donnerstagabend (30. August) auf der A 43 zwischen Nottuln und Dülmen-Nord in Brand geraten. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehrlöschzüge aus Nottuln und Appelhülsen war der Lkw nicht mehr zu retten. Das Fahrzeug wurde durch das Feuer völlig zerstört. Personen kamen nicht zu Schaden.

Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr geriet das Fahrzeug, das in Fahrtrichtung Wuppertal unterwegs war, gegen 20.50 Uhr in Brand. Um 20.52 Uhr ging der Einsatzalarm bei der Nottulner Feuerwehr ein. Die Löschzüge Appelhülsen und Nottuln rückten zur Autobahn aus und bekämpften dort unter der Einsatzleitung von Tim Hake das Feuer.

Für den Einsatz der Feuerwehr musste die Richtungsfahrbahn Wuppertal für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Für die Dauer der weiteren Bergungsmaßnahmen war die Einsatzstelle bis gegen 23.30 Uhr nur einspurig passierbar, weshalb es zu Beeinträchtigungen im Verkehrsfluss kam. Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, konnte als Ursache des Feuers ein technischer Defekt ermittelt werden.


Westfälische Nachrichten

28.08.2012

Jugendfeuerwehr Nottuln - Löschen wie die Profis

Nottuln - Neun Einsatzübungen hatten die 22 Mitglieder der Nottulner Jugendfeuerwehr bei ihren dritten Berufsfeuerwehrtag zu bewältigen.


Es ist Samstagnachmittag. Plötzlich ertönt aus dem Funkmeldeempfänger ein Alarm: "Brennendes Werkstattgebäude im Gewerbegebiet, eine Person vermisst." Blitzschnell streifen sich 22 junge Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln ihre Einsatzanzüge über und klettern in die Einsatzfahrzeuge. Kurz darauf an der Einsatzstelle entscheidet der Einsatzleiter nach kurzer Erkundung: "Angriffstrupp zur Menschenrettung unter Atemschutz mit erstem C-Rohr in das Gebäude vor." Jetzt weiß jeder, was zu tun ist. Schläuche werden ausgerollt, Standrohre gesetzt und Strahlrohre angekuppelt. Bereits wenige Minuten später ist die vermisste Person gerettet und das Feuer gelöscht.

Ein Ernstfall? Glücklicherweise nicht. Am Wochenende führte die Jugendfeuerwehr Nottuln ihren Berufsfeuerwehrtag durch. Von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen wurde die 24-Stunden-Schicht einer Berufsfeuerwehrwache nachgestellt. Dazu quartierten sich 22 Jugendliche gemeinsam mit ihren Betreuern in der Feuerwache an der Appelhülsener Straße ein.

Nicht nur Einsätze standen auf dem Programm. Auch Ausbildung, Fahrzeug- und Gerätepflege gehörten so selbstverständlich dazu wie der Küchendienst und die gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten. Genügend Zeit, um zwischendurch einfach mal eine Runde Fußball zu spielen, war natürlich auch vorhanden.

Die sehr realistischen Einsatzszenarien hatte Jugendfeuerwehrwart Jörg Potthast gemeinsam mit den Ausbildern Marcus Bils, Gil Beckord, Jan Phillip Gerding, Sebastian Mersmann, Christian Feldmann und Sebastian Küdde vorbereitet. "Ein großer Dank gilt den Gewerbetreibenden und Landwirten aus der Gemeinde Nottuln, die ihre Betriebsstätten und Geräte für Übungszwecke bereitstellten", betont Jörg Potthast.

Ziel ist es, ein möglichst breites Spektrum aus dem Feuerwehralltag darzustellen. Insgesamt bewältigten die Jugendfeuerwehrmänner neun Einsatzszenarien in 24 Stunden. Die Brandbekämpfung wie das Löschen einer Mülltonne und eines Flächenbrandes gehörte ebenso dazu wie Einsätze zur technischen Hilfeleistung. So musste Hilfe nach einem Verkehrsunfall geleistet und eine durch eine Landmaschine eingeklemmte Person befreit werden.


Da auch Gefahrstoffunfälle im Alltag der Feuerwehr eine Rolle spielen, mussten die Jugendfeuerwehrleute nicht nur eine Ölspur beseitigen, sondern auch das Eindringen einer gefährlichen Flüssigkeit, die aus einem Tanklastzug floss, in die Kanalisation verhindern. Die Rettung einer hilflosen Person aus einem Gewässer rundete das Programm ab.

"Die teilweise sehr komplexen Aufgabenstellungen lösten die Jugendlichen professionell", freute sich Jugendfeuerwehrwart Jörg Potthast. Der Berufsfeuerwehrtag solle den Jugendlichen auch Spaß bereiten. Dass dies gelungen ist, zeigen die begeisterten Gesichter der angehenden Floriansjünger. "Allerdings bringt die Veranstaltung auch einen riesigen Lerneffekt", erläutert der Jugendwart weiter. "Im Rahmen der Ausbildungsabende geübte Vorgehensweisen können hier in der Praxis ausprobiert werden. Neben der puren technischen Abarbeitung kommen weitere Aspekte hinzu. Einsatzsituationen müssen schnell erkannt werden, damit die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Es ist begeisternd zu sehen, wie die Abläufe von Einsatzszenario zu Einsatzszenario immer routinierter werden und das Zusammenspiel im Team immer besser klappt." Davon überzeugte sich auch der stellvertretende Wehrleiter der Gemeinde Nottuln, Johannes Greve. Er begleitete den Feuerwehrnachwuchs bei einigen Einsätzen. Dabei konnte er so manchen Tipp aus seiner langjährigen Erfahrung an die Jugendlichen weitergeben.


Westfälische Nachrichten

21.08.2012

Fahrer erlitt vermutlich einen Herzanfall
- Schwerer Unfall in Appelhülsen -

Appelhülsen - Zu einem schweren Verkehrsunfall in Appelhülsen sind am Dienstagnachmittag (21. August) die Feuerwehrlöschzüge aus Appelhülsen, Nottuln und Darup ausgerückt. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitt der Fahrer eines Mercedes, der - aus Richtung Autobahn kommend - die Lindenstraße ortseinwärts befuhr, vermutlich einen Herzanfall.


Jedenfalls rutschte er mit seinem Wagen ohne ersichtliches Fremdverschulden in den Gegenverkehr, rammte einen entgegenkommenden Pkw, der in Richtung Nottuln unterwegs war, riss ein paar Leitpfosten aus ihren Verankerungen und rutschte in einen Graben.

Während sich die Beifahrerin des Mercedes verletzt noch selbst befreien konnte und ins Krankenhaus gefahren wurde, musste der eingeklemmte Fahrer von Feuerwehrmännern mit Rettungsscheren aus dem Autowrack herausgeschnitten werden. Nach seiner Reanimation flog ihn der Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Münster. Während der Rettungs- und Bergungsaktion, die unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup stattfand, war die Lindenstraße für den gesamten Verkehr gesperrt.


Westfälische Nachrichten

16.08.2012

Feuer brach im Schweinestall aus - Großbrand in Welte -

Dülmen - Die Feuerwehr bekämpfte in der Bauerschaft Welte mit einem Großaufgebot ein Feuer, das in zwei Stallgebäuden eines Bauernhofes ausgebrochen war.


In der Dülmener Bauerschaft Welte sind aus noch ungeklärter Ursache gegen 7 Uhr früh mehrere Schweinestallungen auf einem Bauernhof in Brand geraten. Auf dem Dach der Ställe befand sich eine Photovoltaikanlage, ob diese aber für den Brand ursächlich war, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot von 120 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen aus Dülmen, Nottuln, Coesfeld und Lette angerückt war, konnte den Großbrand um 9.55 Uhr unter Kontrolle bekommen, und verhindern, dass das Feuer sich auf das angrenzendes Wohngebäude ausbreiten konnte.Schwierig war vor allem die Versorgung mit Löschwasser, so wurde unter anderem ein Pendelverkehr mit Tanklöschwagen zum alten Bahnhof Merfeld eingerichtet.

Die Kreisstraße nach Rorup war für den Dauer des Einsatzes gesperrt worden. Dank des beherzten Einschreitens eines Polizeibeamten, der das Feuer auf seinem Weg zur Arbeit entdeckte, konnten die Anwohner auf den Brand aufmerksam gemacht werden, und auch noch Tiere aus den Stallungen befreit werden. Die Zahl der verendeten Tiere steht derzeit noch nicht fest. Insgesamt waren nach Angaben der Polizei 30 Sauen und 520 Ferkel im Stall untergebracht. Der Sachschaden wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.

Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt, als er von herabfallenden Trümmerteilen getroffen wurde. Das DRK, das mit zwei Fahrzeugen vor Ort war, brachte ihn ins Krankenhaus.


Westfälische Nachrichten

14.08.2012

Löschzug Nottuln hat eine Oberfeuerwehrfrau - Von Kindesbeinen an dabei -

Nottuln - Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln hat seine erste Frau. Und die ist bereits Oberfeuerwehrfrau, denn Katharina Ross ist seit ihrem zwölften Lebensjahr bei der "Truppe".

Unter der Besatzung des Löschzugs der Nottulner Freiwilligen Feuerwehr hat sich der übliche kameradschaftlich-raue Wind gedreht. "Oder besser: gelegt", wie Löschzugführer Ulli Jenning schmunzelnd berichtet. Grund dafür ist die erste Frau im Löschzug. Eine Feuerwehrfrau, genauer: eine Oberfeuerwehrfrau.



Denn Katharina Ross, Kathi, wie sie im Löschzug von allen Kameraden gerufen wird, ist schon seit ihrem zwölften Lebensjahr bei der "Truppe". "Nein, nicht bei der Nottulner", lacht sie, wobei ein paar Hundert fröhlicher Sommersprossen in Bewegung geraten. "Ich komme aus Nordwalde und habe mich dort schon frühzeitig der Jugendfeuerwehr angeschlossen."

Seit exakt 14 Tagen gehört Kathi Ross nun zum Löschzug Nottuln. Und dafür ist nicht zuletzt Unterbrandmeister Simon Warmeling verantwortlich. Denn vor drei Jahren kam die junge Feuerwehrfrau aus Nordwalde mit einem Kollegen in einem "Feuerwehr-Trabi" - einem leuchtend roten Einsatzwagen aus der früheren DDR - zum Feuerwehrfest nach Nottuln. Ein Besuch mit Folgen: Denn schon beim ersten Tänzchen mit der blonden Kollegin gingen bei Simon Warmeling alle Blaulichter an.

"Sie war aber auch zu niedlich", freut er sich noch heute in der Erinnerung an den Tag. Und nach wiederholten Besuchen hin und her, hat sich die Oberfeuerwehrfrau entschlossen, Nordwalde zu verlassen und bei Simon Quartier zu beziehen. Vielleicht ja für immer? Wer den beiden längere Zeit zuschaut, ist sich dessen heute schon sicher.

Hinzu kommt, dass Katharina Ross, im Zivilberuf eine gelernte medizinische Fachangestellte, in einer Nottulner Praxen-Gemeinschaft eine Anstellung gefunden hat. "Damit", so hofft Nottulns Löschzugführer Ulli Jenning, "könnte sie auch bei Noteinsätzen in unserem Tages-Pool einen dringend zu besetzenden Platz einnehmen. Ich denke, ihre Chefs werden dafür Verständnis aufbringen", sagt der Löschzugführer. Schließlich komme es nicht so häufig vor, dass die Feuerwehr tagsüber ausrücken muss. "Die meisten Einsätze sind abends und nachts", sagt Jenning aus Erfahrung.

Mit der Technik, einschließlich der Arbeit unter schwerem Atemschutz, ist Oberfeuerwehrfrau Kathi Ross bestens vertraut. Jetzt muss sie nur noch die letzten Vorurteile der Kameraden ausräumen. Aber wer in ihre stahlblauen Augen sieht, weiß: Das schafft sie auch noch!


Westfälische Nachrichten

04.07.2012

Brand auf Gelände einer Biogasanlage

Billerbeck - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es auf dem Gelände einer Biogasanlage zu einem Brand in einer Lagerhalle. Gegen 03:10 Uhr alarmierte eine Anwohnerin die Feuerwehr. Einsatzkräfte aus Billerbeck, Havixbeck und Nottuln kämpften bis 05:00 Uhr gegen das Feuer und brachten es schließlich unter Kontrolle.

(Bilder FFw Billerbeck)


In der Halle wurden Reste aus der Lebensmittelindustrie gelagert. Auch ein Schwefelsäuretank war dort untergebracht. Dieser wurde während des Einsatzes von der Feuerwehr gekühlt. Ein Übergreifen auf die Biogasanlage konnten die Einsatzkräfte verhindern. Für die Zeit der Löscharbeiten wurde die Landstraße 506 bis in die Morgenstunden gesperrt.

Die Brandursache ist noch unbekannt. Doch die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen und Spurensuche bereits auf. Zur Schadenshöhe können bisher noch keine Angaben gemacht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden.


Westfälische Nachrichten

19.05.2012

Mit Bravour bestanden
Jugendfeuerwehr besteht Jugendflamme 2

Nottuln - Für den Erwerb des Jugendflamme-2-Abzeichens strengten sich Nottulner Jugendfeuerwehrleute mächtig an.


"Brand mit provisorischem Wasserwerfer gelöscht", hieß es am Samstagvormittag in Nottuln. Ein Ernstfall? Nein, es handelte sich um den erfolgreichen Abschluss einer Übung im Rahmen der Jugendflamme-2-Prüfung, der sich sechs Jugendfeuerwehrmänner aus Nottuln stellten.

Die Jugendlichen traten als Löschstaffel unter der Führung von Jugendfeuerwehrmann Julian Kruse an. Den Aufbau des Wasserwerfers erledigten Angriffstruppmann Anno Finkel und Truppführer Tobias Steinhoff. Die Wasserbereitstellung übernahm der Wassertrupp, der aus Nils Appelhans und Luis Lammers bestand. Die Pumpe bediente Simon Till als Maschinist. Zur Abnahme der Prüfung waren der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Dennis Frank (Senden) und Christine Rüschenschmidt von der Feuerwehr Ascheberg angereist. Bereits vom ruhigen und zielstrebigen Ablauf der ersten Übung zeigte sich das Prüferteam sehr beeindruckt.

Um jedoch die begehrte Auszeichnung zu erhalten, mussten sich die Nottulner Jugendlichen weiteren Aufgaben stellen. Zunächst stand die Ausleuchtung einer Einsatzstelle sowie deren Absicherung gegen den fließenden Verkehr auf dem Prüfungsplan. Danach ging es in das Nottulner Feuerwehrgerätehaus. Dort mussten die Jugendlichen den Prüfern verschiedene Feuerwehrgeräte erklären.


"Die Abnahme der Jugendflamme der Stufe 2 stellt eine wichtige Einheit bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehrleute dar", erläutert Jörg Potthast, Jugendfeuerwehrwart der Gemeinde Nottuln. "Gegenüber der Stufe 1, die durch den eigenen Ausbilder abgenommen wird, unterscheidet sich die Stufe 2 nicht nur durch das Hinzukommen von externen Prüfern. Auch die Aufgabenstellungen und Übungen sind komplexer und anspruchsvoller. Neben technischem Wissen wird auch die für die Feuerwehren unverzichtbare Teamarbeit vermittelt."

Gegen Mittag hatten es die Jugendfeuerwehrleute dann geschafft. Alle Teilnehmer hatten die Prüfung mit Bravour bestanden. Sie bekamen von Dennis Frank und Christine Rüschenschmidt das begehrte Jugendflamme-2-Abzeichen an die Uniform geheftet.

Zu den ersten Gratulanten gehörte das gesamte Ausbilderteam der Jugendfeuerwehr Nottuln. Den Ausbildern Sebastian Mersmann und Christian Feldmann sprach Jörg Potthast einen besonderen Dank aus, denn sie hatten den Großteil der Vorbereitung für die Jugendflamme-2-Prüfung übernommen.


Westfälische Nachrichten

11.05.2012

Rauchsäule über der Nurmistraße - Wohnhaus stark beschädigt -

Nottuln - Mit 39 Leuten bekämpften am Freitagabend die Löschzüge Nottuln und Darup einen Carport-Brand, der auf das angrenzende Wohnhaus übergesprungen war.


Unter den Nachbarn in der Nurmistraße herrscht große Betroffenheit. Am Freitagabend (11. Mai) geriet dort aus noch ungeklärter Ursache ein Carport in Brand. Trotz des schnellen Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr aus Nottuln und Darup griffen die Flammen auf das dazugehörige Wohnhaus über und beschädigten es stark. Der 24-jährige Sohn der Familie, der sich zum Zeitpunkt des Feuers im Haus aufhielt, wurde durch die Rauchentwicklung leicht verletzt. Wie die Polizei Coesfeld mitteilte, ist das Haus derzeit nicht bewohnbar. Der Brandort wurde zwecks weiterer Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Nach Angaben der Feuerwehr wurde am Freitagabend um 20.09 Uhr für die Löschzüge Nottuln und Darup Alarm ausgelöst: "Feuer 3 in der Nurmistraße - Carport brennt". "Schon weitem sahen wir dichte Qualmwolken über dem Brandherd", schilderte Brandinspektor Christof Langner, der zusammen mit Wehrführer Bernd Daldrup die Einsatzleitung hatte.

Dank der optimalen Einweisung der Einsatzfahrzeuge durch die Anwohner konnte der Einsatzort von verschieden Seiten angefahren werden. Der sich zwischen zwei Wohnhäusern befindliche Carport, in dem Holz, Mülltonnen und Fahrräder abgestellt waren, brannte bei Ankunft der Wehr bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen auch auf das dazugehörige Wohnhaus über. Anwohner und Nachbarn brachten bereits Autos und Wertgegenstände in Sicherheit und schlossen Türen und Fenster. "Sie zogen sich zum Teil leichte Rauchvergiftungen zu und erlitten einen Schock", erklärte die Feuerwehr. Vorbei an sämtlichen im Wohnhaus ausgelösten Rauchmeldern bekämpfte ein Trupp unter schwerem Atemschutz die Flammen im Inneren des Dachgeschosses und Dachbodens.



Drei weitere Trupps löschten das Feuer von außen. Die insgesamt 39 Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun. Trotzdem konnten starke Beschädigungen des Hauses durch das Feuer nicht verhindert werden. Gegen 21.35 Uhr meldete die Nottulner Wehr der Kreisleitstelle "Feuer aus". Die Polizei sperrte die Einsatzstelle mit Flatterband ab. Brandinspektor Christof Langner: "Wir haben dann noch den ausgebrannten Carport mit einer Seilwinde eingerissen, damit keine spielenden Kinder in Gefahr kommen können." Kurz nach 22 Uhr konnten die Wehrleute wieder einrücken.


Westfälische Nachrichten

23.04.2012

Feuerwehrmänner aus Nottuln üben in Münster

Nottuln - Die Gelegenheit kommt nicht oft: 90 Feuerwehrmänner aus der Gemeinde Nottuln konnten am Wochenende auf dem Gelände des Institutes der Feuerwehr in Münster üben.




Dieses Wochenende wird Nottulns Feuerwehrmännern wohl für immer im Gedächtnis bleiben: Nach wochenlanger Vorbereitung ging es für 90 von ihnen hinaus zum Übungsgelände des Institutes der Feuerwehr NRW nach Münster. Hier, wo ein ganzer Bahnhof mit einem Zug auf den Gleisen, wo ein verunglückter Tankwagen, mehrere Unfallwagen und ganze Häuser nur für Übungen aufgebaut worden sind, gab es für die Löschzüge aus Nottuln, Appelhülsen, Darup und Schapdetten Großalarm.

Zum einen brannte ein Wohnhaus an der "Südstraße 2" mit Bewohnern, die aus den verqualmten Zimmern um Hilfe schrien. Zum anderen hatte ein Brandmelder in einem Barackenbau "Verqualmung" signalisiert. Auch hier galt es, Menschen zu retten. Und zum guten Schluss mussten alle Beteiligten beweisen, wie gut sie beim Einsatz kooperieren - und zwar an einem mehrgeschossigen Haus wie aus einer Western-Filmkulisse: drei Stockwerke bestehend nur aus der Frontwand und leeren Fensterhöhlen.

Neben Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup, Appelhülsens Löschzugführer Achim Glombitza und seinem Stellvertreter Clemens Lenfers, die schon die wochenlangen "Trockenübungen" ausgearbeitet hatten, waren nahezu sämtliche leitenden Feuerwehrmänner Nottulns am Samstag und Sonntag abwechselnd vor Ort. Kein Wunder, eine solche Gelegenheit gibt es nicht oft. Achim Glombitza. "Ich habe mich zwei Jahre um ein Übungswochenende hier bemühen müssen. Denn schließlich frequentieren alle Löschzüge aus NRW diese Trainingsanlage."

So waren die anreisenden Nottulner zwar von dem gigantischen Aufwand an Katastrophen-Szenarien sichtlich beeindruckt. Ließen sich aber dennoch von ihren vorgegebenen Einsatzplänen nicht ablenken. Wie konzentriert die Männer zur Sache gingen, war auch an der intensiven Kommunikation über die eigens für dieses Wochenende gestellten Funkfrequenzen abzulesen, wie Michael Brinkmann und Michael Humberg im Einsatzleitfahrzeug schnell feststellen konnten.

Übrigens: Dass nach den Übungen im Katastrophengebiet keine Nottulner "Zerstörungsspuren" zurückbleiben durften, verlangte der Nutzungsvertrag. So stand auch das "ausgebrannte" Haus an der Südstraße nach dem Abrücken der Nottulner wieder genauso unversehrt da wie vorher. Und auch die "Hilfe-Schreier" aus dem ersten Obergeschoss freuten sich auf der Rückbank im LF 20/16 wieder auf die Rückkehr nach Nottuln.


Westfälische Nachrichten

19.04.2012

"Sie haben uns einen Traum erfüllt"

Nottuln - Bei der Nottulner Jugendfeuerwehr ist die Freude riesig. "Sie haben uns einen Traum erfüllt", betonte am Mittwochabend bei einer Feierstunde Jugendfeuerwehrwart Hauptbrandmeister Jörg Potthast.


Dieser Traum stand ganz real im Feuerwehrgerätehaus: Ein nagelneuer Mercedes-Transporter mit neun Sitzplätzen, den die Jugendfeuerwehr ab sofort für ihre Zwecke nutzen kann.

Es handelt sich um ein Sponsorenfahrzeug, das - wenn möglich - auch den anderen Gruppen der Feuerwehr zur Verfügung steht. Insgesamt 36 Gewerbetreibende aus Nottuln und Umgebung haben mit dem Kauf von Werbeflächen am Fahrzeug die Anschaffung finanziert. Potthast wie auch Wehrführer Bernd Daldrup und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider dankten den Sponsoren ausdrücklich für diese Unterstützung. Ein besonderer Dank ging auch an Heinz Schlüter von der Firma Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung GmbH und an Diana Mührmann von der Gemeindeverwaltung Nottuln. Beide hatten die zahllosen Details dieses Projekts gemeistert.

Die derzeit um die 20 Mann starke Jugendfeuerwehr, die von Jörg Potthast und den Wehrkameraden Markus Bils, Gil Beckord, Sebastian Mersmann, Christian Feldmann und Sebastian Küdde betreut wird, kann das Fahrzeug gut gebrauchen: Für Ausbildungsfahrten, für Fahrten zu Wettkämpfen, für Freizeitangebote wie Zeltlager zur Förderung des Teamgeistes. "Wir können unser Angebot noch attraktiver gestalten", freute sich Jörg Potthast. Er dankte auch dem Bürgermeister und dem Wehrführer für die Unterstützung.

Den Sponsoren bescheinigte der Jugendfeuerwehrwart eine Investition in die Zukunft. Denn eine engagierte Jugend feuerwehr ermögliche den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. "Und eine starke Freiwillige Feuerwehr bedeutet Sicherheit für die Bürger und die Unternehmen dieser Gemeinde."

Die Anschaffung des neuen Jugendfeuerwehrfahrzeugs unterstützten: Maschinen- und Metallbau Clemens Lenfers GmbH & Co. KG, Aquanta Hydrogeologie GmbH & Co. KG, Raumausstattung Dieter Laakmann, Zimmerei-Bedachungen Roßmöller & Berghaus GmbH & Co KG, Bedachungen Gerrit Schulz, Heizung-Sanitär-Solar Bienek Service GmbH, Elektro-Fernsehen-SAT Vacker KG, Bioland Gärtnerei Neiteler Vertriebs GbR, Heizung-Sanitär Andreas Glose, Baumaschinen & Geräte Michael Göcke, Tischlermeister Helmut Hoffmann, Architektur Kramer Leeker, Gebäudesachverständiger Ralph Leeker, Marmor Lenter GmbH & Co KG, Garten- und Landschaftsbau Frank Göcke, Hans Wennemer, Hericks Baugesellschaft mbH, Friseur Angeles Simon, JoWe Küchenwerkstatt, Lotto Pietsch, C. & S. Baumaschinenvermietung GbR, Hotel-Restaurant Steverburg, Zweirad Hanning, PcP GmbH Perfect car Parts, Autohaus Rump GmbH, Hollenhorst Speditionsgesellschaft mbH, Bauelemente Michel, Sportpark Nottuln GmbH, Sanitär-Gas-Heizung Wolfgang Langner, Hotel-Gasthof Hermann Kruse, Landgasthof Arning GmbH, Botanickel Gartengestaltung, Rechtsanwälte Gerd-Uwe und Antje Thies, Restaurant-Landgasthaus Heinz Waltering, Frede Bau GmbH, Gemeinde Nottuln.


Westfälische Nachrichten

31.03.2012

Schwerer Unfall bei Waltering

Nottuln - Schwerer Unfall auf der Landstraße 577 zwischen Nottuln und Billerbeck: Nach einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos mussten die Fahrer schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.



In der Nacht zum Palmsonntag gegen 23.45 Uhr kam es auf der Landstraße 577 zwischen Nottuln und Billerbeck, Höhe Draum, zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 18 Jahre alter Golf-Fahrer, der mit seinem Wagen aus Nottuln kommend, auf den Parkplatz der dortigen Gaststätte Waltering abbiegen wollte, übersah einen entgegenkommenden Opel Vectra eines 24 Jahre alten Nottulners, der aus Billerbeck kommend, die L577 in Richtung Nottuln befuhr. Beide Fahrzeuge krachten frontal ineinander.

Dabei schleudert der Golf in den Straßengraben. Sein Fahrer wurde schwer verletzt eingeklemmt. Der Fahrer des Vectra erlitt ebenfalls schwere Verletzungen, sein Autowrack blieb auf der Fahrbahn liegen.

Die Feuerwehr aus Nottuln rückte mit allen Fahrzeugen in kompletter Mannschaftsstärke aus. Unterstützt von Feuerwehrkameraden aus Darup gelang es ihnen, das Dach des im Graben liegenden Autowracks abzuschneiden. Dann erst konnte der Eingeklemmte befreit und mit dem Rettungswagen in die Uni-Kliniken nach Münster transportiert werden.

Der andere schwer verletzte Fahrer kam mit einem zweiten Rettungswagen in das Clemens-Hospital nach Münster. Während der Rettungs- und Bergungsaktion sperrte die Polizei die Landstraße 577 in beiden Richtung komplett ab. Insgesamt waren sechs Funkstreifen-Wagen im Einsatz.

Der Rettungshubschrauber "Christoph Westfalen", der auf dem Aldi-Parkplatz in Nottuln gelandet war, weil er auf der schmalen Landstraße in der Dunkelheit keine Landemöglichkeit hatte, flog später nach Münster zurück. Die L577 konnte erst wieder frei gegeben werden, nachdem Ordnungskräfte des Landesbetrieb Straßenbau die Unfallstelle von Trümmern und Treibstoffresten gesäubert hatten.


Westfälische Nachrichten

27.03.2012

Feuerwehrfest - Beeindruckendes Können -

Nottuln - Moderne Technik gab es zum "Tag der offenen Tür" am Sonntagnachmittag auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln zu bestaunen.

So wies Löschzugführer Ulrich Jenning unter anderem stolz auf das erst kürzlich aufgerüstete Einsatzleitungsfahrzeug hin. Dass alle Technik ohne die gut geschulten Feuerwehrleute aber nicht viel Wert ist, bewiesen die Nottulner Wehrmänner den zahlreichen Besuchern eindrucksvoll mit einem simulierten Löschangriff der Jugendfeuerwehr und der Bergung einer "Verletzten" aus einem Unfallauto.


"Gute Leistung", lobte Jugendfeuerwehrwart Jörg Potthast die Demonstration der Löschstaffel. Keine zehn Minuten hatten die fünf 14- bis 17-Jährigen gebraucht, bis aus dem provisorischen Wasserwerfer ein dicker Strahl spritzte. Potthast kommentierte auch die Bergung der bei einem Verkehrsunfall eingeklemmten Person. "Ein Einsatz, der relativ häufig vorkommt," betonte der Hauptbrandmeister und der deshalb von den aktiven Wehrleuten regelmäßig trainiert werde.

Schweres Gerät, wie hydraulischer Spreizer und Schere, kam da am festgesetzten Unfallfahrzeug zum Einsatz. Schließlich müssten Erschütterungen vermieden werden, erklärte Potthast, weil Verletzungen der Wirbelsäule nicht auszuschließen seien. Während des gesamten Einsatzes blieb ein Feuerwehrmann an der Seite der verletzten Person, auch unter der Folie zum Schutz gegen Glassplitter. Zum guten Schluss wurde ein sogenanntes "Spineboard" (eine Art Brett) zur schonenden Personenrettung gebraucht. Nach Entfernen des Autodaches schob das Rettungsteam das Board zwischen Patientin und Sitz. Möglichst viele Helfer zogen die Verletzte behutsam und achsengerecht auf das Brett und fixierten sie für den Transport.


Zum Glück waren die Verletzungen an diesem Tag nur aufgeschminkt und trübten nicht das fröhliche Treiben im und um das Feuerwehrgerätehaus. Allerdings nutzten nach dieser Demonstration doch einige Besucher mehr das Angebot, sich direkt vor Ort eine Rettungskarte für ihren PKW zu besorgen. Moderne Autotechnik bietet zwar mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der jeweiligen Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen und welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, können Einsatzkräfte auf dieser vom ADAC eingeführten Rettungskarte ersehen. Diese kann sich jeder auch aus dem Internet (www.rettungskarte.de) ausdrucken.

Eine üppige Kuchentheke, Grillwürstchen und Getränke sorgten dafür, dass das leibliche Wohl der Besucher nicht zu kurz kam. Und die Jüngsten hatten Spaß am Wasserspritzen auf Holzhäuschen. Frauen der Feuerwehrmänner boten außerdem für die Kinder kostenloses Schminken an. Und neben den Fahrten im Feuerwehrauto lockte ein rot-weißes Kinderkarussell zum Mitfahren. Auch das Angebot eines Feuerwehrartikelverkäufers wurde genutzt. Da mischten sich im Laufe des Tages immer mehr kleine "Feuerwehrleute" in Helm und Anzug unter die Großen.


Westfälische Nachrichten

05.03.2012

Wehrmänner leisten rund 6500 Arbeitsstunden

Nottuln - Viele Stunden haben die Feuerwehrmänner des Löschzuges Nottuln im Dienst der Gemeinschaft gewirkt. Am Sonntag feierten sie den "Tag der Feuerwehr".


Fehlender Nachwuchs ist derzeit das große Problem nahezu aller Vereine und Institutionen. Nicht bei der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln. Im Gegenteil. Hier können die Löschzugführer Uli Jenning und Christof Langner auf 21 junge Männer rechnen, die bereit sind, für ihre Mitmenschen "durchs Feuer zu gehen". Was ihnen im Moment aber verboten ist, da sie sich als Angehörige der Jugendfeuerwehr noch in der Ausbildung befinden.

"Eine Ausbildung, die für alle überlebenswichtig ist", wie Löschzugführer Uli Jenning am Sonntag beim "ag der Feuerwehr Nottuln" ausdrücklich betonte. So verbrachten die Nachwuchskräfte allein im vergangenen Jahr insgesamt 650 Stunden in Schulungen. Unter der Leitung von Jörg Potthast kümmerten sich Marcus Bils, Sebastian Wolters, Christian Feldmann, Sebastian Mersmann und Gil Beckord sowie die Gerätewarte Joachim Kruse und Sebastian Rapior darum, dass den jungen Freiwilligen der Umgang mit Technik und Vorschriften allgegenwärtig ist.

Die 53 Aktiven des Löschzuges, zu dem auch 15 Wehrleute der Ehrenabteilung gehören, rückten 2011 zu 71 Einsätzen aus. Hauptsächlich ging es um technische Hilfeleistungen und Schadensbegrenzung.

Uli Jenning, der neben seinen Feuerwehrkameraden auch Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, Kreisbrandmeister Donald Niehues, Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup, dessen Vertreter Johannes Greve sowie die Delegation der Feuerwehr aus der Partnerstadt St. Amand-Montrond unter Leitung von Serge Courteboeuf begrüßen konnte, fand für seine Männer Worte des Dankes. Zum Beispiel für Eckart Hake, Joachim Kruse und Simon Warmeling, denen der allzeit sichere Zustand der Atemschutz-Geräte besondere Sorgfalt abverlangt, oder auch für Hubert Gorke, der das ganze Jahr über für saubere Fenster in der Unterkunft sorgt.

Alles in allem addiert sich die ehrenamtliche Arbeit der Nottulner Feuerwehrleute auf rund 6500 Stunden. Lob für die höchste Dienstbeteiligung bekamen Gil Beckord und Sven Hüls (beide sind seit Sonntag Unterbrandmeister) und Sven Vieth.

Als Oberfeuerwehrmänner dürfen Manuel Ahlers, Johannes Gorke, Patrick Wedding, Henrik Hölscher und Markus Wensing die neuen Streifen tragen.

Bürgermeister Schneider versprach den Wehrmännern bei allen Sparmaßnahmen weitgehende Unterstützung der Gemeinde. So könne auch in den übernächsten Jahren ein Drehleiter-Fahrzeug in den Haushalt eingebracht werden. Mit einer Investitionssumme von 75 000 bis 100 000 Euro rechnet Bernd Daldrup für die neuen digitalen Funkgeräte, die ab 2013 in allen Feuerwehrfahrzeugen eingebaut werden. Und das die kommen, versprach Kreisbrandmeister Donald Niehues: "In 439 Tagen ist es soweit. Dann ist Nottuln an der Reihe." Beifall und Geschenke gab es für die Freunde aus St. Amand, die sich wie immer großzügig revanchierten. Den meisten Applaus bekamen jedoch Küchenchef Helmut Weßels für seinen sagenhaft guten Grünkohl und Feuerwehrarzt Dr. Hans Jürgen Schönhauser, der aus Anlass seines 60. Geburtstags gleich 60 Liter Bier spendierte. Dem alten Feuerwehr-Motto entsprechend: "Helfen, retten, löschen!"


Westfälische Nachrichten

14.02.2012

Maschinenbrand verlief glimpflich

Nottuln - Noch einmal glimpflich verlief am Montagmorgen ein Maschinenbrand,der in einem Gewerbebetrieb an der Lise-Meitner-Straße ausgebrochen war.

Die Belegschaft des Unternehmens hatte sofort selbst Löschmaßnahmen ergriffen,sodass zusammen mit der alarmierten Feuerwehr aus Nottuln und Darup ein Schaden am Gebäude verhindert werden konnte. Wie die Feuerwehr Nottuln mitteilte, wurde der Alarm um 3.54 Uhr mit der Meldung Feuer 3 (Gebäudebrand)ausgelöst. Vom Löschzug Nottuln rückten fünf Fahrzeuge mit rund 50 Mann zum Einsatzort an der Lise-Meitner-Straße aus.

Zusätzlich war auch die Daruper Feuerwehr alarmiert worden, die mit drei Fahrzeugen und rund 25 Wehrleuten erschien. Unter der Einsatzleitung von Löschzugführer Ulrich Jenning drangen Feuerwehrmänner unter Atemschutz in die Werkshalle zur brennenden Maschine vor. Dort hatten die Mitarbeiter des Unternehmens bereits erste Löschmaßnahmen ergriffen.

Mit Hilfe der Feuerwehr gelang es dann, den Maschinenbrand schnell zu löschen. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden, hieß es von Seiten der Feuerwehr. Gegen 4.30 Uhr konnten die Wehrleute wieder einrücken.


Westfälische Nachrichten

08.02.2012

Zwei Ölspur-Einsätze

Nottuln - Die Feuerwehr Nottuln rückte schon wieder zu zwei Ölspur-Einsätzen aus.

Am Montagnachmittag gegen 17 Uhr beseitigten die Wehrleute unter der Einsatzleitung von Simon Warmeling eine Ölspur am Lidl-Markt an der Appelhülsener Straße. Einen weiteren Einsatz gab es am gestrigen Dienstmittag gegen 13 Uhr. Unter der Einsatzleitung von Gil Beckord rückten zwei Einsatzwagen des Nottulner Löschzuges aus und beseitigten eine Ölspur im Lerchenhain.


Westfälische Nachrichten

07.02.2012

Feuer - Leitungsbrüche - Ölspuren

Nottuln/Appelhülsen - Zwischen Donnerstag und Sonntagabend rückte die Feuerwehr Nottuln zu sieben Einsätzen aus.

Hinter der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Nottuln liegen anstrengende Tage. Allein der Löschzug Nottuln rückte seit Donnerstagvormittag zu insgesamt sieben Einsätzen aus. Personen wurden gottlob nicht verletzt. Der größte Einsatz ereignete sich am Sonntagmittag in Appelhülsen. Dort bekämpften die Löschzüge aus Nottuln, Appelhülsen und Schapdetten mit Unterstützung des Drehleiterwagens aus Dülmen einen Schwelbrand in einem Gewerbegebäude an der Industriestraße1.

Nach Erkenntnissen der Feuerwehr ist das Feuer vermutlich durch ein technischen Defekt an einem Faxgerät entstanden. Das Gerät schmolz und es entwickelte mit einer enormen Rauch- und Russentwicklung. Dadurch wurden sogar die Fensterscheiben schwarz, was schließlich Passanten auffiel. Sie alarmierten die Feuerwehr.

Unter schwerem Atemschutz drangen die Wehrleute in das verqualmte Gebäude vor und löschten den Brand. Durch das Feuer und den Rauch entstand erheblicher Sachschaden. Einen Brandalarm gab es auch zum Auftakt dieser Einsatzserie. Am Donnerstagvormittag rückten die Löschzüge Nottuln und Darup zu einem Kaminbrand in der Bauerschaft Uphoven aus. Der Feuerwehr gelang es, die heiße Asche aus dem Kamin zu entfernen und so größeren Schaden zu verhindern. Nachdem eine Prüfung mit der Wärmebildkamera keine Hinweise auf versteckte Brandnester geliefert hatte, rückten die Wehrleute wieder ein.

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag mussten die Nottulner Feuerwehrmänner erneut ran. Die automatische Brandmeldeanlage der Firma Maltzahn hatte einen Alarm ausgelöst. Mit drei Fahrzeugen rückten die Nottulner aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Wasserrohr geplatzt war und den Bürotrakt unter Wasser gesetzt sowie einen Kurzschluß ausgelöst hatte, der zur automatischen Alarmmeldung führte. Nach Schließung der Hauptwasserleitung konnte die Wehr wieder einrücken.

Am Samstagnachmittag beseitigte der Löschzug Nottuln eine Ölspur auf der Bodelschwingstraße.

Am Sonntagmorgen gegen 5.30 Uhr rückte die Nottulner Feuerwehr zu einer technischen Hilfeleistung zum Hotel-Restaurant Marienhof aus. Dort war eine Wasserleitung geplatzt wodurch sich das Wasser im Gebäude verteilte. Die Feuerwehr schloss die Hauptleitung. Nach dem Brandeinsatz am Sonntagmittag folgten am Nachmittag und am Abend noch zwei technische Hilfeleistungen: Auf der Schapdettener Straße und auf der Straße Hovestadt wurden Ölspuren beseitigt.


Westfälische Nachrichten

07.02.2012

Retter gemeinsam aktiv

Nottuln - Gemeinsam sind wir stark: Die Nottulner Feuerwehr hat am Montagabend zusammen mit dem THW Coesfeld eine Brandschutzübung durchgeführt.



Bei einer ungewöhnlichen Übung mussten am Montagabend Nottulns Feuerwehrmänner ihren hohen technischen Ausbildungsstand beweisen. Dazu hatten die beiden Hauptbrandmeister Hartmut Blakert und Rainer Niemann einen Einsatzplan entwickelt, nach dem Menschenleben gerettet und der Brand eines Hauses zügig gelöscht werden musste, dies aber unter besonders schwierigen Verhältnissen. Denn es ging um ein baufälliges, einsturzgefährdetes Gebäude?.?.?.

Die angenommene Brandstelle war das alte, abbruchreife Haus an der Burgstraße 17 mit der angrenzenden einstigen Schmiede. Zwar zog kurz nach 19 Uhr dichter Qualm aus den Fensterhöhlen, doch dies nur, um den Einsatz zu dramatisieren. Und dann fuhr das Nottulner Löschkommando mit seinem gesamten roten Equipment vor. Sofort hinein ins Gebäude durften die Feuerwehrleute aber nicht. "Achtung! Die Decken sind einsturzgefährdet, sie müssen erst gestützt werden", hieß es. Das ist eine Aufgabe für das Technische Hilfswerk (THW).

Für die Übung am Montagabend hatten die Planer daher eine Einsatzgruppe des THW Coesfeld nach Nottuln eingeladen. So bauten sich die "Blauen Riesen" einmal bei Denter und einmal nahe der WN-Redaktion auf - damit war der Durchgangsverkehr auf der Burgstraße ausgeschaltet. Und auf welche Technik das THW sonst noch zurückgreifen kann, zeigte sich bald vor dem Hause Knaup. Denn hier parkten die THW-Männer einen mobilen Stromgenerator mit einem Lichtfluter, der auch in einem Fußballstadion beeindruckt hätte.

Doch nicht nur das THW hatte moderne Ausstattung dabei, auch der Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr Nottuln strotzte im Innern mit absolut neuer, beeindruckender Ausstattung. Von hier aus koordinierten Blakert und Niemann nun das Vorrücken der einzelnen Löschtrupps, die über blitzschnell gelegte Schlauchleitungen dem "Brand" von allen Seiten zu Leibe rückten.

Die Anwohner und Zuschauer auf den Gehwegen jedenfalls zeigten unverhohlene Anerkennung für ihre Nottulner Feuerwehr. Und deren Chef, Löschzugführer Uli Jenning, der diesmal als "Oberschiedsrichter" fungierte, zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Männern.

Zufrieden waren auch die Hauseigentümer: "Hier soll in nächster Zeit sowieso ein Neubau mit sechs Wohneinheiten entstehen. Alles was die Feuerwehr übrig lässt, wird eh abgerissen."


Westfälische Nachrichten

24.01.2012

Generalversammlung "Jugendwehr wird mobil"

Nottuln - Die Jugendfeuerwehr Nottuln wird mobil. Im Frühjahr wird der Feuerwehrnachwuchs sein erstes eigenes Fahrzeug erhalten. Das wurde am Montag in der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr bekannt. Bei dem neuen Wagen handelt es sich um ein Mannschaftstransportfahrzeug, das mit Hilfe von Werbepartnern finanziert wurde, berichtet die Jugendwehr.


Im Feuerwehrgerätehaus an der Appelhülsener Straße waren am Montagabend nicht nur Jugendliche samt Ausbilder anzutreffen. Abordnungen aller Löschzüge und -gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln waren ebenso anwesend wie Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup und dessen Stellvertreter Johannes Greve. Daldrup lobte im Laufe des Abends das Engagement und den guten Ausbildungsstand der Jugendlichen.

Schriftführer Nils Appelhans erinnerte in seinem Jahresbericht unter anderem an den Leistungsspangenwettkampf in Leverkusen und die Jugendblaulichttage in Lüdinghausen, bei denen Mitglieder der Jugendfeuerwehr Nottuln ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis gestellt hätten. Appelhans: "Viel Spaß bereitete auch der Besuch der Partner-Jugendfeuerwehr im französischen St. Amand im Sommer, der mit einem Abstecher nach Paris kombiniert wurde." Sehr beliebt sei zudem der zum zweiten Mal durchgeführte Berufsfeuerwehrtag im Oktober gewesen. Bei dieser Übung wird der 24-Stunden-Alltag einer Berufsfeuerwehrwache simuliert. Dies bereite nicht nur viel Spaß, sondern lasse auch die Routine bei der Lösung von feuerwehrtechnischen Aufgabenstellungen "spürbar wachsen."

Jugendwart Jörg Potthast sprach am Montagabend den Jugendlichen Marcel Hinkerohe und Tobias Steinhoff ein besonderes Lob aus. Warum? Beide hatten 2011 an allen regulären Dienstabenden der Jugendfeuerwehr teilgenommen; Marcel Hinkerohe war darüber hinaus bei fast allen Zusatzterminen dabei und hatte damit die höchste Dienstbeteiligung von allen Jugendlichen. Er war insgesamt an 33 Terminen für die Jugendfeuerwehr unterwegs.

Anschließend wählte die Versammlung Julian Kruse zum neuen Gruppenführer. Kruse löst Jan Phillip Gerding ab, der im Februar in den aktiven Dienst bei der Löschgruppe Darup wechselt. Nils Appelhans wurden als Schriftführer bestätigt. Tobias Steinhoff und Julian Kruse wählten die Nachwuchskräfte zu Kassenprüfern. Neuer Wimpelträger ist Christopher Fliß.

Den Schwerpunkt will die Jugendfeuerwehr in der ersten Hälfte dieses Jahres auf die feuerwehrtechnische Ausbildung setzen, die mit Prüfungen zur Jugendflamme der Stufen 1 und 2 komplettiert werden soll. Für das zweite Halbjahr sind unter anderem der Berufsfeuerwehrtag und ein Erste-Hilfe-Kursus in Planung.

Zum Abschluss dankte Jörg Potthast allen Freunden und Förderern der Jugendfeuerwehr für deren Unterstützung. Ein besonderes Lob sprach er seinen Kollegen vom Ausbilderteam aus: "Ohne die vorbildliche Unterstützung von Gill Beckord, Marcus Bils, Christian Feldmann, Sebastian Mersmann und Sebastian Wolters wäre das Programm nicht zu realisieren gewesen."


Westfälische Nachrichten

16.01.2012

Verbandsversammlung 2012
"Insgesamt 143 Einsätze gefahren"

Nottuln - Aus allen vier Ortsteilen hatten sich am Montagabend insgesamt über 100 Feuerwehrmänner eingefunden, um an der jährlichen Verbandsversammlung teilzunehmen. Auf dem Programm standen der Ausblick auf das kommende Jahr und ein Rückblick auf das vergangene.

In seiner Begrüßung ging Wehrführer Bernd Daldrup auf die anstehenden Veränderungen in der Wehr ein. Neben zwei anstehenden Lehrgängen sprach er auch den Ausbau des Einsatzleitwagens und die niedrige Unfallquote des vergangenen Jahres an.

Aber auch eine beunruhigende Tatsache ließ er nicht aus: Die Tagesverfügbarkeit sei zurzeit ein Manko, da die meisten der Nottulner Feuerwehrmänner nicht im Ort arbeiten und so über Tag nicht verfügbar sind. Daldrup forderte am Montag deshalb unter anderem von der Kommune, mehr Feuerwehrmänner in Nottuln, zum Beispiel in der Verwaltung, anzustellen, um die Tagesverfügbarkeit zu erhöhen. Einen großen Dank an alle Aktiven hatte Stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Boldt-Hübner "im Gepäck". Sie drückte den Ehrenamtlichen ihre hohe Bewunderung für deren Dienst an der Gemeinschaft aus.

Auch Kreisbrandmeister Donald Niehues bedankte sich für die geleisteten Einsätze der Nottulner, die auch über die Ortsgrenzen hinaus gingen. 2011 waren die Einsatzkräfte zweimal in den Raum Ahaus/Gronau ausgerückt, einmal mussten sie bei der Bekämpfung des Moorbrandes im Amtsvenn mithelfen, das andere Mal beim Hochwasserschutz. Einige Zahlen und Fakten hatte dann Bernd Daldrup parat: Die Zahl der Einsätze war im Vergleich zu 2010 rückläufig. Immerhin noch 143 Einsätze waren es 2011, davon 55 Brände, 78 Technische Hilfsleistungen, wie die Beseitigung von Ölspuren, acht Fehlalarme und die beiden Einsätze außerhalb. Außerdem fand die große Jahreshauptübung im September statt. "Generell war 2011 ein ruhiges Jahr", konstatierte er nach der Versammlung.

Die Nottulner Feuerwehr konnte sich außerdem über einen Anstieg der Mitglieder auf nun insgesamt 208 freuen, davon entfallen 134 auf den aktiven Dienst. Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr 20 Beförderungen vorgenommen. 2012 werden die Nottulner wieder an vielen Seminaren, Lehrgängen und Fortbildungen teilnehmen, versprach Stellvertretender Wehrführer Johannes Greve.Ein besonderer Dank ging darüber hinaus an Jugendfeuerwehrwart Jörg Potthast, der sich um die Ausbildung der Jugendlichen kümmert. Die Gruppenstärke der Jugendfeuerwehr konnte im vergangenen Jahr auf 23 Jugendliche ab 13 Jahren ausgebaut werden.Besonders geehrt wurden im Zuge der Versammlung der Nottulner Löschzugführer Ulrich Jenning für 35 Jahre und der Appelhülsener Wilhelm Winkelsett für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement.

 
 
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