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Freiwilligen Feuerwehr Nottuln - Löschzug Nottuln
 
   
 

 
 

Presseberichte 2014


Westfälische Nachrichten

26.12.2014

Mit der Rettungsschere Insassen nach Unfall befreit

Nottuln - Beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge sind zwei Menschen schwer und vier leicht verletzt worden.

Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Bauerschaft Hövel zwischen Nottuln und Rorup sind am zweiten Weihnachtstag insgesamt sechs Menschen verletzt worden, davon zwei sogar schwer.



Nach Angaben der Polizei Coesfeld befuhr ein 44-jähriger Autofahrer aus Nottuln gegen 9.06 Uhr einen Wirtschaftsweg aus Hövel kommend in Richtung Kreisstraße 12. Im Kreuzungsbereich der Kreisstraßen 18 und 12 bog er nach links Richtung Nottuln ab. "Dabei übersah er einen von rechts kommenden 39-jährigen Autofahrer aus Dülmen und prallte mit diesem im Kreuzungsbereich zusammen", schilderte die Polizei den Unfallhergang.

Der Wagen des Dülmeners wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts von der Straße geschleudert, stellte sich quer und rutschte in den Graben. Dort kam er auf der Beifahrerseite zum Stillstand. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit.

Eine 35-jährige Insassin im Pkw des Dülmeners wurde eingeklemmt. Die alarmierte Feuerwehr Nottuln, die mit mehreren Fahrzeugen zum Einsatzort ausgerückt war, befreite mittels Schneidgerät und Spreizer die eingeklemmte Person. Die schwer verletzte Frau wurde in ein Krankenhaus in Münster gebracht. Vier weitere Insassen im Auto wurden leicht verletzt und nach Haltern ins Krankenhaus gebracht.

Der Unfallverursacher aus Nottuln wurde ebenfalls schwer verletzt und mittels Krankenwagen ins Coesfelder Krankenhaus gebracht.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 20 000 Euro.

Westfälische Nachrichten

16.12.2014

Dankeschön an die Einsatzkräfte - Feierstunde für Fluthelfer

Nottuln - Für ihren Einsatz bei der Fluthilfe 2013 sind nun die Feuerwehrleute Johannes Greve, Michael Brinkmann, Tobias Plogmaker und Daniel Warmeling geehrt worden.



"Wir alle wissen, dass wir uns jederzeit auf Sie verlassen können", betonte Landrat Konrad Püning nun bei einer Feierstunde in der Feuerwache Dülmen und sprach damit die Mitglieder von DRK, MHD und Feuerwehr direkt an.

Sie alle hatten bei der großen Flutkatastrophe im Sommer 2013 die örtlichen Einsatzkräfte tatkräftig unterstützt, wofür der Landrat ihnen jeweils eine Ehrenurkunde des Landes Sachsen-Anhalt und eine Bandschnalle überreichte.

Unter den geehrten Einsatzkräften befanden sich mit Wehrführer Johannes Greve, Michael Brinkmann, Tobias Plogmaker und Daniel Warmeling auch vier Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nottuln.

Insgesamt ehrte der Landrat an diesem Abend 120 Fluthelferinnen und -helfer aus unterschiedlichen Orten des Kreises. Unterstützt wurde er dabei durch Malteser-Diözesanleiter Rudolph Herzog von Croy, DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann und Kreisbrandmeister Donald Niehues.

Westfälische Nachrichten

13.09.2014

Nottuln - Auf dem Betriebsgelände der Klinkerwerke Hagemeister fand diesmal die große Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr satt.

Es ist exakt 16.16 Uhr, als am Samstag bei sämtlichen Feuerwehrmännern der Löschzüge Nottuln, Darup und Schapdetten plötzlich die Alarmmelder losquäken: "Feuer III, Brandmeldeanlage der Firma Hagemeister!" Großalarm. Aus allen Richtungen rasen die roten Einsatzfahrzeuge in Richtung Klinkerwerk an der B525.

Vor Ort angekommen, ist die Einsatzlage schnell geklärt, schließlich handelt es sich um eine von Löschzugführer Uli Jenning sorgfältig geplante "Hauptübung". Das Szenario: "Im Bereich der Schlosserwerkstatt hat sich eine Verpuffung ereignet. Zwei Schlosser werden vermisst. Ein Arbeiter ist eingeklemmt. Es gibt eine starke Verrauchung aller Räume."



Der Einsatz läuft. Schnell wird klar: Verstärkung ist erforderlich. Darum kümmert sich das Team der Einsatzleitung: Uli Jenning, Heinz Jürgen Nolte, Michael Brinkmann und Dominik Schwaf. Über "Kanal 25" melden sie: "Stichworterhöhung auf Feuer IV. Kommen mit den Einsatzkräften nicht aus. Rufen Löschzug Appelhülsen."

Die vielen Zaungäste dieser alljährlichen Hauptübung - darunter Nottulns erster stellvertretender Bürgermeister Wolf Haase, stellvertretender Kreisbrandmeister Günter Reuver, Gemeindebrandinspektor Johannes Greve, dessen Stellvertreter Dr. Jörg Potthast sowie gut zwei Dutzend Jungfeuerwehrleute und ebenso viele "Altgediente" aus den Ehrenabteilungen der Löschzüge - staunen, wie fix die Aktiven unter schwerem Atemschutz in die verqualmten Hallen vordringen, um die "Opfer" zu bergen. Gleichzeitig sichern Feuerwehrmänner die Wasserversorgung zum Ablöschen eventueller Brandherde durch Verlegen einer Doppel-Schlauchleitung vom Löschteich des Unternehmens bis zu den Werkshallen. Mittlerweile versorgt Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser die Verletzten, macht sie stabil und sorgt für den fachgerechten Abtransport in die nächsten Kliniken.

Mit der Bergung und weiteren Versorgung der Geretteten hat die Feuerwehr das primäre Übungsziel erreicht. Der richtige Zeitpunkt, um die Übung enden zu lassen und um Gebäude und Flächen der Firma Hagemeister wieder herzurichten. Die Werkshallen werden gelüftet, das mitgeschleppte technische Equipment fein säuberlich wieder in die Einsatzfahrzeuge eingeräumt.

Dann ging es zur großen Manöverkritik in die Mensa des Gymnasiums.

Westfälische Nachrichten

18.07.2014

Kommentar - Noch mal Glück gehabt

Nottuln - Die Stunden voller Anspannung sind der Erleichterung gewichen. Die durch den Lagerhallenbrand befürchtete Asbestkontaminierung der südlichen Wohngebiete hat nicht stattgefunden, die Behörden geben Entwarnung. Ein Umweltunglück ist Nottuln und seinen Bürgern erspart geblieben. Noch mal Glück gehabt.

Und natürlich geht ein aufrichtiger Dank an alle Einsatzkräfte, insbesondere an unsere heimische Freiwillige Feuerwehr, auf die man sich verlassen kann.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, der hohen persönlichen Einsatz gezeigt hat, hat eine Nachbetrachtung des Unglücks angekündigt. Und das erscheint auch notwendig: Erst mehr als vier Stunden nach Alarmierung wird die Asbestproblematik des alten Daches zu einem vorrangigen Thema. Bis dahin ist der Rauch permanent über die Wohngebiete gezogen. Hätte man das Problem früher erkennen können, sogar müssen? Weiß man, wo Gefahrstoffe verbaut wurden, wie zum Beispiel asbesthaltige Dachplatten? Ist bekannt, wo in der Gemeinde gefährliche Materialien lagern? Sind die Firmen ihrerseits bereit, offen und umfassend Auskunft zu geben?

Es ist sinnvoll, dass die Kommune diesen Fragen noch einmal nachgeht. Genauso macht es Sinn, dass Firmen ihrerseits ihrem Brandschutz eine hohe Aufmerksamkeit widmen.

Zwischen einem "einfachen Gebäudebrand" und einer Katastrophe ist manchmal nur ein schmaler Grat.

Westfälische Nachrichten

18.07.2014

Technischer Defekt wahrscheinlich - Schaden bis zu 1 Mio. Euro?

Nottuln - Brandsachverständige der Kriminalpolizei haben am Freitagvormittag mit der Untersuchung des Brandherdes begonnen. Dabei wurde auch ein Bagger eingesetzt, um Trümmerteile und Schuttreste zu entfernen.

Nach erster Analyse der Spurenlage gehen die Ermittler von einem technischen Defekt als Ursache aus, sagte Martin Pollmann, Sprecher der Polizei Coesfeld. Der Brandherd konnte im mittleren Hallenbereich lokalisiert werden. Ein Gabelstapler, dessen Akku aufgeladen wurde, gilt als wahrscheinlicher Verursacher des Feuers.

"Brandstiftung wird zum jetzigen Stand der Ermittlungen ausgeschlossen", erklärte die Polizei am Nachmittag.

An der Lagerhalle selbst entstand durch das Feuer ein Totalschaden. Der Sachschaden dürfte bis an eine Million Euro heranreichen, so die Schätzungen der Polizei.

Westfälische Nachrichten

18.07.2014

Lagerhallenbrand in Nottuln - der Tag danach
Entwarnung für Wohngebiete

Nottuln - Erleichterung bei den Einsatzkräften und bei Bürgermeister Peter Amadeus Schneider: "Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davonkommen."

Die befürchtete Asbestbelastung der Wohngebiete Nottuln-Süd und Hovestadt im Zusammenhang mit dem Brand der Lagerhalle einer Firma für Glasveredelung an der Liebigstraße ist nach Angaben der Gemeinde nicht eingetreten. Der Donnerstagnacht erfolgte Warnaufruf an die Bevölkerung in diesen Wohngebieten, ihre Gärten nicht zu betreten, ist am Freitagmorgen wieder zurückgezogen worden. "Wir wissen nun, dass es nur im direkten Umfeld des Brandortes in einem Radius von etwa 50 Metern zu einer Schadstoffbelastung durch Asbest gekommen ist", sagte der Bürgermeister, der die ganze Nacht über den Einsatz von Feuerwehr, DRK, THW und Umweltexperten begleitet hatte. Die Schadstoffe stammen aus der alten Dacheindeckung der Halle, die bei dem Brand völlig zerstört wurde.

Eine Spezialfirma war am Freitagmorgen damit beschäftigt, die Bundesstraße, deren Radwege und die Flächen rund um den Brandherd zu säubern. Der Einkaufsbereich an der Oststraße war nicht betroffen, aber einige andere Firmen in der Nachbarschaft schon. Im Laufe des Tages normalisierte sich die Situation.



Hinter den Einsatzkräften, vor allem von der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nottuln, lag eine anstrengende Zeit. Mehr als 20 Stunden nach der Alarmierung am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr war die Feuerwehr unter der Leitung von Wehrführer Johannes Greve gestern Mittag immer noch mit knapp 20 Mann vor Ort. Sie hielt die Brandstelle feucht, damit Asche und Staub weiter am Boden gebunden blieben.



Die Umweltbehörde des Kreises Coesfeld war am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr vor Ort und beriet sich mit den Einsatzkräften wegen der befürchteten Ausbreitung von asbesthaltigen Schadstoffen. Noch in der Nacht wurde das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) eingeschaltet. Drei Sachverständige aus Essen und Köln mit ihren jeweiligen Laborfahrzeugen eilten nach Nottuln und trafen gegen 2 Uhr ein. Nach Auskunft von Bürgermeister Peter Amadeus Schneider wurden verschiedene Stellen für eine potenzielle Schadstoffbelastung in Nottuln-Süd und Hovestadt untersucht. So auch zum Beispiel das Gelände des Familienzentrums St.-Gerburgis-Kindergarten. Es hat sich herausgestellt, dass der Kindergarten klar außerhalb einer eventuellen Gefährdungszone liegt, betonte Schneider.



Bürger in Nottuln-Süd und Hovestadt müssen mit eventuellen Verunreinigungen rechnen, beispielsweise durch Ruß. Wegen dieser Verunreinigungen hat die Gemeinde auch vorsorglich die Spielplätze Kolpingstraße und Nikolaus-Groß-Straße vorübergehend gesperrt. Beide Spielplätze sollen gesäubert werden und werden dann wieder geöffnet.

"Die Situation stellt sich nun doch deutlich entspannter dar, als zunächst befürchtet", fiel auch beim Bürgermeister langsam die Anspannung ab. Mit der Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden zeigte sich Schneider sehr zufrieden. "Die Zusammenarbeit hat exorbitant gut geklappt", lobte der Bürgermeister die Kreisverwaltung, die Bezirksregierung und das LANUV. Ein besonderer Dank ging aber an die vielen Männer und Frauen der Feuerwehren, des THW und des DRK.

Welche Schlüsse aus dem Unglück zu ziehen sind, werde man bei einer Nachbetrachtung des Einsatzes besprechen, kündigte der Bürgermeister an.

Westfälische Nachrichten

18.07.2014

Feuer in Nottuln: Schadstoffbelastung nur im engen Umfeld der Brandstelle
Update: Gemeinde hebt Warnaufruf teilweise auf

Nottuln - Erleichterung bei den Einsatzkräften und bei Bürgermeister Peter Amadeus Schneider: Der Donnerstagnacht erfolgte Warnaufruf an die Bevölkerung, die Gärten nicht zu betreten, ist am Morgen wieder zurückgezogen worden.



"Wir wissen nun, dass es in den Bereichen Nottuln-Süd und Nottuln-Hovestadt nicht zu einer Schadstoffbelastung durch das Feuer an der Liebigstraße gekommen ist", schilderte der Bürgermeister im WN-Gespräch. Wohl müsse man aber in diesem Bereich mit Verunreinigungen rechnen, beispielsweise durch Rußpartikel. Wegen dieser Verunreinigungen hat die Gemeinde die Spielplätze Kolpingstraße und Nikolaus-Groß-Straße vorübergehend gesperrt. Beide Spielplätze sollen erst umfassend gesäubert werden, bevor sie wieder freigegeben werden.



Nach wie vor gilt der Warnaufruf der Gemeinde aber für das engere Umfeld um die Brandstelle zwischen Liebigstraße und Bundesstraße. Hier ist das Gelände stellenweise stark mit Schadstoffen belastet, berichtete der Bürgermeister. Die Arbeiten zur Beseitigung der Schadstoffe laufen seit den frühen Morgenstunden auf Hochtouren.

Wie berichtet, hatte die Gemeinde in der Nacht die Bevölkerung gebeten, die Gärten nach Möglichkeit nicht zu betreten. Dieser Aufruf erfolgt vorsichtshalber, schilderte der Bürgermeister.

Das Feuer in der Lagerhalle einer Firma für Glasveredelung hatte bei der Umweltbehörde des Kreises Besorgnis ausgelöst, dass möglicherweise Schadstoffe in die Umgebung gelangt seien. Die Behörde war am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr vor Ort und beriet sich mit den Einsatzkräften. Nach WN-Informationen gab es nicht nur die Befürchtung, dass Schadstoffe der in der Halle gelagerten Lösungsmittel und Farben in die Umgebung gelangten, sondern auch eventuelle Asbestteile aus der zerstörten Dacheindeckung.

Daher wurde noch in der Nacht das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) eingeschaltet. Drei Sachverständige aus Essen und Köln mit ihren jeweiligen Laborfahrzeugen wurden nach Nottuln zum Einsatzort gerufen und trafen gegen 2 Uhr ein. Nach Auskunft von Bürgermeister Peter Amadeus Schneider habe man verschiedene potenzielle Stellen für eine Schadstoffbelastung in Nottuln-Hovestadt und Nottuln-Süd untersucht. So sei zum Beispiel auch das Gelände des Familienzentrums St.-Gerburgis-Kindergarten geprüft worden. Der Kindergarten liege aber klar außerhalb der potenziellen Gefährdungszone.

"Die Situation stellt sich nun doch deutlich entspannter da, als zunächst befürchtet", zeigte sich Bürgermeister Peter Amadeus Schneider erleichtert. Er hatte die ganze Nacht über die Arbeiten der Sachverständigen und Einsatzkräfte begleitet.

Untersucht worden seien von den Sachverständigen auch die Rückstände der entstandenen Rauchgase. Diese seien nicht toxisch gewesen, so der Bürgermeister.

Nun konzentrieren sich die Arbeiten auf den engeren Bereich um die Brandstelle. Das Gelände ist stellenweise stark kontaminiert. Die Reinigung läuft auf Hochtouren. Bereits am frühen Morgen vor Beginn des Berufsverkehrs hatte die Polizei die Bundesstraße für die Reinigungsarbeiten gesperrt. Sie war zwischendurch frei, ist jetzt aber wieder gesperrt. Nun werden die Radwege gesäubert, deren Oberflächen ebenfalls gewaschen werden müssen.

Weiterhin gesperrt ist die Liebigstraße. Hier haben die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei Stellung bezogen. Die Freiwillige Feuerwehr ist nach wie vor im Einsatz und hält Brandwache.

Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Westfälische Nachrichten

17.07.2014

Warnaufruf: Gärten nicht betreten
Gemeinde bittet Bevölkerung um Vorsicht

Nottuln - Die Gemeinde Nottuln hat am Donnerstagabend kurz vor Mitternacht einen Warnaufruf an die Bevölkerung gerichtet, der mit dem Brand der Lagerhalle eines Betriebs für Glasveredelung an der Liebigstraße zusammenhängt.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider teilte in der Nacht mit:

Als vorbeugende Maßnahme wird die Bevölkerung in den folgenden Bereichen gebeten, ihre Gärten gar nicht und Verkehrsflächen so wenig wie möglich zu betreten. Kinder sollten in diesem Sinne beaufsichtigt werden. Folgende Bereiche sind betroffen: Gewerbegebiet Nottuln zwischen Liebigstraße und Bundesstraße, Nottuln-Süd und der Bereich Nottuln-Hovestadt.



Zum gegenwärtigen Zeitpunkt, so Bürgermeister Schneider in der Nacht, könne noch nicht gesagt werden, ob eine tatsächliche Gefährdung bestehe. Die Aufforderung der Gemeinde sei eine Vorsichtsmaßnahme.

Wie berichtet, ist es am Donnerstag um kurz vor 17 Uhr in der Lagerhalle an der Liebigstraße zu einem Brand gekommen. Die Ursache steht noch nicht fest. Das Dach wurde ein Raub der Flammen, im Gebäude selbst lagerten nach Feuerwehrangaben unter anderem Lösungsmittel und Farben. Beobachter des Feuers hörten explosionsartige Geräusche und sahen Trümmerteile aus dem Dach heraus emporfliegen.

Auch in den Nachtstunden markierte noch eine helle Rauch- und Dampfwolke den Einsatzort. Die Feuerwehr ist nach wie vor Ort. Das Technische Hilfswerk unterstützt die Feuerwehr und leuchtet den Einsatzort aus. Das DRK Nottuln hat die Verpflegung der Einsatzkräfte übernommen.

Bürgermeister Schneider informierte sich fortlaufend über den Stand der Dinge. Er rechnet im Laufe des Freitages mit weiteren Informationen.

Westfälische Nachrichten

17.07.2014

Lagerhallen-Brand in Nottuln
150 Wehrleute im Einsatz

Nottuln - Die Nottulner Feuerwehr hatte am späten Donnerstagnachmittag an der Liebigstraße einen ihrer größten Einsätze der letzten Zeit.

Aus noch ungeklärter Ursache ist gegen 17 Uhr ein Feuer in dem Fabrikgebäude an der Liebigstraße in Nottuln entstanden. Bei Eintreffen der Feuerwehrlöschzüge aus allen Ortsteilen der Gemeinde loderten die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach hervor. Ein wohl rund 100 Meter hohe schwarze Rauchsäule machte den Einsatzort schon aus der Ferne erkennbar.



Die Nottulner Feuerwehr, die zur Verstärkung auch die benachbarte Feuerwehr aus Dülmen alarmierte, ging von mehreren Stellen gegen das Feuer vor. Allerdings war besondere Vorsicht angesagt: Immer wieder wurden aus dem Dach schwarze Trümmerstücke emporgeschleudert, möglicherweise Stücke der Dacheindeckung, die durch die große Hitze zerbarst.



Der Einsatz dauert zur Stunde noch an. Eine Ende ist noch nicht abzusehen. Nach Angaben der Polizei sind nach derzeitiger Lage Personenschäden nicht zu beklagen.



Die Polizei hat den Brandort weiträumig abgesperrt. Unter anderem ist auch die Bundesstraße 525 am Ortseingang von Nottuln (aus Richtung Münster) wegen der Löscharbeiten gesperrt. Der Verkehr wird in beiden Richtungen über Schapdetten umgeleitet.

Westfälische Nachrichten

30.06.2014

Leistungsnachweis der Feuerwehren in Nottuln
Wieselflink durch die Prüfungen

Nottuln - Die Freiwillige Feuerwehr Nottuln war am Sonntag Ausrichter des insgesamt 38. Leistungsnachweises der Feuerwehren im Kreis Coesfeld. Als Teilnehmer waren Löschzüge aus dem gesamten Kreisgebiet angereist.

Rings um das Gymnasium in Nottuln parkten Dutzende von roten Einsatzwagen. Einer kam sogar aus dem Partnerkreis Ostprignitz-Ruppin, ein kleinerer aus Nottulns polnischer Partnergemeinde Chodziez. Ein "blauer Riese" des THW Dülmen (für einen Spaßwettbewerb) und ein DRK-Rettungswagen vervollständigten die Armada von Einsatzfahrzeugen.

Auf dem Schulhof des Gymnasiums, da wo erst wenige Stunden zuvor die letzten Abiturienten abgerückt waren, lag eingequetscht unter einem Container ein Dummy. Den galt es zu bergen und zu retten. Hauptschiedsrichter Werner Wiedenhorst, Chef von insgesamt drei Dutzend Schiedsrichtern, ließ erst einmal bunte Armbinden verteilen. "Weiß" signalisierte: Das ist der Gruppenführer, "S" hat am Schlauch das Sagen, "A" steht für den Angriffstrupp, "Me" heißt "Melder", und das "W" gehört dem Wassertrupp-Chef.



Fünf Minuten Zeit hatten die Wehrleute, die sich für diese technische Hilfeleistung angemeldet hatten.Die Mannschaft Appelhülsen I ging als erste von insgesamt 16 Löschzügen ins Rennen und schaffte es in 4:22 Minuten. "Aber da war ein Fehler", mussten sich die Blauröcke anschließend anhören. "Die Bänder der Verletztentrage durften nicht über den Boden schleifen." Da jedoch 15 Fehler toleriert wurden, machte das nichts.

Auf der benachbarten großen Nottulner Gemeindewiese liefen derweil die Löschangriffe. Und weil sich hierfür 27 Löschzüge gemeldet hatten, gab es gleich zwei Bahnen, auf denen sich die Wehrleute wieselflink der Aufgabe stellten. Innerhalb von fünf Minuten mussten die einzelnen Gruppen Schlauchleitungen verlängern, Zwischenverteiler einbauen und Strahlrohre ankoppeln. Erst dann durfte geschrien werden: "Wasser, marsch!" Die Männer aus Ascheberg riefen vergeblich. Eine Dichtung war abgesprungen, das Wasser in der Wiese versickert. Also Wiederholung. Auch bei dieser Aufgabe stoppte ein Heer von Schiedsrichtern die Zeiten und addierte eventuelle Fehler.

Weiter ging es zur nächsten Station: Hier warteten unterschiedliche Stricke auf die Teilnehmer. Streng kontrolliert, galt es daraus "Zimmermannsknoten", "Kreuzknoten" oder "Rettungsknoten" zu binden. Insgesamt acht verschiedene Knoten musste jeder Feuerwehrmann kennen.



War das geschafft, mussten die Männer und Frauen der einzelnen Löschzüge Erste Hilfe leisten: vom Anlegen eines Druckverbandes bis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Der Rest der Aufgaben bestand aus einem Fragenkatalog. Da musste zum Beispiel die Frage beantwortet werden: "Wie erkennen Sie bei einem verunglückten Tankzug, ob es sich um einen Gefahrgut-Transport handelt?" Für die Experten, die in jüngster Vergangenheit immer häufiger zu technischer Hilfeleistung auf unseren Straßen herangeholt werden, kein Problem.

Und so zeigte Kreisbrandmeister Donald Niehues bei der Urkundenverleihung für die besten und schnellsten Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen denn auch eine zufriedene Miene. Insgesamt waren alle Teilnehmer "spitze".

Westfälische Nachrichten

24.06.2014

Leistungsnachweis der Feuerwehren am 29. Juni in Nottuln
Ein Großereignis

Nottuln - Große Herausforderungen können die Nottulner Feuerwehr nicht schrecken. Seit nunmehr über einem Jahr ist ein zehnköpfiges Team unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Heinz Hidding und Brandmeister Sven Hüls damit beschäftigt, den Leistungsnachweis 2014 der Feuerwehren im Kreis Coesfeld generalstabsmäßig vorzubereiten.

Die Großveranstaltung wird diesmal von der Feuerwehr der Gemeinde Nottuln ausgerichtet. Sie erwartet am 29. Juni (Sonntag) rund 700 Feuerwehrleute und Gäste aus allen elf Kommunen des Kreises in Nottuln. Auch eine Feuerwehrgruppe aus dem Partnerkreis Ostprignitz-Ruppin sowie Feuerwehrkameraden aus den Nottulner Partnerstädten Saint-Amand-Montrond und Chodziez haben zugesagt. Austragungsort der Großveranstaltung ( 9 bis ca. 17 Uhr) ist der Bereich Gemeindewiese/Gymnasium.

Auch wenn der Spaß bei der Teilnahme nicht fehlen darf, so ist der Leistungsnachweis keine Jux-Veranstaltung, sondern hat einen ernsten Hintergrund. Denn die Feuerwehrgruppen haben Aufgaben zu lösen, wie sie auch im Feuerwehralltag vorkommen können. So müssen die Feuerwehrmännern einen Löschangriff durchführen, verschiedene Erste-Hilfe-Aufgaben erfüllen, Knoten und Stiche vorführen und auch einen theoretischen Teil bewältigen. Ferner gibt es eine Aufgabe in technischer Hilfe: Unter Zeitdruck müssen die Feuerwehrgruppen eine unter einem Container eingeklemmte Personen bergen.

Alle diese Übungen vollziehen sich unter den Augen einer wachsamen Jury. Insgesamt 35 Schiedsrichter sind im Einsatz und protokollieren jeden kleinsten Fehler, berichtet das Organisationsteam. "Da muss man wirklich viel für üben", weiß die Nottuner Feuerwehr, die sich deshalb schon seit Monaten darauf vorbereitet. Denn wer am Ende die Aufgaben besteht, erhält eine Urkunde und ein Leistungsabzeichen (gibt es in verschiedenen Stufen).

Einer, der offenbar ein Profi in Sachen Leistungsnachweis ist, kommt vom Löschzug Appelhülsen: Hauptbrandmeister Ernst Heimann, 60 Jahre alt, beteiligt sich bereits zum 34. Mal am Leistungsnachweis. Wenn er besteht, erhält er der Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold mit Jahreszahl. Und für 2015 hat er bereits die Teilnahme am Leistungsnachweis in Buldern geplant.

Damit alle Aufgaben unter perfekten Bedingungen ablaufen können, ist die Feuerwehr der Gemeinde entsprechend akribisch bei den Vorbereitungen. An jedes Detail muss gedacht werden. Für den Löschangriff beispielsweise wird mit einem Bagger ein großer Swimmingpool in die Gemeindewiese eingegraben, um eine offene Wasserstelle zu simulieren. Ferner stellt die Nottulner Wehr verschiedene eigene Fahrzeuge und eigenes Material zur Verfügung.

Nicht zuletzt geht es auch darum, den Proviant für die über 700 Teilnehmer sicherzustellen. Getränke- und Essensstände sind über das Gelände verteilt und stehen nicht nur den Wehrleuten, sondern auch Bürgern zur Verfügung. "Die Bevölkerung ist herzlich willkommen", freut sich die Feuerwehr auf viele Besucher.

Westfälische Nachrichten

08.06.2014

Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln
Spektakuläre Vorführungen beeindruckten

Nottuln - Neben den interessanten Vorführungen genossen die Besucher das gemütliche Beisammensein im und um das Feuerwehrgerätehaus.

"Sie sind stolz, wenn sie zeigen dürfen, was sie schon können", sagte der stellvertretende Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln, Christof Langner, über das Team der Jugendfeuerwehr. Den Applaus der Zuschauer hatte sich der Feuerwehrnachwuchs, von dem einige erst ein halbes Jahr dabei sind, redlich während der Vorführungen eines simulierten Löschangriffs verdient.



Aus drei C-Rohren spritzte am Tag der offenen Tür auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln, für die zahlreichen Zuschauer kommentiert vom stellvertretenden Wehrführer, Hauptbrandmeister Dr. Jörg Potthast, bereits nach kurzer Zeit das Löschwasser aus einem "offenen Gewässer" auf ein fiktives Feuer.

Noch spektakulärer waren die Demonstrationen von Theodor Rendels, schließlich ist der Wehrmann aus Appelhülsen auch Spezialist für pyrotechnische Effekte. Diese halfen ihm dabei, zuerst eine Benzin- und dann noch eine Mehlstaubexplosion ungefährlich für die staunenden Zuschauer zu zünden. Da zuckten viele trotz zuvor gezähltem Countdown zusammen, als zweieinhalb Liter Benzin mit einem lauten Knall und selbst auf Abstand heißer Stichflamme in die Luft flogen.

"Mehlstaubexplosionen können zum Beispiel vorkommen, wenn Großbäckereien beliefert werden", erklärte Rendels vor dem Zünden aufgewirbelten Mehlstaubs. Da hielten die Zuschauer den Atem an, als dieser sehr laut, mit beeindruckender Staubwolke und Stichflamme detonierte.



Neben den interessanten Vorführungen genossen die Besucher das gemütliche Beisammensein im und um das Feuerwehrgerätehaus. Die jüngsten Besucher amüsierten sich bei Fahrten mit dem Feuerwehrauto, Wasserspritzen und im Karussell, während sich die Großen über die Technik der aufgestellten Einsatzfahrzeuge informierten.

Da merkte sich manch einer den 29. Juni (Sonntag). Dann wird in Nottuln der Leistungsnachweis aller Feuerwehren des Kreises stattfinden. "Ein ganz besonderes Ereignis", versprach Potthast. In Mannschaftsdisziplinen des "Feuerwehrsports", wie etwa dem von der Jugendfeuerwehr gezeigtem Löschangriff, werden bis zu 900 Feuerwehrmänner geprüft.

Westfälische Nachrichten

02.06.2014

Nottuln stellt sich der Cold Water Challenge 2014
- Verrücktes Vergnügen -

Nottuln - Die Feuerwehr Nottuln hat es geschafft. Der Herausforderung bei der Cold Water Challenge 2014 ist sie rechtzeitig innerhalb von 48 Stunden nachgekommen.

Trotz aller Verpflichtungen setzte sich Stephan Gorke, aktueller Nesselkönig im Schützenverein "Gemütlichkeit" Stevern, schon am Sonntagabend früh von allen Feiernden ab. Der Grund war eine "YouTube"-Eintragung, in der Nottulns Freiwillige Feuerwehr aufgefordert wurde, innerhalb von 48 Stunden an der "Cold Water Challenge 2014" teilzunehmen. Und Gorke hatte die Planung übernommen. Absender war der (befreundete) Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck, die ihrerseits auf YouTube belegen konnte, selbst schon dieser "Kaltwasser-Herausforderung" nachgekommen zu sein. Wichtig dabei: Die Teilnehmer müssen pitschnass gefilmt ins Netz gestellt werden!



Wie leicht zu erkennen ist, funktioniert die Verbreitung des Spieles, das übrigens in den USA entstanden und jetzt zu uns herübergeschwappt ist, nach dem Kettenbrief-Prinzip. Wer der Aufforderung nicht innerhalb von 48 Stunden nachkommt, muss seinen Herausforderern eine große Grillparty ausrichten. Da kneift so schnell keiner.

Auch nicht die Nottulner. Erster Plan: eine Wasserschlacht auf dem Bagno-Teich. Doch die modderige Teichbrühe erstickte schnell jede Begeisterung an Wasserspielen. Also zog man zu den Löschteichen der Firma Hagemeister. Hier stiegen die vier Tapfersten - Kathi Ross, Jan Elpers, Michael Humberg und Patrick Klose - in "Badeklamotten" und Helm in ihr Gummiboot und paddelten hinaus. Nicht weit genug. Denn vom Ufer aus duschten sie die Feuerwehrkameraden mittels Strahlrohren und Löschkanone auch noch auf 50 Metern Entfernung mit kaltem Löschwasser ab. All das wurde von den Kollegen mit Kameras festgehalten und bei YouTube ins Netz gestellt.

Und zum Abschluss, noch bevor sich alle am heißen Würstchengrill wieder aufwärmen konnten, wurden die nächsten zur "Cold Water Challenge" aufgefordert: der Löschzug Appelhülsen, der Löschzug Bochum-Eppendorf und das THW Dülmen. Dabei ließ allein schon der Gedanke an die überraschten Gesichter die Mienen der Nottulner aufleuchten - feuerrot!

Westfälische Nachrichten

03.05.2014

Feuerwehrrallye durch Havixbeck - Erfolge durch Teamarbeit

Havixbeck - Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck fuhren am Samstag einen besonders langen Einsatz. Sie organisierten eine Feuerwehrrallye für Löschzüge aus den Nachbarorten.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck fuhren am Samstag einen besonders langen Einsatz. Sie organisierten eine Feuerwehrrallye für die Freunde und Kollegen aus Nottuln, Greven, Laer, Altenberge, Billerbeck und Steinfurt. In vorgegebenen Situationen mussten sich die Feuerwehrleute möglichst schnell und sicher zu helfen wissen.



In Havixbeck hatte ein Stab - unter anderem mit Christian Menke, Frank Lohmann, Jörn Hartmann, Tim Buchberger, Christian Schlautmann, Michael Benning, Dominik Thesing, Christian Büscher, Heribert Berner, Christoph Bornefeld, Lukas Stiegemann, Tobias Lappe, Johannes Paus und Lars Martin - in wochenlanger Planungsarbeit den Parcours und dessen Schwierigkeiten ausgearbeitet. Selbstredend standen sie als Streckenposten an den einzelnen Übungsorten. Sie stoppten Zeiten und halfen, wenn es einmal nicht weiterging, mit Tipps aus.

"Es sollte Spaß machen. Deshalb waren auch witzige Passagen eingebaut", erklärte der Leiter der Feuerwehr Havixbeck, Christian Menke. "Wichtig ist für alle, dass die Feuerwehr nur in Teamarbeit zu besten Erfolgen kommt." Und die erbrachten am Ende als bestes Team die Männer aus Laer vor den Billerbeckern und Nottulnern.

Zum Beispiel galt es am Teich bei Wildermann mitten auf dem Wasser per Schlauchboot - Tour zwei Schlauchleitungen zu verkuppeln. Dies fiel den späteren Siegern aus Laer nicht schwer. Sie zeigten alle auf einen in ihrer Mitte und riefen: "Du bist Installateur. Du gehst ins Wasser."



Am alten Tilbecker Bahnhof wurden gemeinsam mit den Maltesern "Schwerverletzte" patientengerecht aus einem Unfallauto gerettet. Auf dem Hof Rüscher wurde ein Auto mit allen vier Rädern auf Schüppen gehoben, um es über eine bestimmte Strecke zu schieben. Anderswo warteten Ball- und Geschicklichkeitsspiele auf die Trupps in schwerer Arbeitskluft.

Den meisten Spaß aber machte wohl allen die Aufgabe am Bauhof. Hier musste mittels Wasserdruck aus vier verschiedenen Wasseranschlüssen eine schwere Holzkiste möglichst hoch und lange gestemmt werden. Da wurde für manch einen Unerschrockenen das Wasser plötzlich zum Element.

Beim gemeinsamen Abschluss mit Grillwurst und kühlen Getränken am Havixbecker Gerätehaus waren sich alle einig: Gewonnen haben alle - an Erfahrung und Kameradschaft.

Westfälische Nachrichten

21.04.2014

Großeinsatz am Ostermontag - Brand im Industriegebiet

Nottuln - Ostermontag hat die Lagerhalle eines Lampenstudios an der Liebigstraße gebrannt. Der Feuerwehr gelang es zwar nicht mehr, die Halle zu retten, aber ein Übergreifen der Flammen auf das Ausstellungsgebäude konnte sie verhindern.

Am Ostermontag war für die Feuerwehrleute der Gemeinde Nottuln die Nacht um 3.56 Uhr zu Ende. Denn da rissen sie die Brandmelder aus dem Schlaf: "Feuer 3 in Nottuln, Liebigstraße." Und nur wenige Minuten später erhöhte die Leitstelle in Coesfeld auf: "Feuer 4", Großbrand!



Aus Nottuln, Appelhülsen (für die Männer um Brandinspektor Achim Glombitza war es schon der zweite Einsatz in dieser Nacht), Darup und Schapdetten rasten die Löschzüge mit insgesamt 76 Wehrleuten zum Einsatzort. Hier brannte die etwa 30 mal 16 Meter große Lagerhalle des dortigen Lampenfachgeschäftes bereits in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Lichtluken, Blechwände verbogen sich in der Glut, Lack splitterte ab.

Von allen Seiten "schossen" die Feuerwehrmänner Wasser auf das Gebäude. Vor allem galt es, das dicht daneben liegende Ausstellungsgebäude, das überwiegend aus Holz gebaut ist, vor Flammen und Funkenflug zu schützen.

Gemeindebrandinspektor Johannes Greve alarmierte die Kollegen aus Dülmen, die mit ihrer Drehleiter vorfuhren, um den Brand von oben zu bekämpfen. Mit wenig Effekt. Nottulns Löschzugführer Uli Jenning ließ von der nah gelegenen Firma Kellermann einen Bagger anrücken, der von Hubertus Kellermann geschickt eingesetzt, einzelne blecherne Seiten- und Dachteile abriss. Erst dann konnten die Männer an den Rohren die Flammen im Innern direkt bekämpfen.



Hierbei ging es jedoch nur noch um Schadensbekämpfung. Die kompletten Bestände an Lampen, Regalen und Zubehör waren dem Feuer zum Opfer gefallen. Davon konnte sich auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Karl Pollecker aus Billerbeck überzeugen.

Zum Glück für alle Beteiligten, waren um diese Zeit nur wenige Menschen unterwegs und die Großbrandstelle wegen der großen Parkflächen von allen Seiten gut einsehbar. Für die eingesetzten Beamten der Polizei wie die in Bereitschaft gestellten DRK-Retter gab es nicht viel zu tun.

Nach ersten Schätzungen dürfte der Schaden in die Hunderttausende gehen. Nun müssen Brandexperten der Kripo die Ursache des Schadenfeuers ermitteln.


Westfälische Nachrichten

07.04.2014

Feuerwehr Schapdetten
Wechsel an der Spitze der Löschgruppe

Schapdetten - Bei der Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr in Schapdetten hat das Führungsteam gewechselt. Die beiden Hauptbrandmeister Winfried Homann und Christian Kemming räumten ihre Positionen für die Brandmeister Frank Welling und Jonas Zumbrink.



Während einer kleinen Feierstunde wechselte bei der Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr in Schapdetten das Führungsteam. Die beiden Hauptbrandmeister Winfried Homann und Christian Kemming räumten ihre Positionen für die Brandmeister Frank Welling und Jonas Zumbrink.

Gemeindebrandinspektor und Wehrführer Johannes Greve würdigte im Beisein seiner beiden Stellvertreter Dr. Jörg Potthast und Heinz Mentrup und des Nottulner Löschzugführers Uli Jenning die Leistung der beiden Schapdettener. Er überreichte ihnen die Dankesurkunden der Feuerwehr und je ein Spezial-Rettungsmesser für weitere, eventuelle Einsätze.

Winfried Homann dankte seinen Schapdettener Feuerwehrkameraden für das bisher entgegengebrachte Vertrauen und versprach, auch nach 34 Jahren in Zukunft weiterhin mit Rat, Tat und Einsatz für den Löschzug Schapdetten aktiv zu bleiben.


Westfälische Nachrichten

31.03.2014

Freiwillige Feuerwehr Nottuln
Motiviert und gut ausgebildet

Nottuln - Sie nannten sich Feuerwehranwärter, die 18 Jungen und Mädchen aus Nottuln, Havixbeck, Billerbeck und Rosendahl, die zum Abschluss ihres Grundlehrgangs in der Nottulner Feuerwehrunterkunft zu ihrer Prüfung trafen. Ab sofort dürfen sie sich Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann nennen.



Alle haben ihre Prüfung bestanden. Ab sofort dürfen sie bei Alarm mit den Kameraden raus zu den Einsätzen. Immer dann, wenn es gilt, Menschenleben zu retten und Sachwerte zu schützen.

"Das klingt pathetisch, aber jeder hier ist hoch motiviert", lobt stellvertretender Wehrführer Dr. Jörg Potthast die Lehrgangsteilnehmer: "Wer hat schon Lust, so wie diese jungen Menschen hier, an vier langen Wochenenden viele Stunden Freizeit zu opfern, um mit den erworbenen Fähigkeiten dann später für andere Menschen da zu sein?"

Neben Potthast begleiteten auch Gemeindebrandinspektor Johannes Greve, Brandinspektor Udo Henke, Brandinspektor Achim Glombitza und Hauptbrandmeister Heinz Mentrup den Grundlehrgang für den Nachwuchs. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen Feuerwehrkameraden aus den verschiedenen Ausbilderteams: Tobias Plogmaker, Ludger Thiemann, Heinz Jürgen Nolte, Joachim Kruse, D. Meinert, Tim Hake, Albert Steinhoff, Jan Elpers, Dominik Schwaf, Patrick Castelle, Michael Brinkmann, Guido Brinkmann, Thomas Zumbusch und Sven Hüls.

Sie alle zeigten dem "Florian-Nachwuchs", worauf es bei speziellen Einsätzen ankommt, wie wichtig es ist, im Notfall blitzschnell einen Rettungstrupp aus Gruppenführer, Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp zu organisieren, weil sonst alles durcheinander geht und die Retter sich möglicherweise selbst gefährden. Die Ausbilder lehrten den Teilnehmern wichtige Knoten, um Halteleinen und Saugleitungen sichern zu können, und ebenso den Umgang mit Steckleitern an Hauswänden.

Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser unterrichtete in Erster Hilfe. Und selbst die Notfallseelsorge blieb nicht außer Acht. Dazu sprach Brandoberinspektor Ekki Böhm aus Dülmen vor den Youngstern in den blauen Arbeitsoveralls in Nottuln.

Insgesamt 1200 Stunden opferten die junge Leute, um alles Fachwissen theoretisch und praktisch wie im Schlaf zu beherrschen. Alle haben ihr Ziel erreicht. Und die altgedienten Kameraden, die Zugführer und Brandmeister, die am Samstag aus Rosendahl, Billerbeck und Havixbeck, Darup und Appelhülsen angereist waren, um den Nachwuchs zu beobachten, nickten zufrieden. So wie Christian Menke, Gemeindebrandinspektor und Chef der Feuerwehr Havixbeck: "Es ist gut zu wissen, dass man sich auf sie verlassen kann. So wie sie sich auf uns verlassen können."


Westfälische Nachrichten

23.02.2014

Löschzug Nottuln: Tag der Feuerwehr
"Ihr Engagement ist beispielhaft"

Nottuln - Viele Stunden haben sie für die Allgemeinheit gearbeitet - und zwar ehrenamtlich: die Feuerwehrleute des Löschzuges Nottuln. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der traditionellen Kranzniederlegung in der Gedächtniskapelle und dem Treffen im Gerätehaus feierten sie jetzt ihren Tag der Feuerwehr.



Mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der traditionellen Kranzniederlegung in der Gedächtniskapelle und dem Treffen im Gerätehaus gehörte der Sonntag dem Löschzug Nottuln der Feuerwehr. Sie feierte ihn als Tag des Dankes für die ehrenamtlich geleistete Arbeit.

Löschzugführer Uli Jenning listete vor seinen Feuerwehrkameraden, Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser, Kreisbrandmeister Donald Niehues, dem stellvertretenden Wehrführer Dr. Jörg Potthast und der Feuerwehrdelegation aus St. Amand mehr als 1095 Einsatzstunden auf. Dabei waren es weniger Brände als vielmehr sogenannte Technische Hilfeleistungen, zu denen die Wehrleute ausrücken mussten. Was sich hinter dieser trockenen Statistik an "Knochenarbeit", an Stunden physischer wie psychischer Belastung verbirgt, wissen nur die Beteiligten selbst. Jenning berichtete nicht nur über die Einsätze. Er dankte auch für die 2046 Stunden an Übungen und Fortbildung. Weiter führte er aus: "Die Statistik besagt zwar, dass die Feuerwehr für die Kommune einen sehr hohen Kostenfaktor darstellt. Andererseits werden durch unser Ehrenamt auch immense Kosten einspart."

Bürgermeister Schneider nickte zustimmend: "Rat und Verwaltung stehen voll hinter Ihnen. Ihr Engagement ist beispielhaft. Beginnt doch Ihre Einsatzbereitschaft um null Uhr und endet erst um 24 Uhr!"

Serge Courteboeuf, Chef der Delegation aus der französischen Partnerstadt St. Amand, übergab seinen Nottulner Freunden einen opulent gefüllten Frühstückskorb und sprach die Hoffnung aus (von Alain Tessonneau übersetzt): "Bitte kommen Sie alle zur großen Jubiläumsfeier zum 30-jährigen Bestehen unserer Jumelage im Juni zu uns nach Frankreich."

Und bevor die Schüsseln mit "Moos und Mett" hereingetragen wurden, verteilte der stellvertretende Wehrführer Dr. Jörg Potthast gemeinsam mit Uli Jenning und Christoph Langner die mit neuen Streifen versehenen Schulterklappen an beförderte Kameraden: an Feuerwehrmann Marcel Hinkerohe, die Oberfeuerwehrmänner Patrick Klose und Thorben Wienkamp, die Hauptfeuerwehrmänner Hubertus Kellermann und Christian Rapior, die Unterbrandmeister Michael Humberg, David Meinert und Dominik Schwaf und schließlich noch an Brandmeister Sven Hüls.


Westfälische Nachrichten

15.02.2014

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Rettungshubschrauber im Einsatz
Mehrere Verletzte auf der L 844

Nottuln - Zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten kam es am Samstagmittag auf der Landstraße 844 zwischen Appelhülsen und Senden.



Nach Angaben der Polizei Coesfeld überquerte in der Bauerschaft Wierling ein 50-jähriger Dülmener im Rahmen von Zustelldiensten die Landstraße 844. Dabei habe er den Pkw einer 39-jährigen Frau aus Appelhülsen übersehen, die mit ihren beiden zehnjährigen Kindern im Wagen nach Senden unterwegs war, so die Polizei weiter.

Bei der Kollision wurde der Transporter des Zustellers in den rechten Seitengraben geschleudert, der Fahrer wurde in dem Wrack eingeklemmt. Die junge Mutter schleuderte mit ihrem Wagen ins Feld. Dabei wurden sie und eines der beiden Kinder leicht verletzt.

Der komplette Feuerwehr-Löschzug Appelhülsen unter Leitung von Joachim Glombitza, unterstützt von einem Rüstwagen mit Besatzung aus Nottuln, eilte zur Unfallstelle. Ebenso kam die Wehrleitung mit Johannes Grewe und Dr. Jörg Potthast zum Einsatzort.

Die Besatzungen zweier Rettungswagen und der Notarzt aus Dülmen bemühten sich um die Verletzten. Bei der Bergung des eingeklemmten Fahrers setzte die Feuerwehr ihre schweren Schneid- und Spreizwerkzeuge ein, benötigte aber dennoch fast eine dreiviertel Stunde, bis sie den Schwerverletzten aus dem Wrack befreien konnte. Ein Notarztteam stabilisierte den Mann, bevor ihn der ADAC-Rettungshubschrauber in eine Klinik fliegen konnte. Inzwischen war auch eine Notfallseelsorgerin an der Unfallstelle eingetroffen.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 22 000 Euro. Die Landstraße 844 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungs- und Aufräumarbeiten rund zwei Stunden komplett gesperrt.


Westfälische Nachrichten

02.02.2014

Kampfmittelräumer Heinz-Dieter Berchem kann Blindgänger wie geplant entschärfen - Bombe macht keine Probleme

Coesfeld -Kampfmittelräumer Heinz-Dieter Berchem hat die Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Fast sechs Stunden lang war die Coesfelder Innenstadt deshalb abgeriegelt.



Applaus brandet auf. "Gut gemacht Herr Berchem", ruft ein Zaungast. Nur wenige Minuten nachdem die Bombe entschärft und die Innenstadt freigegeben ist, stehen viele Coesfelder an der Fundstelle und schießen Erinnerungsfotos - von Kampfmittelräumer Heinz-Dieter Berchem, der Baustelle und natürlich der Zehn-Zentner-Bombe selbst. Die Entschärfung hinter der Jakobikirche hatte zuvor eine gute halbe Stunde gedauert und war ganz nach Plan verlaufen. Berchem: "Die Zündkette war noch in Ordnung. So wie ich mir die Entschärfung vorgestellt habe, hat sie auch geklappt." Der Zünder in seiner Hand ist nicht größer als ein Wasserglas, die Zehn-Zentner oder 500 Kilogramm schwere Bombe hingegen wirkt wie ein Baby-Wal aus Metall.

Der Tag im Protokoll: 8 Uhr: Hundertschaften der Polizei sichern die Zufahrten zu dem betroffenen Bereichen. Absperrungen und querstehende Polizeiautos versperren den Zugang. Insgesamt sind 150 Beamte im Einsatz.

10.15 Uhr: Mit einem Bus werden Bewohner aus der Sperrzone gefahren und zum Gymnasium Nepomucenum gebracht, nur drei Bürger nutzen das Angebot.

10.30 Uhr: Mit dem Krankenwagen werden bettlägerige Bewohner des St.-Katharinen-Stifts zum Laurentiusstift gebracht.

11 Uhr: Die Sperrzone in der Innenstadt ist leer. Kein Anwohner darf auf die Straße. Von einem Hubschrauber aus wird das Gebiet beobachtet um sicherzustellen, dass sich wirklich niemand dort aufhält.

11.20 Uhr: Im Krankenhaus gehe man von einem ruhigen Vormittag aus, sagt Pflegedienstleitung Melanie Ermert. Bis die Bombe entschärft ist kommen hier keine Notfälle rein. Die umliegenden Kliniken haben umso mehr zu tun.

11.30 Uhr: "Alles ist planmäßig verlaufen", sagt Polizeisprecher Martin Pollmann. "Wir gehen davon aus, dass die Stadt leer ist." Der Hubschrauber soll das Gelände gleich noch einmal überfliegen und prüfen, ob auch wirklich niemand mehr auf den Straßen ist.



12.10 Uhr: Auch wenn die Evakuierungsmaßnahmen im Prinzip abgeschlossen sind, der Krisenstab hält an seinem Zeitplan fest. Die Entschärfung können nicht vorgezogen werden, da der Ablauf auf Handzetteln verbreitet wurde und die Bürger erst gegen 13 Uhr in ihre Kellerräume gehen sollen, heißt es beim Kreis Coesfeld.

13:30 Uhr: Gelassen reagieren die rund 45 umgezogenen Bewohner des St.-Katharinen-Stifts, die vorübergehend im Nell-Breuning-Berufskolleg untergekommen sind. Im Picotorius-Berufskolleg arbeitet das Küchenteam unter Hochdruck, um alle mit Erbsensuppe zu versorgen. Retter stehen bereit und warten auf ihren gegebenenfalls nötigen Einsatz. Rund zehn Anwohner harren im Nepomucenum aus.

13.25 Uhr: Die Bombe ist entschärft. Kampfmittelräumer Heinz-Dieter Berchem: "Die Zündkette war in Ordnung. So wie ich mir die Entschärfung vorgestellt habe, hat sie auch geklappt." 15 Minuten später gibt die Polizei die Innenstadt wieder frei.


Westfälische Nachrichten

20.01.2014

Verband der Feuerwehren der Gemeinde Nottuln
"Eine starke Einheit"

Nottuln - 117 Feuerwehrmänner und -frauen konnte Johannes Greve als Chef aller vier Löschzüge und 2. Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren der Gemeinde am Montag (20. Januar) in der Mensa des Gymnasiums bei der Verbandstagung begrüßen. Dazu noch Bürgermeister Peter Amadeus Schneider und Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser.



Johannes Greve: "Dass ich heute hier als Wehrführer der Feuerwehr Nottuln stehe, hätte ich vor einem Jahr für völlig ausgeschlossen gehalten. Die Ankündigung von Bernd Daldrup, sein Amt als Wehrführer zur Verfügung zu stellen, hat uns alle überrascht. Wir haben eine neue Wehrführung, und mein Dank gilt Jörg Potthast und Heinz Mentrup, die diese Aufgabe mit mir teilen. Doch eine gute Mannschaft braucht auch gute Technik. Und dafür danke ich Bürgermeister, Rat und Verwaltung."

Schneider: "Ich kam gerne hierhin. Denn dies ist ein wichtiger Abend. In der Gemeinde tut sich viel. Doch wenn sich irgendwo etwas entwickelt, habe ich innerhalb der nächsten 24 Stunden eine Unterschriftenliste mit Ein- und Widersprüchen vor mir liegen. Bei Ihnen, bei der Feuerwehr, ist das anders. Sie handeln nicht im Eigeninteresse, sondern - ganz im Gegenteil - für die Gemeinschaft. Vier Löschzüge bilden eine Wehr, eine starke Einheit."

Die, so Jörg Potthast in seinem Rückblick, im vergangenen Jahr zu insgesamt 160 Einsätzen ausrücken musste. Darunter 52 Brände und 75 technische Hilfeleistungen. Auch die Feuerwehr-Hilfstruppe (ein Wagen mit vier Mann Besatzung), die beim Elbehochwasser eingesetzt war, fand viel Lob und Dank. Potthast erwähnte auch die Investitionen. Dadurch konnten alle 14 Nottulner Einsatzfahrzeuge mit Digitalfunk ausgerüstet werden und 33 Mitglieder der Löschzüge weiterführende Lehrgänge besuchen.

Da auch der Kassenbericht von Christoph Sunke positiv bewertet und die Entlastung des Vorstandes einstimmig gebilligt wurde, stand den Neuwahlen nichts mehr im Wege. Zum 1. Vorsitzenden wählte die Verbandsversammlung den Appelhülsener Unterbrandmeister Guido Brinkmann, zu dessen Stellvertretern Jörg Potthast und Johannes Greve. Als Schriftführer wiedergewählt wurde Rainer Niemann, Kassenführer ist Guido Schneider und Jugend-Feuerwehrwart Sebastian Mersmann.

Zum Schluss erinnerte Johannes Greve an den Leistungsnachweis aller Wehren im Kreis Coesfeld, der am 29. Juni in Nottuln stattfinden wird. Greve: "Haltet Euch dieses Wochenende frei. Denn es kommen auch Feuerwehrkameraden aus den Partnerstädten in Polen und Frankreich."


Westfälische Nachrichten

04.01.2014

Großbrand in der Bauerschaft Buxtrup
Stall und Wohngebäude abgebrannt

Nottuln - Zu einem Großbrand sind alle vier Löschzüge der Gemeinde Nottuln am Samstagabend ausgerückt. In der Bauerschaft Buxtrup brannte ein Stall mit angrenzendem Wohngebäude.



Großeinsatz für die Freiwillige Feuerwehr am späten Samstagabend: Nach Polizeiangaben meldete um 21.47 Uhr ein Anwohner einen Dachstuhlbrand auf einem Hof in der Bauerschaft Buxtrup. Alle vier Löschzüge der Gemeinde - aus Appelhülsen, Nottuln, Darup und Schapdetten - rückten aus.

"Als wir eintrafen, brannte das Gebäude - eine Stallung mit angrenzendem Wohngebäude schon fast in voller Ausdehnung", erklärte stellvertretender Wehrführer Heinz Mentrup, der die Einsatzleitung hatte. "Deshalb konnten wir den Schaden nur noch begrenzen." Die Wehrleute verhinderten, dass durch den Funkenflug nicht auch noch die Nebengebäude in Brand gerieten.

Zur Unterstützung wurden das Drehleiterfahrzeug aus Senden und ein Tanklöschfahrzeug aus Dülmen zur Einsatzstelle gerufen. Die rund 80 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer von mehreren Seiten. Weil der Giebel des Hauses nach dem Brand frei stand und einzustürzen drohte, wurde dieser aus Sicherheitsgründen mit einem Teleskoplader kontrolliert abgerissen, wie Heinz Mentrup weiter schildert.



Die Bewohner des Hauses - zwei Erwachsene und drei Kinder - wurden nach Angaben der Polizei im Schlaf vom Feuer überrascht, konnten sich aber glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit bringen. Auch die im Stall untergebrachten Pferde wurden vom Besitzer unverletzt auf eine Weide getrieben. Die Feuerwehr rettete zudem zwei Hunde aus den Flammen.

Zurzeit stehe die Brandursache noch nicht fest, teilt die Polizei mit. Der Brandort sei für weitere Ermittlungen vorerst beschlagnahmt worden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 250 000 Euro.

Neben Heinz Mentrup war auch stellvertretender Wehrführer Dr. Jörg Potthast vor Ort, Gemeindewehrführer Johannes Greve weilte im Urlaub. "Die Zusammenarbeit der Löschzüge hat sehr gut funktioniert", meinte Mentrup, und auch der vor Ort anwesende Kreisbrandmeister Donald Niehues sei mit der Durchführung des Einsatzes zufrieden gewesen.

In großer Stärke war der Löschzug Appelhülsen an dem Einsatz beteiligt. Der Grund: Die Kameraden waren gerade auf ihrer Jahreshauptversammlung, die sie auf der Stelle beendeten, um zu helfen. Gegen 3 Uhr nachts rückten die letzten Wehrleute vom Einsatzort ab, zu Nachlöscharbeiten waren am Sonntagmorgen noch einmal einige Kameraden auf dem Hof.

 
 
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