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Freiwilligen Feuerwehr Nottuln - Löschzug Nottuln
 
   
 

 
 

Presseberichte 2015


Westfälische Nachrichten

31.10.2015

Jugendfeuerwehr Nottuln
Hohe Qualität - hohes Engagement

Nottuln - 24 Stunden arbeiten wie ein richtiger Berufsfeuerwehrmann. Das haben jetzt die Mitglieder der Nottulner Jugendfeuerwehr ausprobiert. Ihre Ausbilder waren sehr zufrieden mit ihnen.



Bei aller Liebe zur Feuerwehr - als am Samstagnachmittag der 24-stündige Lehrgang im Dienst der Wehr endete, sah man den jungen Feuerwehrmännern an, dass der Berufsfeuerwehrtag nicht spurlos an ihnen vorbeigegangen war. "Aber ich muss den Jungs ein großes Kompliment machen", fasste Stephan Gorke, neuer Leiter der Jugendfeuerwehr Nottuln, zusammen. "Wie die ihre Übungen und Einsätze angegangen sind, das zeugte schon von hoher Professionalität." Dem konnte Uli Jenning, Löschzugführer in Nottuln, nur beipflichten.

Einen ganzen Tag lang, vom Freitagnachmittag an, mussten die Nachwuchskräfte der Gemeindelöschzüge lernen, was es heißt, Berufsfeuerwehrmann zu sein. 24 Stunden weg von daheim. Nur im Dienst sein. Betreut von den Ausbildern Jan Elpers, Christian Feldmann, Stephan Gorke, Sebastian Große Wiesmann, Tim Hake, Sebastian Mersmann und Dominik Schwaf mussten die Jungen inszenierte Übungen, aber auch echte Einsätze bewältigen. Vom fachgerechten Beseitigen einer Ölspur am Vogelbusch bis zum Scheunenbrand in Hastehausen. Vom Containerbrand nahe dem Wertstoffhof bis zur (simulierten) Rettung und Bergung eines verunglückten Autofahrers vor der Unterkunft.

So blieb den Nachwuchsfeuerwehrmännern nicht allzu viel Zeit, sich auf den Feldbetten im Feuerwehrgerätehaus auszuruhen. Dennoch strahlten ihre müden Augen, als Löschzugführer Uli Jenning ihnen zum Abschluss attestierte: "Was ich gesehen habe, zeigt mir, dass ihr eine Supertruppe seid. Nottuln darf auch zukünftig bei eurem Einsatzwillen, vor allem aber auch bei eurer Qualifikation, ruhig schlafen. Und wir brauchen uns keine Sorgen darüber zu machen, wer einst in unsere Stiefel steigt, um rauszufahren, wenn der Alarm geht."

Der ging glücklicherweise nicht, als sie "zu den Töpfen schreiten" durften. Und das Gulasch mit Spätzle, von Feuerwehrkoch Helmut Weßels gezaubert, ließ jede Müdigkeit vergessen.

Westfälische Nachrichten

26.10.2015

Stephan Gorke übernimmt
Jugendfeuerwehr unter neuer Leitung

Nottuln - Brandmeister Stephan Gorke hat das Amt des Jugendfeuerwehrwartes von Sebastian Mersmann übernommen. Gemeindebrandinspektor Johannes Greve überreichte ihm die Ernennungsurkunde.



Die Jugendfeuerwehr Nottuln hat eine neue Leitung bekommen. Ab sofort ist Brandmeister Stephan Gorke neuer Jugendfeuerwehrwart. Er löst Sebastian Mersmann ab, der aus zeitlichen Gründen das Amt abgibt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde bedankten sich die Jugendlichen mit einem Geschenk bei ihrem bisherigen Jugendfeuerwehrwart für die geleistete Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. Diesem Dank schloss sich der Gemeindebrandinspektor Johannes Greve an.

Danach ernannte Greve Stephan Gorke zum Jugendfeuerwehrwart und überreichte ihm seine Ernennungsurkunde. "Ich bin überzeugt, dass du hervorragende Arbeit machen wirst", sagte Johannes Greve bei der Beförderung. Stephan Gorke, der seine Feuerwehrlaufbahn selbst in der Jugendfeuerwehr begonnen hat, arbeitet bereits seit einigen Jahren bei der Betreuung der Jugendlichen mit. Unterstützt wird er dabei von Christian Feldmann, der das Amt des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartes auch weiterhin bekleiden wird. Beide Feuerwehrkameraden können sich auf ein starkes Ausbilderteam stützen. Jan Elpers, Sebastian Große Wiesmann, Tim Hake und Dominik Schwaf helfen, den Feuerwehrnachwuchs kompetent auszubilden. Die Ausbilder sind nicht nur erfahrene Feuerwehrmänner, sondern auch speziell für die Arbeit mit Jugendlichen geschult.

Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiges Element der Nachwuchssicherung der Freiwilligen Feuerwehr, teilt diese mit. Die Ausbildung der 13 bis 17 Jahre alten Mitglieder findet standortübergreifend im Gerätehaus Nottuln statt. Neben feuerwehrtechnischen Schwerpunkten wird auch viel Wert auf allgemeine Jugendarbeit gelegt. Sport, Spiel, Zeltlager, Ausflüge und das Zusammentreffen mit anderen Jugendlichen gehören dazu. Zurzeit hat die Jugendfeuerwehr der Gemeinde 27 Mitglieder aus allen vier Ortsteilen.

Westfälische Nachrichten

19.10.2015

Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nottuln - Feuerwehr hilft beim Bettenbau

Nottuln - Die Feuerwehr verlegte nun ihren Dienstabend in die Notunterkunft für Flüchtlinge.
Dort wurden Betten zusammengebaut.



Einmal mehr zeigte sich, dass die Feuerwehr nicht nur für Brandbekämpfung, Verkehrsunfälle und die Beseitigung von Ölspuren, sondern auch für außergewöhnliche Einsätze der richtige Ansprechpartner ist. Gemeindewehrführer Johannes Greve informierte am Montagmittag acht Feuerwehrkameraden über ein Hilfeersuchen in der ehemaligen Geschwister-Scholl-Hauptschule, die gegenwärtig als Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge dient. Hand in Hand mit zwei Gemeindearbeitern räumten die Feuerwehrleute mehrere Räume der Schule aus. Gespendetes Mobiliar, Decken, Bettbezüge und Geschirr wurden mit einem Gemeinde-Bulli und einem Feuerwehr-Lkw in die leerstehende Grundschule Schapdetten transportiert, teilte die Feuerwehr mit.

Zeitgleich lieferte eine Spedition 130 Etagenbetten in Nottuln an. Weitere 30 Betten und Matratzen holte die Feuerwehr aus einer Flüchtlingsunterkunft aus Seppenrade ab. Für den Aufbau der neuen Betten wurde kurzfristig der Dienstabend des Löschzugs Nottuln in die Erstaufnahme-Einrichtung verlegt. "Gegen 20 Uhr konnten wir insgesamt 38 Kameraden aus Darup und Nottuln begrüßen", berichtet der Pressesprecher der Feuerwehr Nottuln, Tobias Plogmaker. "Innerhalb kürzester Zeit wurden Vier-Mann-Teams gebildet, die wie am Fließband die Metallbetten zusammensteckten und verschraubten."

Kreisbrandmeister Christoph Nolte verschaffte sich persönlich ein Bild vom Engagement aller Beteiligten und dankte den Wehrleuten aus Nottuln und Darup im Namen des Kreises Coesfeld. Insgesamt wurden 80 Etagenbetten fertig montiert. Gegen 22.30 Uhr rückten die Löschzüge wieder ein.

Westfälische Nachrichten

15.09.2015

Montagabend auf der A 43: Schwerer Unfall - Pkw rast in die Böschung

Nottuln - Ein 20-jähriger Dortmunder hat bei einem Unfall auf der A43 schwere Verletzungen erlitten.



Am Montag um 20.18 Uhr wurden der Löschzug Nottuln und der Löschzug Appelhülsen zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 43 gerufen. Dort hatte sich ein Pkw überschlagen und war auf dem Dach gelandet. Hierbei war der 20-jährige Fahrer aus Dortmund schwer verletzt worden und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Zum Unfallhergang berichtet die Polizei, dass der Fahrer auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Wuppertal unterwegs war, als er aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er prallte links gegen die Betonwand, schleuderte quer über die gesamte Fahrbahn und rammte die Front eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw mit Anhänger. Danach raste er weiter in die Böschung, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand.

"Da der Fahrer keine genauen Angaben zur Zahl der im Pkw mitfahrenden Personen machen konnte, wurden das Gebiet, die Böschung und der Graben durch die Feuerwehr weiträumig abgesucht", teilt diese mit. Auch die Drehleiter aus Appelhülsen war im Einsatz und leuchtete die Einsatzstelle von oben aus. Nach einer einstündigen Suche ohne Erfolg wurde diese eingestellt, und die Kameraden rückten wieder ein. Die Feuerwehr war mit circa 40 Kräften und zehn Einsatzfahrzeugen rund drei Stunden im Einsatz.

Nach Polizeiangaben entstand knapp 18?000 Euro Sachschaden. Für die Bergung war die Autobahn bis 21.30 Uhr voll gesperrt.

Westfälische Nachrichten

14.09.2015

Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr -
"Sehr gutes Zusammenspiel"

Nottuln - An und in der früheren Schapdettener Grundschule führte die Feuerwehr ihre alljährliche Großübung durch.



In Schapdetten herrschte am Samstagmittag vorübergehend der Ausnahmezustand. Feuerwehrwagen versperrten in Zweierreihen die Ortsdurchfahrt Roxeler Straße. Feuerwehrmänner rollten Schläuche zu den Hydranten, zogen sich Atemschutzmasken über, schleppten Verwundete aus dem völlig verqualmten ehemaligen Schulgebäude. Dazu war die Luft geschwängert vom Heulen der Martinshörner. Der Grund: Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln aus allen vier Ortsteilen hielten hier ihre diesjährige große Gemeinschaftsübung ab. Und dafür wurde ein Großbrand in dem Schulgebäude simuliert und angenommen, dass in dem Gebäude sieben Schüler und der Hausmeister von Flammen und Qualm eingeschlossen seien. Also musste auch die Drehleiter ran, mit der dank des Rettungskorbs die meisten Opfer aus dem Obergeschoss geborgen werden konnten.

Aufmerksame Beobachter des Übungsgeschehens waren unter anderem Kreisbrandmeister Christoph Nolte, Gemeindebrandinspektor Johannes Greve mit seinen Stellvertretern Dr. Jörg Potthast und Heinz Mentrup sowie Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser und stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke.

Das angebliche Feuer war schnell gelöscht, alle Personen gerettet und Kreisbrandmeister Nolte zufrieden: "Ich konnte feststellen, wie gut und dynamisch die einzelnen Löschzüge miteinander gearbeitet haben. Das Zusammenspiel der Trupps hat dank ihres Elans sehr gut geklappt."



Später traf man sich zu weiterer Manöverkritik im Hotel "Zur alten Post". Hier stellte Wehrführer Johannes Greve seinen Feuerwehrkameraden den neuen Fachberater für Seelsorge, Dr. Thomas Flammer, vor. Assistiert von seinen Stellvertretern, verabschiedete Greve Unterbrandmeister Detlef Hake und Hauptbrandmeister Rainer Niemann mit Dank und Ehrenurkunde aus dem aktiven Dienst.

Damit der Ehrungen nicht genug: Martin Cauvet bekam die Ehrennadel des Feuerwehrverbandes NRW als Anerkennung für seine 40-jährige Mitgliedschaft bei den Floriansjüngern. Für 25-jährige Ehrenarbeit in der Feuerwehr erhielten die Unterbrandmeister Marcus Brinkmann, Daniel Kirstein und Guido Brinkmann die Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Die gleichen Auszeichnungen - diesmal in Gold - durften die beiden Schapdettener Hauptbrandmeister Christian Kemming und Winfried Homann entgegennehmen.

Die Feierstunde schloss mit einer ganz besonderen Ehrung des Appelhülsener Unterbrandmeisters Franz Haverbeck durch Kreisbrandmeister Nolte. Haverbeck, knapp unter 90 Jahre alt, ist seit 75 Jahren bei der Feuerwehr. Ihm galt der besondere Applaus seiner Kameraden aus der Ehren- und Altersabteilung.

Westfälische Nachrichten

15.07.2015

Feuerwehr Nottuln - Beförderung und Ernennung

Nottuln - Zwar ist er schon seit zwei Jahren kommissarisch im Amt, jetzt aber ist Dr. Jörg Potthast endgültig zum stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln ernannt worden.



Gleich zwei Urkunden gab es für Dr. Jörg Potthast am Mittwochabend: Zunächst wurde der Nottulner Brandoberinspektor von Wehrführer Johannes Greve rückwirkend zum 1. Juli zum Gemeindebrandinspektor befördert. Anschließend erhielt er von Bürgermeister Peter Amadeus Schneider die Ernennungsurkunde zum stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln.

Das Amt ist für den 45-Jährigen indes nicht neu. Gemeinsam mit dem Appelhülsener Brandoberinspektor Heinz Mentrup hatte er es seit dem 1. Juli 2013 kommissarisch ausgeübt. Die beiden Wehrmänner hatten damals die Nachfolge von Johannes Greve angetreten, als der Daruper den Posten des aus privaten Gründen ausscheidenden Wehrführers Bernd Daldrup übernahm. Potthast machte die notwendigen Lehrgänge, um sich für den Dienstgrad Gemeindebrandinspektor zu qualifizieren, bestand diese, und konnte deshalb nun befördert und ernannt werden.

1984 war Potthast in die Jugendfeuerwehr in Overath im Bergischen Land eingetreten. In die Nottulner Wehr kam er 2007. Schon kurze Zeit später übernahm er die Jugendfeuerwehr. "Das hatte ich an anderer Stelle schon mal gemacht und dachte eigentlich, das Kapitel sei abgeschlossen. Aber die Aufgabe ist mir sehr, sehr ans Herz gewachsen, und ich habe sie nicht gerne wieder abgegeben", erzählt er.

Die Verantwortung, die er in der Wehrführung übernommen hat, ist eine andere, eine größere. "Wir sind für die Mannschaft und für die Gerätschaften verantwortlich", betont Johannes Greve. Über die "Mannschaft" sagt der Wehrführer, dass sie gut ausgebildet ist, bei den "Gerätschaften" habe sich vor allem das Drehleiterfahrzeug und seine Crew schon in mehreren Einsätzen bewährt.

Überblick, Erfahrung und Weitblick bei den Einsätzen und im Umgang mit der Truppe seien entscheidende Eigenschaften, die die Wehrführer mitbringen müssten - und in Nottuln auch mitbrächten, ergänzte Bürgermeister Schneider. Und die Zusammenarbeit von Wehr und Verwaltung? "Ich bedauere, dass ich diesen direkten Kontakt nach meiner Zeit als Bürgermeister nicht mehr haben werde. Die Feuerwehr war mir immer sehr wichtig."

Dr. Jörg Potthast ist zunächst für sechs Jahre zum stellvertretenden Wehrführer ernannt worden. Johannes Greve hat noch fünf Jahre vor sich, ehe er mit 63 Jahren die Altersgrenze für den aktiven Dienst erreicht hat. Und Heinz Mentrup wird ab Anfang nächsten Jahres die Lehrgänge machen, um Gemeindebrandinspektor und dann ebenfalls endgültig zum stellvertretenden Wehrführer ernannt zu werden.

Westfälische Nachrichten

29.06.2015

Großübung der Feuerwehr - Rettung vom Dach gelungen

Nottuln - Das neue Drehleiterfahrzeug kommt immer wieder zum Einsatz. Jetzt bei der Großübung der Freiwilligen Feuerwehr in der Kampstraße.



Die Bewohner der Häuser an der Kampstraße konnten am Montag auf das TV-Vorabend-Programm verzichten - und taten es größtenteils wohl auch. Denn immer mehr von ihnen kamen aus ihren Wohnungen, um die Feuerwehr bei deren Großübung zu beobachten.

Eine Übung, die von den Brandmeistern Stephan Gorke, Gil Beckord und Unterbrandmeister David Meinert so klammheimlich ausgearbeitet und vorbereitet worden war, dass nicht mal deren beste Freunde wussten, wo es hinging. Erst als am Montag um 19 Uhr plötzlich ihre Brandmelder piepten, wussten die Kameraden Bescheid: "Feuer 3, Kellerbrand Kampstraße 27, mehrere Personen vermisst, zwei sind auf das Dach geflüchtet. Drehleiter anfordern."

In der Kampstraße zog schwarzer Qualm von den Dächern. Dazu erschütterten immer wieder von roten Blitzen begleitete Explosionen die Abendstille (die Arbeit des Appelhülsener Pyrotechnikers Rendels junior) Sofort sandte Einsatzleiter Michael Brinkmann Suchtrupps unter schwerem Atemschutz in die verqualmten Kellerräume. Bald schon konnte Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser die ersten geborgenen Opfer untersuchen und beruhigen. Nur die Jungen, die auf den Dächern warteten, zeigten Ungeduld. Immer wieder riefen sie aufgeregt: "Was steht ihr da unten rum. Kommt und holt uns endlich. Rettet uns!"



Die Panik war gespielt. Denn als Jungfeuerwehrmänner wussten sie, dass das "Rumstehen" nichts anderes ist, als die wichtigste erste Aufgabe der Retter zu erfüllen: sich einen Überblick über die Gefahrenlage zu verschaffen und die Aufgaben zu verteilen, bevor eingeschritten wird.

Inzwischen war auch das Drehleiterfahrzeug aus Appelhülsen eingetroffen, mit dem die "Rettung" der Jugendlichen vom Dach nur wenige Minuten dauerte. Bei der Abschlussbesprechung mit Grillwurst und kühlen Getränken am Gerätehaus ließen die Feuerwehrleute die Übung noch einmal kritisch Revue passieren. Gemeindebrandinspektor Johannes Greve, der die Großübung als stiller Beobachter verfolgt hatte, schien jedenfalls mit dem, was er gesehen hatte, zufrieden zu sein.

Westfälische Nachrichten

03.06.2015

Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nottuln
DLK 23/12 meldet sich zum Dienst

Nottuln - Im Beisein zahlreicher Gäste ist die neue Drehleiter offiziell an die Feuerwehr übergeben worden.



Nur wenige Tage nach Inbetriebnahme war die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr schon an zwei Einsätzen beteiligt. Am Mittwochabend nun wurde das moderne, rund 500?000 Euro teure neue Gerät an seinem Standort in Appelhülsen offiziell in Dienst genommen. Mit dabei natürlich die heimischen Löschzüge, nahezu die gesamte Feuerwehrprominenz des Kreises Coesfeld, Vertreter des Rates und der Verwaltung der Gemeinde Nottuln sowie vom Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (Münster).

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider betonte: "Wenn die Drehleiter in den kommenden Jahren hilft, auch nur ein einziges Menschenleben zu retten, hat sie sich schon bezahlt gemacht."

Wehrführer Gemeindebrandinspektor Johannes Greve ließ es sich nicht nehmen, selbst die stattliche Zahl an Berufskollegen und Offiziellen namentlich zu begrüßen. Darunter auch Wolfgang Langner vom Institut der Feuerwehr NRW sowie Dr. Jürgen Langenberg, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Münster, Bezirksbrandmeister Donald Niehues und Kreisbrandmeister Christoph Nolte mit seinen Stellvertretern Günter Reuver und Matthias Heuermann.

Greve dankte Rat und Verwaltung sowie der Kommunalagentur NRW für die Bereitstellung der Gelder für das neue Fahrzeug. "Feuerwehrarbeit ist kein Selbstzweck. Sie dient - gerade mit solch modernem Equipment - der deutlichen Erhöhung der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger."

Greve dankte ferner auch den beiden Feuerwehrkameraden Heinz Mentrup und Benedikt Terbille, die dank ihrer beruflichen Qualifikation in der Lage waren, ehrenamtlich acht weitere Kameraden zu Drehleiter-Maschinisten ausbilden zu können. Auch dank der Mithilfe des Instituts der Feuerwehr und des Feuerwehrlöschzuges Wolbeck.

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Schneider an die Appelhülsener Zugführer Clemens Lenfers und Joachim Glombitza endete der kurze Festakt am Mittwochabend. Bevor dann der DRK-Verpflegungszug aus Buldern den Grill freigab, durften die ersten Passagiere den Rettungskorb der Drehleiter, die offiziell als "DLK 23/12" geführt wird, besteigen, um sich Appelhülsen einmal aus der Vogelperspektive anzuschauen.

Westfälische Nachrichten

24.05.2015

Tag der offenen Tür der Feuerwehr Nottuln
Gelungenes Familienfest

Nottuln - Außergewöhnlich viele Bürger kamen in diesem Jahr zur Feuerwehr Nottuln. Viele wollten die neue Drehleiter sehen.



"Er lächelt noch!", stellte am Sonntagnachmittag die Nottulnerin beim Blick in das auf dem Kopf stehende Auto erleichtert fest. Offensichtlich hatte ihr Gatte die Rolle im Überschlagsimulator gut überstanden.

Das Gerät, mit dessen Hilfe die Verkehrswacht Vechta das richtige Sitzen im Auto sowie Maßnahmen zur Selbst- und Fremdrettung vermittelte, war nur ein Highlight am diesjährigen "Tag der offenen Tür" der Nottulner Feuerwehr, der diesmal besonders gut besucht war. Auch wenn Oberbrandinspektor und stellvertretender Gemeindewehrführer Dr. Jörg Potthast schmunzelnd versicherte: "Das ist nicht so schlimm wie Achterbahn", begnügte sich ein Großteil der Besucher doch lieber mit dem garantiert ungefährlichen Zuschauen.



Vorgeführt von den Kameraden des Löschzugs Darup wurde die Schauübung einer Fettexplosion - für die Zuschauer in sicherem Abstand ungefährlich. Ein Szenario, das im Ernstfall allerdings sehr gefährlich ist, wie sich alle Besucher angesichts der meterhohen Stichflamme, die beim Löschversuch des selbst entzündeten Fetts mit einem Glas Wasser entstand, überzeugen konnten. "Am besten ist eine Löschdecke", erklärte Moderator Tobias Plogmaker zum Abschluss der Übung. Damit erstickt man die Flammen von brennendem Fett.

Noch mehr Interessantes zum Thema Verkehrssicherheit bekamen die Besucher mit dem Gurtschlitten demonstriert, den ebenfalls die Verkehrswacht Vechta mitgebracht hatte. Wie wichtig es ist, Kinder im Auto richtig anzuschnallen, wurde hier verdeutlicht.



Beeindruckt zeigten sich die vielen Besucher auch von der neuen Drehleiter, die erstmals den Bürgern in Nottuln vorgeführt wurde und die sonst in Appelhülsen stationiert ist, wie Brandinspektor Uli Jenning, Löschzugführer des Löschzuges Nottuln, erklärte. Schon von Weitem war der Korb der Drehleiter zu sehen. 30,4 Meter hoch ragte er über das Festgelände an der Feuerwehrwache Appelhülsener Straße in den Himmel hinauf. Eine stattliche, beeindruckende Höhe, wie manche Besucher auch selbst erleben konnten. Brandinspektor und stellv. Wehrführer Heinz Mentrup nahm den ein oder anderen Bürger mit in die luftige Höhe. Ein beeindruckendes Fahrzeug, das die Einsatzfähigkeiten der Freiwilligen Feuerwehr massiv verstärkt. Dieser Meinung waren viele Bürger, auch die beiden Bürgermeisterkandidaten Manuela Mahnke und Dirk Mannwald, die dem Fest natürlich auch einen Besuch abstatteten.

Die jüngsten Besucher zeigten sich mehr von den Wasserspielen, vom Kinderschminken, der Hüpfburg und dem Kinderkarussell angetan. Und natürlich fanden sie es ganz toll, einmal wie die großen Feuerwehrleute hinter dem Lenkrad der verschiedenen Fahrzeuge der Nottulner Wehr zu sitzen. Außerdem lockten schöne Preise für richtige Antworten beim Kinder-Quiz. Auch für das leibliche Wohl war wieder bestens gesorgt. Kuchen, Waffeln, Kaffee, kalte Getränke und Leckeres vom Grill ließen keine Wünsche offen.

Abends ging das Familienfest dann in der festlich dekorierten Halle in den ebenfalls traditionellen "Tanz im Spritzenhaus" über.

Westfälische Nachrichten

21.05.2015

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Nottuln - Zuwachs bei "Florian Nottuln"

Nottuln - Die jüngste Errungenschaft der Feuerwehr ist 15 Tonnen schwer und kostete 500?000 Euro. Am Pfingstsonntag wird sie den Bürgern vorgestellt.



"Florian Nottuln" hat gewichtigen Zuwachs bekommen. Denn künftig wird im digitalen Feuerwehrfunk auch von "Florian Nottuln 2 DLK 23-1" die Rede sein. Dahinter verbirgt sich die neue Drehleiter, die offiziell ein "Hubrettungsfahrzeug DLK 23/12" ist. Eine halbe Million Euro hat die Gemeinde in das 15 Tonnen schwere Einsatzfahrzeug investiert, das unter anderem für die Brandbekämpfung, die technische Hilfeleistung und nicht zuletzt für die Erste Hilfe und Menschenrettung ausgerüstet ist.

Eine gerechtfertigte Investition? "Ja", sagt die Freiwillige Feuerwehr. Und davon möchte sie auch die Bevölkerung überzeugen. Der Löschzug Nottuln wird am Pfingstsonntag (24. Mai) im Rahmen seines Tages der offenen Tür (ab 14 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Appelhülsener Straße) das neue Fahrzeug erstmals der Nottulner Öffentlichkeit präsentieren. Alle Bürger sind dazu eingeladen.

Informationen, Tipps und Unterhaltung in gemütlicher Atmosphäre - all das bietet das Feuerwehrfest in diesem Jahr. Auch die Verkehrswacht ist vor Ort und präsentiert einen Gurtschlitten mit Tipps zur richtigen Sicherung von Kindern im Auto und einen Überschlagsimulator, den die Bürger selbst ausprobieren können. Außerdem gibt es wieder eine spannende Schauübung und für die Kinder ein umfangreiches Mitmachprogramm. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen, Waffeln, Köstlichkeiten vom Grill und kühlen Getränken gesorgt.

Abends lädt die Feuerwehr die Bürger zum Tanz im Spritzenhaus ein. Zu flotter DJ-Musik darf in der neu dekorierten Feuerwehrhalle nach Herzenslust getanzt werden. Für die Stärkung zwischendurch gibt es auch eine Cocktailbar.

Westfälische Nachrichten

16.05.2015

Feuerwehr Nottuln lädt ein - Tipps für mehr Sicherheit

Nottuln - Am 24. Mai lädt die Nottulner Feuerwehr zum Tag der offenen Tür ein. Diesmal gibt es ganz besonders interessante Angebote für die Bevölkerung.

Fröhliches Beisammensein und interessante Informationen - diese Kombination prägt seit Jahren den Tag der offenen Tür der Feuerwehr Nottuln am Pfingstsonntag. Dass eine solche Traditionsveranstaltung mit neuen Elementen ausgebaut werden kann, beweist der aktuelle Festausschuss des Feuerwehr mit Feuerwehrfrau Katharina Ross und den Feuerwehrmännern Marcus Brinkmann, Stephan Gorke und Sebastian Große Wiesmann. Das nächste Feuerwehrfest am Pfingstsonntag (24. Mai) bietet den Besuchern ab 14 Uhr nicht nur die gewohnte Unterhaltung, sondern auch einen nützlichen Mehrwert. Denn vor Ort am Feuerwehrgerätehaus Appelhülsener Straße ist auch die Verkehrswacht Vechta mit einem Gurtschlitten und einem Überschlagsimulator.



"Wir haben uns überlegt, unser Fest in diesem Jahr mit dem Thema Verkehrssicherheit zu verbinden. Denn die geht alle Bürger an", erklärt der Festausschuss im WN-Gespräch. Dank der Unterstützung von LVM (Büro Austrup), Provinzial und Allianz konnte der finanzielle Aufwand gestemmt werden, um Überschlagsimulator und Gurtschlitten nach Nottuln zu holen. "Der Gurtschlitten demonstriert, wie wichtig es ist, Kinder im Auto immer anzuschnallen", erläutert Marcus Brinkmann, selbst Familienvater. Schon bei Tempo 50 pralle ein ungesichertes zehnjähriges Kind mit der Wucht von 1,5 Tonnen auf das Armaturenbrett.

Ebenso interessant dürfte für die Bürger der Überschlagsimulator sein, den sie selbst ausprobieren können. Hier werden das richtige Sitzen im Auto, Maßnahmen zur Selbstrettung und Maßnahmen zur Fremdrettung vermittelt. "Trainieren Sie bewährte Rettungsschritte, zu denen jeder - unabhängig von Geschlecht und Körperkraft - in der Lage ist", laden Verkehrswacht und Feuerwehr alle ein.

Bereits seit Wochen laufen die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür, zu dem am Abend natürlich auch der beliebte "Tanz im Spritzenhaus" in der festlich dekorierten Halle gehört (ab ca. 19 Uhr). Es dürfte ein lebhaftes Treiben herrschen, denn die Feuerwehr lädt nicht nur alle Bürger ein, sondern auch die Wehren aus dem Kreis Coesfeld, aus Bochum (inoffizielle Partnerschaft) und Nordwalde sowie die THW-Gruppen Havixbeck und Dülmen. Auch der Löschzug Darup wird vor Ort sein. Die Daruper werden dabei nicht nur einige Schauübungen zeigen, sondern übernehmen Pfingsten auch die Einsatzbereitschaft für die Nottulner Wehrkameraden. "Dadurch ist es uns möglich, erstmals alle unsere Fahrzeuge gleichzeitig der Öffentlichkeit vorzustellen", erläutert der Festausschuss. Und nicht nur das: Auch die neue Drehleiter, in Appelhülsen stationiert, wird am 24. Mai in Nottuln sein. Dann können die Nottulner sich selbst einen Eindruck von der 500.000-Euro-Investition verschaffen.

Ganz besonders freut sich die Feuerwehr auf die Familien. Für die Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Angebot mit Karussell, Hüpfburg, Kinderschminken, Wasserspielen und einem Quiz (mit kleinen Preisen). Und vielleicht führt dieser Tag ja auch zu einer wachsenden Begeisterung für die Arbeit der Feuerwehr, für ein Engagement in der Jugendfeuerwehr. "Wir freuen uns über alle Kinder, die kommen", betont Feuerwehrfrau Katharina Ross.

Natürlich ist der Besuch des Feuerwehrfestes kostenlos. Und natürlich gibt es wieder Kuchen, Waffeln, Kaffee, kalte Getränke und Leckeres vom Grill zu günstigen Preisen. Und als zusätzliches Bonbon führt die Feuerwehr noch eine Tombola mit schönen Preisen durch.

Westfälische Nachrichten

11.05.2015

Drehleiterfahrzeug für die Feuerwehr - "Ein technischer Meilenstein"

Appelhülsen - Jetzt ist es endlich da: das lang ersehnte Drehleiterfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln. Kurz vorgeführt worden ist es, als es zu seinem Standort in Appelhülsen gebracht wurde.



Eine halbe Hundertschaft begeisterter Feuerwehrmänner, Kinder und Anwohner begrüßte am Freitagabend die neueste Errungenschaft der Feuerwehr Nottuln, die lang ersehnte neue Drehleiter.

Es war nur wenige Minuten nach halb acht, als der rote Koloss langsam auf den Feuerwehrhof in Appelhülsen einbog. Mit an Bord: Wehrführer Johannes Greve, stellvertretender Wehrführer und Ausbilder Heinz Mentrup, Brandmeister und Ausbilder Benedikt Terbille, Brandinspektor Clemens Lenfers, stellvertretender Zugführer Achim Glombitza, Oberbrandmeister Ingo Reher und Unterbrandmeister Karsten Hollenhorst. Das Team hatte den neuen Einsatzwagen in Ulm bei der Firma Magirus abgeholt. Hier, wo auch die technisch komplizierten Aufbauten erarbeitet und montiert worden waren, wurden die Nottulner Kameraden mit der Technik der Drehleiter noch einmal vertraut gemacht. Dass sie fit waren, bestätigten ihnen Tim Hanke, Mitarbeiter und Prüfer bei der Firma Magirus: "Ihr hattet gute Ausbilder, ihr wisst ja schon alles!"



Tatsächlich: Nachdem die Anschaffung der Fahrzeuges im vergangenen Jahr durch den Gemeinderat genehmigt worden war, hatten acht Feuerwehrkameraden seit Januar wieder die Schulbank gedrückt und waren zu Drehleitermaschinisten ausgebildet worden. In 36 Stunden Theorie und Praxis wurden sie in Maschinenkunde, taktischem Vorgehen und dem Umgang und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Drehleiter geschult. Möglich wurde dies durch die Unterstützung des Institutes der Feuerwehr in Münster, das eine Drehleiter und die nötigen Übungsörtlichkeiten zur Verfügung stellte (wir berichteten).



In Appelhülsen staunten am Freitag alle, wie schnell die 30 Meter lange Leiter in Stellung gebracht und ausgefahren war. Sie sahen, dass der große Rettungskorb mit 400 Kilo belastbar ist und - von unten an mit einer metallenen Schlauchleitung ausgestattet - blitzschnell über Wasser in jeder Höhe verfügt. Im Korb ist eine Konsole installiert, auf der jede Bewegung der Leiter per Fingerdruck über ein Display gesteuert werden kann. Ingo Reher, der die ersten Neugierigen 30 Meter hoch in den Himmel über Appelhülsen fuhr, war jedenfalls begeistert.

"Es ist ein technischer Meilenstein für die Feuerwehr, weil wir viele Möglichkeiten mehr haben im Gegensatz zu früher", kommentierte Heinz Mentrup die neue Drehleiter. "Nicht nur im Bereich des Brandschutzes, sondern auch in der technischen Hilfeleistung zum Beispiel bei Sturmschäden und Verkehrsunfällen sowie bei der Rettung und dem Transport von Patienten aus schwer zugänglichen Örtlichkeiten ist die Drehleiter eine enorme Bereicherung für die Gemeinde Nottuln", ergänzt Benedikt Terbille.



Offiziell in Dienst gestellt wird das 500.000 Euro teure Prunkstück am 3. Juni (Mittwoch) um 19 Uhr von Bürgermeister Peter Amadeus Schneider. In Form einer Einsatzübung wird die Drehleiter dann am Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Appelhülsen am 30. August (Sonntag) allen Interessierten präsentiert und durch Pfarrdechant Norbert Caßens gesegnet. An diesem Tag besteht für die Besucher die Möglichkeit, sich die Arbeit der Feuerwehr näher anzuschauen und sich die neue Drehleiter erklären zu lassen

Westfälische Nachrichten

11.04.2015

Feuerwehrlöschzug Nottuln - Großer Wille zur Weiterbildung

Nottuln - Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln beging seinen "Tag der Feuerwehr". Großes Lob bekamen die Wehrleute von Kreisbrandmeister Donald Niehues.



Mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der anschließenden Kranzniederlegung und dem Kameradschaftsabend im Gerätehaus folgte auch der diesjährige "Tag der Feuerwehr" am Samstag einer guten Tradition. Als Gäste konnte Löschzugführer Uli Jenning Nottulns stellvertretenden Bürgermeister Wolf Haase, Pfarrdechant Norbert Caßens, Kreisbrandmeister Donald Niehues, Feuerwehrarzt und Fachberater Dr. Hans-Ulrich Schönhauser, den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Dr. Jörg Potthast sowie die Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung und die der Jugendfeuerwehr begrüßen. "Einzig und allein die Freunde der Feuerwehr aus St. Amand fehlen, aber die haben versprochen, beim Martinimarkt wieder dabei zu sein", verriet Jenning.

Aufhorchen ließ die Jahresstatistik: Zum ersten Mal seit Jahren lag die Zahl der Brandeinsätze (bei vier Großbränden) mit 41 um sechs Einsätze höher als die der sogenannten Technischen Hilfeleistungen (Öl, Gas, Sturm, Tierrettung und Sicherung nach Verkehrsunfällen).

Stellvertretender Bürgermeister Wolf Haase betonte in seinem Grußwort: "Durch Ihre Arbeit werden der Gemeinde eine Menge Kosten erspart. Deshalb stehen Rat und Verwaltung selbst in Zeiten einer sehr schwierigen Haushaltslage immer hinter Ihnen."

Kreisbrandmeister Donald Niehues, der in dieser Position letztmalig nach Nottuln gekommen war, ließ die Jahre der Zusammenarbeit mit den Nottulnern noch einmal kurz Revue passieren und fasste sie in einem Kompliment zusammen: "Wir hatten schöne und weniger schöne Einsätze zusammen. Doch in jedem Fall möchte ich Euch für die sachgemäße und professionelle Arbeit danken. Ihr seid eine großartige Mannschaft!"

Den Beweis dafür, dass die Nottulner Wehrleute sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern immer bereit sind, sich noch weiter zu verbessern, lieferte dann die Liste all derer, die in vielen Kursen und Lehrgängen zu Beförderungen anstanden.

So bekamen Leonard Becker, Dirk Hölscher, Florian Fliss und Laurenz Rumphorst die Streifen, die sie ab sofort als Feuerwehrmänner auszeichnen. Patrick Klose, Jan Elpers, Johannes Gorke und Hendrik Warmeling dürfen sich ab sofort Unterbrandmeister nennen. Die neuen Brandmeister heißen Gil Beckord, Stefan Gorke und Sebastian Große Wiesmann. Tim Hake erhielt den Titel Oberbrandmeister.

Damit der Ehren nicht genug: Dominik Schwaf, Sven Vieth, Sven Hüls und Hans-Jürgen Nolte wurden wegen ihres 100-prozentigen Diensteinsatzes besonders belobigt.

Mit einem deftigen Essen ging danach der offizielle Teil des Abends in den gemütlichen Teil über.

Westfälische Nachrichten

30.03.2015

Freiwillige Feuerwehren - Nachwuchs verzichtete wochenlang auf Freizeit

Nottuln - Wochenlang haben sie auf ihre Freizeit verzichtet und Theorie sowie Praxis gelernt, die 13 jungen Frauen und Männer aus Appelhülsen, Billerbeck, Havixbeck, Holtwick und Nottuln.

Wochenlang haben sie auf ihre Freizeit verzichtet und Theorie sowie Praxis gelernt, die 13 jungen Frauen und Männer aus Appelhülsen, Billerbeck, Havixbeck, Holtwick und Nottuln. Seit Samstag dürfen sie sich nun Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann nennen. Auch wenn so mancher neue Arbeitsanzug noch ein wenig zu groß wirkt, die Begeisterung, mit der sie sich den gestellten Aufgaben widmeten, war unübersehbar.



Dies notierten Brandinspektor Udo Henke, der als Lehrgangsleiter gemeinsam mit den Teamchefs Johannes Greve, Heinz Mentrup, Achim Glombitza und Jörg Potthast dem jungen Nachwuchs praktische wie theoretische Grundkenntnisse vermitteln konnte. Dazu zählten unter anderem die Durchführung eines Löschangriffs, die technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall, der sichere Umgang bei plötzlich auftretenden Gefahrensituationen, versierte Fahrzeugkunde, Armaturenkenntnisse sowie die menschliche Fürsorge im Einsatz.

Erfahrene Feuerwehrkameraden aus den Löschzügen halfen ihnen dabei: Stefan Gorke, Gil Beckord, Jan Elpers, Dominik Schwad, Tobias Plogmaker, Michael Brinkmann und Benedikt Terbille.

Über Maßnahmen bei Unfällen und Verletzungen unterrichtete Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser. Das Thema Notfallseelsorge behandelte Appelhülsens früherer Pastor Johannes Gospos, den man zum Abschluss der Kurse aus seiner derzeitigen Pfarre in Laer eingeladen hatte.

Dass die Anwärter den gestellten Aufgaben gerecht wurden, stellten sie bei den abschließenden schriftlichen Prüfungen am Samstagvormittag im Feuerwehrgerätehaus in Nottuln eindeutig klar. Die Prüfer - Brandinspektor Udo Henke wie auch Gemeindebrandinspektor Johannes Greve - freuten sich mit dem Nachwuchs über die gezeigten Ergebnisse. Neben den Löschzugführern aus Nottuln waren auch die Chefs der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck, Wolfgang Langner und Matthias Heuermann, nach Nottuln gekommen, um den wichtigen Nachwuchs nach Hause zu fahren.

Westfälische Nachrichten

23.02.2015

Feuerwehr Nottuln - Training an der Drehleiter

Nottuln - Im Mai soll das neue Drehleiterfahrzeug kommen. Um dessen Technik zu beherrschen, müssen die Feuerwehrleute aus der Gemeinde Nottuln noch kräftig üben.

Heinz Mentrup genießt es: Kaum ist er mit zwei jungen Feuerwehrmännern in den Korb der Drehleiter eingestiegen, bedient er diverse Knöpfe und Joysticks, und schon rauschen Korb und Besatzung in die Höhe. Mentrup kennt das, seinen Mitfahrern lähmt der sekundenschnelle Anstieg dann doch vorübergehend die Gesichtszüge. "Daran gewöhnt ihr euch", beruhigt sie der Appelhülsener Brandinspektor. "Bevor wir bald unsere eigene Drehleiter haben, kennt ihr das."

Denn für die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nottuln geht im Mai ein langgehegter Traum in Erfüllung: Sie bekommen ihre eigene Drehleiter. "Ein Muss für die moderne Brandbekämpfung", betont Wehrführer Johannes Greve. "Großbrände industrieller Anlagen, wie wir sie in der Vergangenheit mehrfach hatten, lassen sich am effektivsten aus der Höhe bekämpfen." Auch bei der Personenrettung aus hohen Gebäuden ist die Drehleiter mit ihrem Rettungskorb ein wichtiges Einsatzmittel.



Doch bevor die neue Drehleiter in Nottuln eingesetzt werden darf, stehen den Feuerwehrmännern aus Appelhülsen (hier wird die Leiter stationiert werden), Nottuln, Darup und Schapdetten harte Ausbildungsstunden ins Haus. "Mindestens acht Stunden Theorie und 24 Stunden Praxis sind nötig, danach folgt noch eine Prüfung", erzählt Ausbildungsleiter Heinz Mentrup.



Den ersten Teil ihrer Drehleiter-Ausbildung absolvierte die Feuerwehr am Wochenende auf dem Gelände des Instituts der Feuerwehr (IdF) in Münster nahe des Waldfriedhofs Lauheide. Hier ragen Hausfronten dreistöckig in den Himmel. Ein Stück weiter steht ein kompletter Personenzug auf einem Bahnhof. Links ein Straßenbahnzug, ein alter Baukran, ein verunglückter Tankwagen, ein ausgehobener, mehrere Meter tiefer Kanalschacht, und überall verstreut befinden sich Autowracks. Doch was im ersten Moment wie ein Abenteuerspielplatz für Erwachsene aussieht, ist detailliert geplant, um nahezu jedes mögliche Einsatzszenario üben zu können. Alle Feuerwehren in NRW nutzen dieses Trainingsgelände. "Hier einen Wochenendtermin zu bekommen, ist so schwierig wie eine Papstaudienz zu kriegen", schmunzelt Clemens Lenfers, der mit Achim Glombitza, Johannes Greve, Bernd Daldrup, Dr. Jörg Potthast, Jonas Zumbusch, Christoph Langner und zahlreichen weiteren Kameraden das Übungswochenende der Nottulner Wehren beobachtet. Selbst Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser ist nach Münster gekommen und hält das Geschehen zur späteren Aufarbeitung auf Video fest.

Und damit die "Jungs" auch alle etwas zu futtern bekommen, sind von der Altersabteilung des Appelhülsener Löschzuges Kameraden mit Kübeln voll feinster Gulaschsuppe angereist. Wie immer gekocht von "Drei-Sterne-Feuerwehr-Koch" Helmut Weßels.

Westfälische Nachrichten

20.01.2015

Gemeindefeuerwehrverband Nottuln
Walter Hidding seit 40 Jahren Feuerwehrmann

Nottuln - Die Feuerwehr in der Gemeinde rückte im vergangene Jahr zu 168 Einsätzen aus.

Zur 26. Mitgliederversammlung des Gemeindefeuerwehrverbandes Nottuln konnte am Montagabend der 1. Vorsitzende Guido Brinkmann 117 Feuerwehrmänner und -frauen in der Mensa des Gymnasiums willkommen heißen. Als Gäste begrüßte er den stellvertretenden Bürgermeister Wolf Haase, Kreisbrandmeister Donald Niehues und dessen zukünftigen Nachfolger Christoph Nolte.

"Ich hoffe, dass das Jahr 2015 nicht ganz soviel Stress macht wie 2014", wünschte Haase den Feuerwehrleuten zu Beginn. "Nottuln kann durch Sie ruhiger schlafen", betonte er und dankte allen für ihr ehrenamtliches Engagement. Dank sagte er auch Donald Niehues für die gute Zusammenarbeit. Niehues wird am 30. April aus seinem Amt als Kreisbrandmeister scheiden und danach als Bezirksbrandmeister tätig werden.



Er habe eine tolle Amtszeit gehabt, versicherte Niehues und dankte den Nottulner Feuerwehrleuten für ihre geleistete Arbeit. Außerdem erläuterte er ihnen kurz das in wenigen Monaten in Kraft tretende neue Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG). "In den nächsten fünf Jahren wird sich einiges tun bei der Feuerwehr."

Dann wird Christoph Nolte das Amt des Kreisbrandmeisters innehaben. Er nutzte die Versammlung, um sich den Nottulner Wehrleuten vorzustellen.

Danach verlas Schriftführer Rainer Niemann seine umfangreiche Niederschrift der letztjährigen Versammlung, und Kassenführer Guido Schneider legte einen zufriedenstellenden Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Christian Rapior und Stefan Gorke hatten keine Beanstandungen und beantragten die Entlastung des Vorstands, die von den Mitgliedern gewährt wurde. Als neue Kassenprüfer wurden Gorke Oliver Kathmann und Karsten Hollenhorst an die Seite gewählt. Anschließend legte Schneider den Haushaltsplan 2015 vor, den die Versammlung genehmigte.

"Wie jedes Jahr ein ganz kurzer Rückblick", ergriff anschließend der 3. stellvertretende Vorsitzende, Dr. Jörg Potthast, das Wort: "Es ist so viel passiert, dass ich zwei Stunden hier stehen könnte." So waren von den insgesamt 168 Einsätzen im vergangenen Jahr 74 technische Hilfeleistungen und - "spürbar angestiegen" - 76 Brände, davon drei Großbrände. Erfreulicherweise war die Fehlalarmierung zurückgegangen. Insgesamt hatten die Mitglieder der Nottulner Wehren in 2014 dazu 41 Lehrgänge und 14 Seminare besucht.

Als nächste wichtige Termine nannte Dr. Potthast die Übungstage am 21. und 22. Februar auf dem IDF-Gelände Münster, der Grundlehrgang der Feuerwehr Nottuln vom 6. bis 28. März, der Tag der offenen Tür am 24. Mai, das Kreisjugendturnier vom 22. bis 26. Mai und den Leistungsnachweis am 21. Juni in Buldern.

Zum Ende hatte der 2. stellvertretende Vorsitzende Johannes Greve das Vergnügen, langjährig aktive Kameraden auszuzeichnen. Bereits im letzten Jahr konnte Walter Hidding auf 40 Jahre Dienst bei der Feuerwehr zurückblicken, Hubertus Reher auf 25 Jahre. Mit Wirkung vom 1. Januar 2015 zum Oberfeuerwehrmann befördert wurde an diesem Abend Matthias Zumbusch, und Dr. Hans-Jürgen Schönhauser wurde zum Fachberater im Bereich Medizin ernannt.

Zum guten Schluss wurde noch über den Antrag abgestimmt, nicht nur wie bisher im Rahmen des Gemeindeverbandes aktive Wehrleute für 40-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Die Anwesenden sprachen sich dafür aus, in Zukunft auch die nicht mehr aktiven auszuzeichnen.

Westfälische Nachrichten

03.01.2015

Schwerer Verkehrsunfall in Nottuln
Frontal gegen das Wappen

Nottuln - Bei einem Unfall am Ortseingang von Nottuln ist ein 24-jähriger Autofahrer so schwer verletzt worden, dass er in eine Spezialklinik gebracht werden musste.

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Freitagabend ist ein 24-jähriger rumänischer Staatsbürger schwer verletzt worden. Der junge Mann, der mit seinem Kleinwagen gegen 22.25 Uhr auf der Appelhülsener Straße/Kreisverkehr Bodelschwinghstraße verunglückte, wurde in eine Spezialklinik gebracht.



Nach Angaben der Polizei befuhr der junge Mann aus Richtung Autobahn 43 kommend die B 525 in Richtung Nottuln. "Am Ortseingang Appelhülsener Straße versuchte der Fahrzeugführer einen vorausfahrenden Pkw zu überholen, wobei er offensichtlich den dortigen Kreisverkehr übersah, den er mittig überquerte", schilderte die Polizei den Unfallhergang.

Auf der Kreisverkehrsinsel prallte das Fahrzeug gegen das steinere, rund vier Tonnen schwere Nottulner Wappen. Das Wappen brach und kippte um. Der Fahrer verlor nun endgültig die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen überschlug sich, rammte einen Straßenbaum und rutsche auf der Seite liegend noch etwa 20 Meter weiter auf dem Asphalt.



Der Kleinwagen des Mannes war nur noch ein einziger Trümmerhaufen (Sachschaden rund 9500 Euro). Rettungsdienst und Notarzt nahmen die Erstversorgung des schwer verletzten Fahrers vor und brachten ihn dann in eine Spezialklinik.

Während der Bergungs- und späteren Aufräumarbeiten hatte die Polizei die Appelhülsener Straße in diesem Bereich komplett gesperrt.

Alarmiert wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Nottuln. Der Löschzug rückte mit vier Einsatzfahrzeugen und etwa 20 Mann Besatzung aus, erläuterte Löschzugführer Brandinspektor Uli Jenning im WN-Gespräch. Die Feuerwehr leuchtete den Unfallort für die Unfallermittlungsarbeit der Polizei aus, kümmerte sich außerdem um das demolierte Fahrzeug und um die aus dem Wagen ausgelaufenen Betriebsmittel. Vorsorglich beauftragte die Wehr noch in der Nacht eine Spezialreinigungsfirma, die die Straße am Unfallort umfassend säuberte.

Erst gegen 0.48 Uhr waren die Aufräumarbeiten beendet, konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

 
 
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